Infos zum Thema somalia
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- Die Chronologie (1953-1999) der US-Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg spricht für sich.speichern vor 96 Tagen
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- News aus dem Horn - und Ostafrika, Somaliaspeichern vor 187 Tagen
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- Der Einsatz von abgereichertem Uran in Munition verstößt gegen die Genfer und Haager Konventionen des humanitären Kriegsvölkerrechts, weil sie Soldaten unter Verursachung unnötiger Leiden tötet, und weil sie auf Grund der langen Dauer der Strahlung gleichermaßen auch Zivilisten krank macht und tötet.speichern vor 213 Tagen
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- Hintergrundinformationen zu verschiedenen Problemen des afrikanischen Landes. Giftmüllmafia, Mogadishu in Trümmern, Piraterie, Land im Chaos. Traurig aber dennoch sehenswert!speichern vor 262 Tagen
- »Deutschland hat mit seiner Geschichte abgeschlossen, es kann sich künftig offen zu seiner Weltmachtrolle bekennen und soll diese ausweiten.« Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU)speichern vor 327 Tagen
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- Seitdem die Widerstandskämpfer der somalischen Shabaab am Neujahrstag die langem erwartete Offensive des US-Marionettenregimes und der sie unterstützenden Besatzungstruppen vereitelt haben, sind die blutigen Kämpfe in Mogadishu kaum noch abgeflaut. ....Ein Bericht aus Mogadishu, den die dem „UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs“ angeschlossene Nachrichtenagentur IRIN am heutigen Montag veröffentlicht hat, zeichnet ein ganz anderes Bild von der Situation und den Sorgen der Frauen in Mogadishu als die westliche Propaganda-Maschine.speichern vor 396 Tagen
- Many of us who are involved in anti-racist politics in Hamburg have met people from Somalia before - usually as refugees, who are hidden away in camps where their voices aren't heard. Their plight, like that of most refugees, goes unreported. Now we've come across Somali people in a different context - as defendants in a high profile 'piracy' trial that is reported widely in the mainstream media as the first trial of its kind in 400 years. But the reasons why the second group are on trial have a lot to do with the reasons why the first group flee their country. Still, despite all the attention, the media aren't interested in hearing from the accused. The reporting does not look beyond the events in the court room. The interest of English speaking media has ceased entirely. With this blog we are aiming to scratch the surface and provide more background about why fishermen become pirates, why a group of people from one of the poorest countries in the world are on trial in one of the most powerful countries for things they are accused of having done in the Indian Ocean. We want to report things that the mainstream media don't and to help make the voices of the accused heard.speichern vor 400 Tagen
- Vier Jugendliche und sechs Männer aus Somalia stehen ab Montag den 22.November 2010 vor dem Landgericht Hamburg – es ist der erste Piratenprozess seit 400 Jahren. Im 14. Jahrhundert war es Klaus Störtebecker, heute sind es bisher namenlose Menschen aus Somalia. Eines haben beide gemeinsam: es geht darum, den Reichtum gleichmäßiger auf dieser Welt zu verteilen. Bis zur Intervention von IWF und Weltbank zu Beginn der 80er Jahre basierte die sozioökonomische Struktur Somalias auf dem wechselseitigen Austausch zwischen nomadischen Hirten und traditionellen Bauern. Bis zu den 70er Jahren versorgte sich Somalia nahezu vollständig selbst. Von Mitte der 70er bis zur Mitte der 80er Jahre nahm die Lebensmittelhilfe zu und