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Reclaim the Seas
Many of us who are involved in anti-racist politics in Hamburg have met people from Somalia before - usually as refugees, who are hidden away in camps where their voices aren't heard. Their plight, like that of most refugees, goes unreported. Now we've come across Somali people in a different context - as defendants in a high profile 'piracy' trial that is reported widely in the mainstream media as the first trial of its kind in 400 years. But the reasons why the second group are on trial have a lot to do with the reasons why the first group flee their country. Still, despite all the attention, the media aren't interested in hearing from the accused. The reporting does not look beyond the events in the court room. The interest of English speaking media has ceased entirely. With this blog we are aiming to scratch the surface and provide more background about why fishermen become pirates, why a group of people from one of the poorest countries in the world are on trial in one of the most powerful countries for things they are accused of having done in the Indian Ocean. We want to report things that the mainstream media don't and to help make the voices of the accused heard.Der Schwarze Kanal: War on Piracy (Tageszeitung junge Welt)
Somalia gilt als »gescheiterter Staat« – in Wahrheit ist er ein vom Imperialismus und den eigenen Eliten zum Scheitern gebrachter Staat.Die zwei Arten von Piraterie in Somalia: warum ignoriert die Welt die zweite? - SaarBreaker
Zur Zeit stehen die Schiffsrouten in den somalischen Gewässern im Zentrum des Weltinteresses. Kriegsschiffe großer und kleiner Mächte versammeln sich in den somalischen Gewässern im Golf von Aden und im Indischen Ozean. Die vor kurzem erfolgte Kaperung des saudischen Öltankers und des ukrainischen Schiffs MV FAINA, beladen mit Waffen für Kenia, vor der Küste Somalias durch somalische Piraten erregte die Aufmerksamkeit der Medien. Folgerichtig wurde der Krieg gegen diese offenkundige neue Piraterie ausgerufen. Die bereits lange bestehende und Mutter aller Piraterien in Somalia hingegen – die illegale Fischerei durch Ausländer – in den somalischen Gewässern wird ignoriert. Das weist auf das falsche und einseitige Verständnis der internationalen Gemeinschaft bezüglich der verschiedenen untereinander verflochtenen Gegebenheiten hin, sowie auf die Unmöglichkeit, mit den vorgeschlagenen Methoden Wege zur effektiven Lösung der Bedrohung durch die Piraterie zu finden. Ein Chor von Rufen nach härteren internationalen Maßnahmen führte zu einem multinationalen und einseitigen Marineaufmarsch mit dem Ziel, in die somalischen Hoheitsgewässer und Fischfangzonen einzudringen und diese zu kontrollieren. Der UN-Sicherheitsrat, von dessen Mitgliedern einige durchaus daran interessiert sind, ihre illegalen Fischereiflotten in den somalischen Gewässern zu schützen, verabschiedete die Resolutionen 1816 und 1838, quasi Freikarten für jedes Land, das einen Teil der somalischen Gewässer haben möchte. Sowohl NATO als auch EU erteilten entsprechende Befehle und Russland, Japan, Indien, Malaysia, Ägypten, Yemen und wer immer sich ein bewaffnetes Schiff mit Mannschaft einige Monate lang leisten konnte, gesellten sich zu diesem Haufen. Jahre lang scheiterten Versuche, die die Bekämpfung der Piraterie auf den Meeren der Welt mittels UNO-Resolutionen zum Ziel hatten hauptsächlich daran, dass viele der Mitgliedsländer erkannten, dass derartige Resolutionen ihre Souveränität und Sicherheit schwer beeinträchtigen würden und sie die Kontrolle und Überwachung ihrer eigenen Gewässer nicht aufgeben wollten. Die UNO-Resolutionen 1816 und 1838, gegen die eine Anzahl von westafrikanischen, karibischen und südamerikanischen Ländern auftraten, wurden dann so zurechtgestutzt, dass sie nur mehr auf Somalia zutrafen. Die Widerstände aus der somalischen Bevölkerung gegen diese Resolutionen wurden ignoriert. Die massive Invasion durch diese „globale Armada” findet unter dem Vorwand statt, die frequentierten Schiffshandelsrouten im Golf von Aden und im Indischen Ozean vor der somalischen Piraterie zu beschützen, die diese internationale Lebensader zu unterbrechen droht. Obwohl es zwei gleichermaßen widerliche, kriminelle, inhumane und ausbeuterische Piratenbanden in Somalia gibt, wird nur über eine davon in den westlichen Medien berichtet: die somalischen Schiffspiraten, die Handelsschiffe in den Gewässern attackieren, in denen auch die verbrecherischen Schwarzfischer aktiv sind. Die illegale Fischpiraterie Viel größere Schäden in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Sicherheit hat die massive illegale ausländische Fischpiraterie verursacht, die die Ressourcen der somalischen Gewässer in den letzten 18 Jahren nach dem Zusammenbruch der somalischen Regierung im Jahr 1991 ausgefischt und zerstört haben. Mit ihrer üblichen Doppelmoral in Afrika betreffenden Angelegenheiten tritt die „internationale Gemeinschaft” kräftig auf, um die somalischen Fischer, die als Piraten tätig sind, zu verdammen und ihnen den Krieg zu erklären, während sie insgeheim ihre schützende Hand über die zahlreichen illegalen, außerhalb des Lichts der Öffentlichkeit operierenden und sich an keine Gesetze haltenden (Illegal, Unreported, Unregulated – IUU) Fischereiflotten aus Europa, Arabien und dem Fernen Osten halten. Einseitige UNO-Resolutionen, Befehle großer Mächte und Medienberichte sind weiter dabei, die Kaperung von Handelsschiffen durch somalische Piraten im Indischen Ozean und im Golf von Aden zu verurteilen. Wäre die Reaktion auf beide Landplagen ausgewogen und fair, wären diese Verurteilungen gerechtfertigt. Die Europäische Union, Russland, Japan, Indien, Ägypten und Yemen beteiligen sich gemeinsam an dieser Kampagne gegen die Piraterie, in erster Linie um ihre illegalen Fischereiflotten in den somalischen Gewässern zu decken und zu beschützen. Diese skandalöse Fischpiraterie wird nicht nur missachtet, sondern die illegalen ausländischen Schwarzfischerflotten werden ermutigt, ihre Raubzüge fortzusetzen, da keine der Resolutionen, Befehle und Dekrete gegen sie gerichtet sind und sie unbeeinträchtigt in den somalischen Gewässern „arbeiten“ können. Die somalischen Fischer können jetzt nicht mehr die IUU-Flotten verscheuchen aus Angst, selbst als Piraten abgestempelt und von den ausländischen Marineschiffen angegriffen zu werden.TP: Somalia: Zivilisten in der Falle zwischen allen kämpfenden Parteien
Human Rights Watch wirft den islamistischen Milizen, aber auch den Friedenstruppen und den Soldaten der Übergangsregierung schwere Menschenrechtsverletzungen vorAfghanistan, Irak, Somalia ... Jemen?
Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit haben die USA die Grundlagen geschaffen, im jemenitischen Bürgerkrieg zu intervenieren.Somalia: Garowe Online - Home
independent news Web site GaroweOnline is the online sister publication of Radio Garowe, the State capital of Puntland, a self-governing region in northern Somalia.Uranprovinz Galguduud: Kampf um Zentralsomalia (Tageszeitung junge Welt)
Uranprovinz Galguduud: »Gemäßigte Muslime« im Bunde mit Äthiopien

