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Ausblicke: Blei ist Gold | Politik | ZEIT ONLINE
Nur: Davon leben die sogenannten Experten, und je wilder die Vorhersage, desto höher die Aufmerksamkeit. Wer bedacht und bescheiden die unendliche Komplexität menschlicher Existenz analysiert (»Vielleicht so, aber vielleicht ganz anders«), wird nie wieder in die Talkshow eingeladen. Die Bühne beherrschen immer die Pauken, nicht die Piccoloflöten. Noch besser: Keiner wird für den Unsinn geächtet oder gefeuert. Im Prophetengeschäft gibt es keine Qualitätskontrolle.Frank Hartmann -- Publikationen -- Michel Serres
Die ästhetischen Kategorien (also Raum und Zeit) wandeln sich nämlich grundlegend mit den Orten des Wissens; eines Wissens das sich bislang konzentriert hat - in Bibliotheken, Labors, Büros, Universitäten. Zogen diese traditionellen Wissensspeicher die Bewegung auf sich, so ist es nun umgekehrt: das Wissen bewegt sich auf die Menschen zu. Wir leben nicht länger in einem Raum des zentralisierten, sondern in einem Raum des verteilten Wissens, organisieren unsere Netzwerke immer weniger nach einer Logik der Konzentration, sondern vielmehr nach dem Prinzip einer variablen Topologie; das exponentielle Wachstum des mobilen Kommunikationsmarktes illustriert dies bestens. Als Folge dieser Veränderung werden neue Formen des Menschseins, neue Kommunikationsordnungen entstehen.Claus Pias | Veranstaltungen WS 2006/07 | Was waren Medien?
Mit Downloads und MP3s der Gastdozentenwww.fame-frankfurt.de/uploads/communitiesofprojects_Fassler.pdf
Wir sind an einem hochinteressanten Wandel globaler Wissenskulturen beteiligt: vom archivierenden, relativ geschlossenen Konzept des Gesamtwissens (zentrierter Universalität) zu einem hochgradig vernetzten, dynamischen Konzept der weltweit verteilten Wissensgenerierung (fraktaler Globalität). Orte, an denen sehr unterschiedliches Wissens zusammen kommt, zu Projekten verdichtet wird und für Projekte bereitgestellt wird, werden darin wichtig. Netzwerke und Informationsströme, einzelne Menschen und Projektgruppen bestimmen die entstehenden Wissensökonomien.TP: Die fünfte Gewalt
Und wer macht diese höchst demokratische Enthüllung der Öffentlichkeit zugänglich? Eben nicht die "vierte Gewalt", nicht die "investigative" Presse, nicht die "kontrollierenden" Medien, sondern die Piraten des Internets, die Gegenverschwörer von Wikileaks, die neuen Aufklärer des Informationszeitalters. Heute USA, morgen USB oder die Großbank X, übermorgen der Weltkonzern Y – für die klassischen Medien würden prosperierende Wikileaks einen eklatanten Macht- und Kontrollverlust mit sich bringen und dies scheint der tiefere Grund für das erbärmliche Engagement, das die notorischen Fahnenschwenker der Pressefreiheit bei der Verteidigung der Plattform und ihres Gründers an den Tag legen.comicforschung.de
Webseite zum Thema Comicforschung. Die wissenschaftliche Betrachtung der "sequentiellen Kunst".Über Medien. Geistes- und kulturwissenschaftliche Perspektiven.
Hg. von Sybille Krämer (Hg.), Berlin 1998; das ganze Buch, etwas gewöhnungsbedürftiges HTML-Layout ()Mirjam Schaub: Kino, Sichtbarkeit, Blick
Mirjam Schaub Das Kino, die Sichtbarkeit, der Blick und seine Unsichtbarkeit [1], dargelegt u.a. am Beispiel von David Lynchs Film 'Lost Highway'TP: Neil Postman ist tot
Peter V. Brinkemper 10.10.2003. Aber sein Slogan "Wir amüsieren uns zu Tode" lebt zweideutig weiterDigitale Medien verändern das Gehirn | silicon.de
Jeder Kontakt mit Aussenstehenden verändert das Gehirn, auch digitale Medien.

