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- Wer das Buch «Ruhet in Frieden, Soldaten!» zur Hand nimmt und darin zu lesen beginnt, wird schonungslos mit der Brutalität des Kriegs in Afghanistan konfrontiert. Die beiden Journalisten, Julian Reichelt und Jan Meyer, haben deutsche Truppen in Afghanistan besucht, sie auch auf ihren Einsätzen begleitet und persönlich befragt.speichern vor 353 Tagen
- Alims Hände umfassten den Stiel der Fahne und mit kreisenden Bewegungen schwenkte er diese über seinen Kopf. Aufrecht und stolz schritt er hinter seinen Freunden her, skandierte mit ihnen die Parole: „Nieder mit Al Khalifa, nieder mit Al Khalifa!“ Immer wieder dieselben Worte, nicht monoton, laut und voller Inbrunst. Viele waren sie mittlerweile, nicht hundert, sondern ein Vielfaches. Viele die auf den Zug der Bewegung sprangen, genug hatten, diesen Moment des übergesprungenen Funkens nutzen wollten für eine Zukunft, die ihnen entsprach und ihnen ihre Rechte, Rechte die ihnen zustanden, garantierte. Mehrere demonstrierende Menschenströme zogen in den Morgenstunden des 19.Februar 2011 quer durch die Haupstadt Manama, und alle Züge mündeten auf dem zentralen Perlenplatz, empfangen von der Armee. Alim - der eigentlich Hamzah hieß, aber seit er studierte und noch dazu diese silberne Brillengestell trug, hatten ihm seine Freunde den Namen Alim verpasst – trug nach wie vor die Fahne, und auch wenn seine Arme längst schmerzten, hielt er die Fahne hoch in die unendliche blaue Kuppel des Himmels. In seinen Gesichtszügen war keine Spur von Sorge oder Angst zu entdecken, der Stolz an diesem ereignisschwangeren Tag dabei zu sein, drückte seinem Gesicht einen leuchtenden Stempel auf. Ihm gefiel dieser Kosename Alim, der sich von klug und gelehrt ableitete, den ihm seine Freunde verpasst hatten wie eine Tätowierung, mit einem Male wie aus dem Nichts, unauslöschlich für alle Zeiten. In diesem Moment dachte Alim weder an sein Studium, dachte nicht daran, dass er in zwei Jahren das Diplom des College of Business Administration in Händen halten würde, dachte nur, als er aus der zweiten Reihe, die versammelten Panzer und Soldaten auf dem Perlenplatz sah: „Scheiße, bitte nicht schießen“. Das Knattern der Gewehre summte in den Ohren, Alims Blick lag frei auf die Soldaten, die vor ihm gehenden Demonstranten hatten sich aufgelöst, Alim starrte in die hässliche Fratze des Krieges, den er aufgrund seiner Jugend nie kennengelernt hatte. Ohne Waffe, nur die Fahne als Halt. Alims Hände umklammerten mit festem Griff die Fahne, so stand er den Panzern und Soldaten von Antlitz zu Antlitz gegenüber, die Angst zoomte das Bild. Der Asphalt fing Alim auf, das Tuch der Fahne landete auf seinem Gesicht, die Kugel hatte seine Gedanken wie seine Zukunft gelöscht. Und während Mütter vergeblich auf die Rückkehr ihrer Söhne warten, macht sich der Promotor der bedeutendsten Rennserie der Welt, Bernie Ecclestone, in Interviews Gedanken um die sorglose Grand-Prix-Durchführung in Bahrain. Das Geheul der Motoren beim Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain am 13. März wird die Klageschreie der Mütter übertönen……..speichern vor 356 Tagen
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- Veröffentlichte Liste israelischen Soldaten, die an dem verbrecherischen Krieg gegen die Bevölkerung von Gaza beteiligt waren.speichern vor 449 Tagen
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- Der Irak-Krieg, der in Deutschland so fern scheint, ist in Amerika, mit über 150 000 Soldaten im Irak und über 1500 Toten sehr viel realer. Die Ehefrau eines umgekommenen Soldaten erzählt die Geschichte, wie sie und seine Mutter sich durch seinen Tod näher gekommen sind.speichern vor 551 Tagen
- Hellmut Königshaus, der neue Wehrbeauftragte des Bundestags, will sich für Hinterbliebene starkmachen - und verteidigt eine umstrittene Forderung.speichern vor 631 Tagen
- "ein Skandal, dass Kritiker des Kriegseinsatzes mit Repression konfrontiert werden, während Ermittlungen der gegen den für das 'Kundus-Bombardement' verantwortlichen Oberst Klein eingestellt werden"speichern vor 655 Tagen
- Soldatenvereinigung »Darmstädter Signal« fordert schnellen Rückzug aus Afghanistan. Ein Gespräch mit Jörg Wiebachspeichern vor 665 Tagen
- Auch nach dem neuerlichen Tod junger deutscher Soldaten ist die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht gewillt, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen, was 67% der Bevölkerung fordernspeichern vor 666 Tagen
- Erneut sind deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen. Angreifer beschossen eine deutsche Patrouille mit Raketen. Guttenberg ist nach Masar-i-Scharif zurückkehrtspeichern vor 667 Tagen
- Nach der Trauerfeier mit Bundeskanzlerin und Verteidigungsminister: Das Friedensforum Bremervörde demonstriert weiter für einen Truppenabzug aus Afghanistanspeichern vor 669 Tagen
- Ein seit Monaten schwelender Konflikt zwischen Großgrundbesitzern und landlosen Bauern spitzt sich zu. Am 10.4. wurden tausende schwer bewaffnete Soldaten in die Region Bajo Aguán entsandtspeichern vor 670 Tagen
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