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- DAS PALSTINA PORTAL - Palstina, Israel + der Nahostkonflikt - Eine Stimme des Friedensspeichern vor 427 Tagen
- ...anlässlich der Verleihung des internationalen ethecon-Preises „Blue Planet Award 2009“ ... Auszug von der wepbage von ethecon: Wir leben in einer globalisierten Welt und alle Menschen denken da in erster Linie an Banken, Multi-Konzerne, Autoindustrie und Geld, Geld, Geld. Aber die Globalisierung hat auch eine andere Seite. Die andere Seite ist die Armut, Unterdrückung, Ungerechtigkeit und der daraus resultierende Terror. Der Terrorismus, die Waffe der Schwachen, kann auch leicht jeden Flecken der Erde erreichen – und tut es auch. Es gibt kein Patentrezept gegen Terrorismus. Das einzige Gegenmittel ist, seine Ursachen zu beseitigen oder, wie es Uri Avnery im September 2001 schrieb, nach dem Anschlag auf die Zwillingstürme, „man muss den Sumpf trocken legen, der ihn hervorbringt.“ Uri Avnery hat sein Leben der Trockenlegung solcher Sümpfe gewidmet. Er ist immer seine Linie treu geblieben. Doch durch den zunehmenden israelischen Terror und den palästinensischen Gegenterror und Avnerys scharfe Kritik an den israelischen Militärmaßnahmen und der Besatzungspolitik, geriet Avnery zum Außenseiter in Israel. Ich bin kein Akademiker und kein Intellektueller, kein Ethikfachmann und kein Moraltheoretiker. Ich bin ein Verleger, ein Macher von Büchern, der Intellektuellen ein Forum verschafft und Fachleuten eine Stimme gibt. Ich beziehe meine Ethik und meine Moral aus dem gesunden Menschenverstand und meine Leitbilder sind Kulturgut der Menschheit. Es ist einerseits der alte jüdische Gelehrte Hillel, der auf die Frage, ob er das Judentum einem Heiden beibringen könne solange dieser auf einem Bein steht, antwortete: „Tue deinem Nächsten nicht das an, was du nicht willst, dass man es dir antut. Das ist das ganze Judentum. Alles Übrige sind nur Interpretationen.“ Und andererseits der große deutsche Philosoph Emanuel Kant, der mit seinem „Kategorischen Imperativ“ dasselbe sagte. Der kategorische Imperativ ist das grundlegende Prinzip der Ethik Immanuel Kants. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer universali-sierbaren Maxime folgen und ob dabei die betroffenen Menschen je auch in ihrer Selbstzweckhaftigkeit berücksichtigt werden. „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Danach handelt Uri Avnery schon sein Leben lang. Er bemüht sich um Recht und vor allem um Gerechtigkeit. Es war ihm schon immer klar, dass in einer Demokratie zuerst das Recht vor allen anderen Maximen steht, dass es keine Demokratie geben kann ohne Recht und Gerechtigkeit und zwar für alle Bürger ohne Unterschied der Abstammung, des Glau-bens und der Ethnie. Deshalb war für ihn der Abwurf einer 1000 Kg Bombe genauso verwerf-lich, kriminell und ein Akt gegen das Völkerrecht, wie das Abfeuern einer Kassamrakete. Er hat keinen Unterschied gemacht zwischen den Verbrechen seiner Armee und dem sogenannten Terrorismus. Ich möchte hier kurz auf die Kriege von heute eingehen, die fast alle asymmetrische Kriege sind, weil es sogenannte Kriege gegen das Böse sind. Es geht um die Ethik des Terrorismus. Lässt sich Terrorismus rechtfertigen? Ja, Terrorismus scheint vielen geradezu das Böse schlechthin zu sein, schlimmer noch als fast alle Kriegsverbrechen. Allenfalls „Genozid“ scheint ähnliche satanische Konnotationen mit sich zu führen wie „Terrorismus“ Das führt natürlich dazu, dass der Begriff „Terrorismus“ vorzugsweise für die Taten der anderen benutzt wird, nicht für die eigenen. Tatsächlich wird wohl kaum ein Begriff auf dieser Erde von den üblichen Verdächtigten, die in jedem Land anders heißen, bei uns aber z.B. unter dem Begriff „Die Achse des Guten“ wohl bekannt sind, mit solch einer ekelerregenden, schmierigen Doppelmoral benutzt wie eben dieser. Diese Doppelmoral heißt: „Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.“ Für Avnery war aber alles immer dasselbe, selbst die Ermordung von sogenannten Kollaborateuren. In einem Gespräch mit konkret antwortete Avnery auf eine Frage nach dem Mord an Kollaborateuren in den Palästinensergebieten, die für manche Juden der Beweis für die Primitivität der Palästinenser war: „Natürlich gab es Morde an Kollaborateuren. Kollaborateure sind Verräter. Wer seine Kameraden an eine feindliche Besatzung ausliefert, ist nach den Spielregeln militärischer Verbände, zumal im Untergrund, ein Verräter und wird umgebracht. Ich war ein Terrorist, als ich ein junger Mann war. Auch wir haben unsere Kollaborateure umgebracht, die unsere Kame-raden an die englische Kolonialregierung ausgeliefert haben.“ Leider hat sich jedoch genau dieses Motto der größte Teil der westlichen Presse und der westlichen Politiker entweder aus Willfährigkeit, Bösartigkeit, Ignoranz oder Dummheit zu Eigen gemacht. Nach der Definition des FBI und des US-Verteidigungsministeriums zufolge ist nämlich Terrorismus: ...weiter: siehe weiterführender ecosiaLink, auf der youtube-Wiedergabelistespeichern vor 496 Tagen
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- Broder wird nie aufhören den Holocaust als "Waffe zu benutzen" und die Kriegsverbrechen Israels damit zu verteidigen. Auschwitz ist Auschwitz - Palästina ist Palästina - Broder leider Brspeichern vor 1098 Tagen
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