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Nach Skandal-Interview: Bundesbank-Präsident degradiert Thilo Sarrazin - Nachrichten Politik - WELT
Wer profitiert vom Skandal? Wer eine Antwort hat: Bitte bei mir melden.Deutschlandfunk - Markt und Medien - Die Aufregungsspirale
ist der "spiegel" nur heuchlerisch - oder doch tatsächlich journalistisch schlecht? und: wer "kastriert" sich, wenn er über sarrazin schweigt? der vorhang zu, und alle fragen offen.Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin: Das Grob-Maul - Politik - Bild.de
Wem nützen die Skandale, welche von der Presse derart ausposaunt werden?Und was machen Sie so? – Ich mache mein Ding!
Ein Gastbeitrag von dem Coach und Autor Thilo BaumLiteraturport.de - Literatouren - Thilo Bock
Der Autor Thilo Bock beschreibt einen Abend bei LSDak 544: Ein Fall Deutschland
Thilo Sarrazins Rassismen und faschistische Ideologeme Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat Thilo Sarrazin wegen dessen Äußerungen über MigrantInnen im Magazin Lettre International geistige Nähe zum Nationalsozialismus vorgeworfen. Es gibt viele gewichtige Gründe, die bislang nicht zuletzt der Zentralrat der Juden geltend gemacht hat, direkte Vergleiche zu Personen wie Göring, Goebbels und Hitler zu meiden. Eine historische Relativierung der Shoa ist nicht hinnehmbar, unabhängig von der Person, die sie vornimmt. Die Position zu äußern, Thilo Sarrazin würde nazistische bzw. faschistische Ideologeme vertreten, muss indes gestattet sein, sofern man den Nachweis hierfür erbringen kann. Insofern verwundert es zunächst einmal, dass ein Großteil der Presse sich gänzlich verständnislos über Herrn Kramer äußert, ohne sich auch nur die geringste Mühe zu machen, die Position Kramers anhand der Äußerungen Sarrazins zu überprüfen. Wir wollen dies im Folgenden vornehmen und im Weiteren Verlauf des Artikels die Frage klären, ob es sich beim Interview des Magazins Lettre International um einen Fall Sarrazin oder um einen Fall Deutschland handelt. Das mit Lettre International geführte Gespräch trägt in Kenntnis Sarrazins die Überschrift "Klasse statt Masse", eine im weiteren Verlauf paradigmatische Überschrift. Die Ansicht, es gäbe eine "Berliner Zweiklassengesellschaft", die dichotom in unten und oben aufgespalten sei, in Herrschende und Beherrschte, gehört indes eher zum Gedankengut marxistisch-reduktionistischer Theoreme als zum faschistischen Denken. Doch Sarrazin spricht ja auch nicht von "oben" und "unten". Die beiden Klassen werden von Anfang an utilitaristisch bezüglich ihres ökonomischen Nutzens für die Gesellschaft als Ganzes bewertet. Die erste Klasse ist eben "Klasse", die zweite Klasse nur "Masse". "Klasse" und "Masse" - Produktive und Unproduktive Während über die "Klasse" (Verwaltungsbeamte, Ministerialbeamte, d.h. ganz offensichtlich Sarrazin selber) relativ wenig gesagt wird, wissen wir recht genau, wer denn diese Masse sein soll. Die Menschen der Masse gehören nicht zum "produktiven Kreislauf", sie werden "ökonomisch nicht gebraucht", sie leben von Hartz IV und von Transfereinkommen. Nun könnte an dieser Stelle der gutmütige Leser noch einwenden, hier spräche der "große Zyniker" einer real-existierenden Globalisierung kapitalistischer Vergesellschaftung. Doch Sarrazin selber will eine solche Lesart von Anfang an erst gar nicht aufkommen lassen. So lautet der nachfolgende Satz, der sich durchaus bewusst des von Victor Klemperer präzise analysierten faschistischen Sprachstils bedient: "Dieser Teil (die Masse, der Verf.) muss sich auswachsen". Und Sarrazin lässt keinen Zweifel daran, was denn dieses "sich auswachsen" bedeuten soll. Eindeutige eugenische Szenarien werden nunmehr ins Spiel gebracht: Die Fortpflanzung der Masse ist zu verhindern, damit die Klasse nicht zu einer Randexistenz wird. Originalton Sarrazin: "Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert." Es dürfe nicht mehr sein, dass "ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert werden". ("Produzieren" = psychopathologischer Ekel vor der Sexualität der "Unterschicht" verbunden mit Sexualphantasien - vgl. "Der autoritäre Charakter", "Massenpsychologie des Faschismus"; der Verf.) Eugenische Ideologeme sind essenzielle Kernbestandteile faschistischer Ideologie. Zu den Ideologemen der Eugenik zählen u.a. ein biologistisches Gesellschaftsverständnis, sozialdarwinistisches Gedankengut, der Glaube an die Ungleichheit konstruierter Menschenrassen, die Lehre von der ungleichen Wertigkeit menschlicher Individuen aufgrund ihres Genotyps, die Identifizierung der "besser Veranlagten" mit den oberen Klassen, die Gegnerschaft von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für sozial Schwache, der Glaube an die Degeneration des "genetischen Volkskörpers" in Richtung des Durchschnitts, die Diffamierung einzelner Menschen und Menschengruppen als KostgängerInnen, der Schutz der "Volksgesundheit" vor "genetischer Entartung" sowie die Propagierung apokalyptischer Bevölkerungsvisionen. Den KritikerInnen Kramers ist die Frage vorzuhalten, ob sie von den obigen Ideologemen im Interview Sarrazins denn nichts gelesen haben? Überprüfen wir dies z.B. anhand des Stichworts "apokalyptische Bevölkerungsvision", so stellen wir fest, dass laut Sarrazin "die Araber und Türken einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten haben, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht". Die Türken, so Sarrazin, würden Deutschland genauso erobern, "wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate". Laut Sarrazin gibt es auch das Problem, dass "vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden". Verschwörungstheorien gepaart mit dystopischer Bevölkerungsprognostik, dies war das Einmaleins rassenhygienischer Handbücher.Englische Querelen: Auf welcher Seite saßen hier die Pöbler? - Medien - Feuilleton - FAZ.NET
hatte ich ganz vergessen zu speichern: hintergründe um bizarren auftritt sarrazin bei der london school of economics.