der billige überschüssige Weizen verdrängte die lokalen Produzenten vom Markt. Vom IWF verordnete Sparmaßnahmen deregulierten den Getreidemarkt und führten zu massiver Verarmung der Bauern. Die Sparmaßnahmen trafen auch die Hirten und ihr Vieh. Die Kommerzialisierung des Wasser setzte Bauern und Hirten zusätzlich unter Druck … Die Ausgaben im Gesundheitsbereich sanken um 75% von 1975 bis 1989. Der Schulbesuch sank um 41% und das führte zur Schließung von einem Viertel aller Grundschulen. Die realen Einkommen im öffentlichen Dienst sanken um 90%. Der totale Zusammenbruch des öffentlichen Sektors war die unausweichliche Konsequenz. …. Hungersnöte und der Zusammenbruch der Zivilgesellschaft führte dazu, dass Flüchtlinge und Milizen in die Hauptstadt Mogadischu strömten und schließlich zum Bürgerkrieg. Die dramatische Berichterstattung über Bürgerkrieg und Militärintervention ging so gut wie nie auf die eigentlichen Ursachen des Konfliktes ein, nämlich die sozioökonomische Desintegration als Folge der Strukturanpassungsprogramme des IWF. Entnommen: Globalisierung und Krieg von Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung IMI) Eine erste der vielen offenen Fragen lautet, ob der Vorwurf des Angriffs auf den Seeverkehr sowie versuchten erpresserischen Menschenraubs gegenüber diesen Menschen, die zum Zeitpunkt Ihrer Festnahme zum Teil völlig unterernährt und Minderjährig waren, tatsächlich schwerwiegender ist als der Vorwurf der Ausbeutung Afrikas durch neo-kolonialistische Länder. Ist institutionalisierter Diebstahl nicht viel schlimmer als Mundraub? Ist die Piraterie vor Somalia nicht eine Überlebensstrategie und eine Selbstverteidigung gegen das grenzenlose Freibeutertum der Großkonzerne und gegen die Interventionen der westlichen Mächte? Aus welcher Quelle schöpft der dritte Strafsenat des Hamburger Landgerichts seine Legitimität über die Jugendlichen und die Familienväter aus Somalia zu richten? Es ist seit Jahren bekannt, dass nicht nur der industrielle Fischfang sowohl die Fauna vor Somalia als auch die Arbeitsplätze der lokalen Fischer zerstört, sondern auch, dass Somalia und die Gewässer vor Somalia von der europäischen Industrie als Mülldeponie genutzt werden. Dies ist u.a. vom UnoUmweltschutzpropgramm Unep bestätigt. Tausende europäischer Soldaten, inklusive über 1400 deutscher Soldaten, und deren Kriegsschiffe werden von den europäischen Regierungen dafür bezahlt, dass Sie die Interessen der hiesigen Industrie schützen, also die Ausbeutung von Mensch und Natur in Afrika. Damit schützt das europäische Militär vorrangig nicht nur die Profite der Konzerne, sondern auch den Status Quo des Human Development Indexes – Reichtum in Europa durch Ausbeutung Afrikas. Über eine Million Flüchtlinge aus Somalia, also ca. 10% der Bevölkerung, gibt es bereits. Frontex sorgt dafür, dass diese mehrheitlich nicht nach Europa kommen, indem Flüchtlingsboote von der europäischen Grenzpolizei angegriffen und im Zweifel versenkt werden. Die Folgen der Ausbeutung Afrikas werden so noch verstärkt und Hoffnungen auf ein besseres Leben zerstört. GEGEN DIE NEOKOLONIALE AUSBEUTUNG AFRIKAS FÜR EINEN PARITÄTISCHEN EINSATZ DER WELTRESSOURCEN Montag den 22. November 2010 – 8:30 vor dem Landgericht Hamburg - Sievekingplatz 1 Aufruf der afrikanischen Diaspora in Hamburg und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnenspeichern vor 454 Tagen
