Infos zum Thema laizismus
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Junge Liberale Niedersachsen beschließen Offene Religionspolitik
Die Jungen Liberalen wollen die Kooperation von Staat und Kirchen erhalten. Die Kooperation dürfe aber nicht auf die Kirchen beschränkt bleiben. Die Zusammenarbeit mit dem Staat müsse allen Bekenntnisgemeinschaften offen stehen. Die islamische Theologie gehöre ebenso an die Universitäten wie ein säkular-weltanschaulicher Bekenntnisunterricht in den Schulen nicht länger von Behörden verhindert werden darf.Kritik an christlich-jüdischem Leitbild: FDP provoziert Kulturkampf
Die Liberalen betonen ihr Selbstbild. Führende FDP-Politiker verlangen in einem Thesenpapier zur Integration eine striktere Trennung von Staat und Religion. *** EhNaMag (auch "Bild am Montag") gewohnt sachlich, schon im Titel.Laizistische Bemühungen in den Parteien
Für die Trennung von Staat und Religion, heißt das neue Motto in den nicht-konservativen Parteien. Endlich kommt dort das an, was der Bund für Geistesfreiheit und andere freigeistige Organisationen schon so lange fordern. *** Etwas überenthusiastisch vielleicht, der hpd....Schwanitz: "Staat ist zur religiösen Neutralität verpflichtet"
"Wir müssen ganz grundsätzlich davon wegkommen, dass die Kleriker vom Staat finanziert werden", sagte Schwanitz. Daher gehe aus seiner Sicht auch die jüngste Entwicklung, Imame an deutschen Hochschulen auszubilden, in die falsche Richtung. "Die Situation wird nicht dadurch besser, dass solche Privilegien auf andere Glaubensrichtungen ausgedehnt werden"Laizistische Sozis: „Wir haben nunmehr fast 900 Unterstützer“
MIZ sprach mit Nils Opitz-Leifheit - aktuelles zu den "laizistischen Sozis" (die sich nicht Sozialdemokraten nennen dürfen).Linke streitet über Laizismus: "zu unterwürfig"
Schluss mit der Unterwürfigkeit: "Gerüttelt wird weder an der Kirchensteuer noch am Religionsunterricht, von dem lediglich verlangt wird, er müsse die 'wechselseitige Toleranz der Glaubensgemeinschaften fördern'. Gegen so viel Zurückhaltung formiert sich nun massiver Widerstand. Als 'insgesamt diffus, unterwürfig, redundant und ohne eigenständige, erkennbare Richtung' werden die religionspolitischen Formulierungen in der parteiinternen Online-Debatte zum neuen Programm kritisiert."SPD-Laizisten: "Einfach nur auf der Höhe der Zeit"
"Die alte Tante SPD hat in den letzten Jahren immer mehr Nähe zu Kirchen und Christen gewonnen, das kann man ja durchaus als nützlich und sinnvoll ansehen. Aber nun steht sie tatsächlich vor der Gretchenfrage, ob sie ihre ethische Grundlage auch noch aus Humanismus und Aufklärung bezieht, oder sich ihre moralische Grundlage vollends aus christlichen Bezügen zu holen. Und Christen behaupten ja gern, es gäbe gar keine anderen."Laizisten in der SPD? – Aber “selbstverständlich”!
Christlicher Alt-Sozi sinniert über die mäßig glorreiche säkular-humanistische Vergangenheit und die erbärmliche säkular-humanistische Gegenwart seiner Partei - bezeichnenderweise in "vorwärts", falls jemand im Zweifel ist, welche Richtung "vorwärts" für die SPD ist.Laizismus – Wir trennen jetzt Staat und Religion » Was will die Laizismus-Initiative?
Forderungen der österreichischen Laizismus-Initiative.Leitartikel: Liberale und Religion
Sie bringen auch urliberale Prinzipien in Erinnerung, die nach heftigen historischen Auseinandersetzungen zur verbindlichen Grundlage offener, pluralistischer Gesellschaften geworden sind. Nicht Zugehörigkeit zu einer Religion oder einem "Kulturkreis" darf demnach Kriterium staatsbürgerlicher Gleichstellung sein. "Gesellschaftliche Vielfalt und staatliche Einheit" werden in dem Thesenpapier zu Recht nicht als Gegensatz, sondern als sich gegenseitig bedingende lebensnotwendige Elemente einer modernen Demokratie benannt.Debatte Populismus und "Die Linke": Autoritäre Atheisten
"Die Linkspartei sollte die strikte Trennung von Religion und Staat fordern. Sie könnte so islamfeindliche Ressentiments ansprechen, ohne einer Diskriminierung das Wort zu reden." *** taz Redakteur Daniel Bax findet einen weiteren guten Punkt für den Laizismus.FDP beanstandet christliches Leitbild
'Das Grundgesetz verlangt jedoch nach einem Leitbild, das unabhängig von der Religion oder persönlichen religiösen Überzeugungen ist', schreiben die Bundestagsabgeordneten Marco Buschmann, Christian Lindner, Stefan Ruppert, Serkan Tören und Johannes Vogel in 'Sechs Thesen für ein republikanisches Integrationsleitbild'.11.10.2010: Gretchenfrage für die LINKE (Tageszeitung Neues Deutschland)
DIE LINKE braucht eine klare Haltung, wie sie zur Religion steht – wie ernst es ihr ist mit der Trennung von Staat und Kirche, mit einer konsequenten Gleichbehandlung aller Glaubensrichtungen inklusive des Nichtglaubens, mit dem Bekenntnis zum Humanismus als Grundlage unserer Gesellschaft. Im Entwurf ist diese Klarheit bisher nicht zu finden.