- Vier Jugendliche und sechs Männer aus Somalia stehen ab Montag den 22.November 2010 vor dem Landgericht Hamburg – es ist der erste Piratenprozess seit 400 Jahren. Im 14. Jahrhundert war es Klaus Störtebecker, heute sind es bisher namenlose Menschen aus Somalia. Eines haben beide gemeinsam: es geht darum, den Reichtum gleichmäßiger auf dieser Welt zu verteilen. Bis zur Intervention von IWF und Weltbank zu Beginn der 80er Jahre basierte die sozioökonomische Struktur Somalias auf dem wechselseitigen Austausch zwischen nomadischen Hirten und traditionellen Bauern. Bis zu den 70er Jahren versorgte sich Somalia nahezu vollständig selbst. Von Mitte der 70er bis zur Mitte der 80er Jahre nahm die Lebensmittelhilfe zu und der billige überschüssige Weizen verdrängte die lokalen Produzenten vom Markt. Vom IWF verordnete Sparmaßnahmen deregulierten den Getreidemarkt und führten zu massiver Verarmung der Bauern. Die Sparmaßnahmen trafen auch die Hirten und ihr Vieh. Die Kommerzialisierung des Wasser setzte Bauern und Hirten zusätzlich unter Druck … Die Ausgaben im Gesundheitsbereich sanken um 75% von 1975 bis 1989. Der Schulbesuch sank um 41% und das führte zur Schließung von einem Viertel aller Grundschulen. Die realen Einkommen im öffentlichen Dienst sanken um 90%. Der totale Zusammenbruch des öffentlichen Sektors war die unausweichliche Konsequenz. …. Hungersnöte und der Zusammenbruch der Zivilgesellschaft führte dazu, dass Flüchtlinge und Milizen in die Hauptstadt Mogadischu strömten und schließlich zum Bürgerkrieg. Die dramatische Berichterstattung über Bürgerkrieg und Militärintervention ging so gut wie nie auf die eigentlichen Ursachen des Konfliktes ein, nämlich die sozioökonomische Desintegration als Folge der Strukturanpassungsprogramme des IWF. Entnommen: Globalisierung und Krieg von Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung IMI) Eine erste der vielen offenen Fragen lautet, ob der Vorwurf des Angriffs auf den Seeverkehr sowie versuchten erpresserischen Menschenraubs gegenüber diesen Menschen, die zum Zeitpunkt Ihrer Festnahme zum Teil völlig unterernährt und Minderjährig waren, tatsächlich schwerwiegender ist als der Vorwurf der Ausbeutung Afrikas durch neo-kolonialistische Länder. Ist institutionalisierter Diebstahl nicht viel schlimmer als Mundraub? Ist die Piraterie vor Somalia nicht eine Überlebensstrategie und eine Selbstverteidigung gegen das grenzenlose Freibeutertum der Großkonzerne und gegen die Interventionen der westlichen Mächte? Aus welcher Quelle schöpft der dritte Strafsenat des Hamburger Landgerichts seine Legitimität über die Jugendlichen und die Familienväter aus Somalia zu richten? Es ist seit Jahren bekannt, dass nicht nur der industrielle Fischfang sowohl die Fauna vor Somalia als auch die Arbeitsplätze der lokalen Fischer zerstört, sondern auch, dass Somalia und die Gewässer vor Somalia von der europäischen Industrie als Mülldeponie genutzt werden. Dies ist u.a. vom UnoUmweltschutzpropgramm Unep bestätigt. Tausende europäischer Soldaten, inklusive über 1400 deutscher Soldaten, und deren Kriegsschiffe werden von den europäischen Regierungen dafür bezahlt, dass Sie die Interessen der hiesigen Industrie schützen, also die Ausbeutung von Mensch und Natur in Afrika. Damit schützt das europäische Militär vorrangig nicht nur die Profite der Konzerne, sondern auch den Status Quo des Human Development Indexes – Reichtum in Europa durch Ausbeutung Afrikas. Über eine Million Flüchtlinge aus Somalia, also ca. 10% der Bevölkerung, gibt es bereits. Frontex sorgt dafür, dass diese mehrheitlich nicht nach Europa kommen, indem Flüchtlingsboote von der europäischen Grenzpolizei angegriffen und im Zweifel versenkt werden. Die Folgen der Ausbeutung Afrikas werden so noch verstärkt und Hoffnungen auf ein besseres Leben zerstört. GEGEN DIE NEOKOLONIALE AUSBEUTUNG AFRIKAS FÜR EINEN PARITÄTISCHEN EINSATZ DER WELTRESSOURCEN Montag den 22. November 2010 – 8:30 vor dem Landgericht Hamburg - Sievekingplatz 1 Aufruf der afrikanischen Diaspora in Hamburg und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnenspeichern vor 454 Tagen

