Infos zum Thema lager
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Bayern: Kastrophale Zustände in Flüchtlingsheimen | tagesschau.de
Im Freistaat Bayern leben etwa 7600 Flüchtlinge verteilt auf 118 Sammelunterkünfte. Die Zustände dort sind in vielen Fällen "katastrophal"Spontandemo und Kundgebung in Grimma (Sachsen) « Elsterpiraten
4 Familien, darunter 10 Kinder flüchteten in die Grimmaer Kirche um ihre Forderung nach Wohnungen, also außerhalb der Sammelunterbring im „Asylbewerberheim“ durchzusetzten.Tobias Pieper, Dissertation, FU Berlin
Das Lager als Struktur bundesdeutscher Flüchtlingspolitik Empirische Untersuchung zur politischen Funktion des bürokratischen Umgangs mit MigrantInnen in Berlin, Brandenburg und Niedersachsen14.01.2009: »Das Lagersystem macht sexuelle Ausbeutung möglich« (Tageszeitung junge Welt)
Ehemaliger Hausmeister eines Nürnberger Flüchtlingslagers steht wegen Mißbrauchs einer Afrikanerin vor Gericht.les refugies - lager
We are a small group of refugees, live in germany . And we have to sing because we want to explain to the world how we live in germany and like refugees have everytime problem with racism and others.Lagerschlußverkauf! Aktionstage des Deutschland-Lagerland Netzwerks 11. - 14. Juni 2009 in München.
Vier Tage lang protestierte das Netzwerk Deutschland Lagerland mit humorvollen und kämpferischen Aktionen gegen Lagerunterbringung von Flüchtlingen und das Recht auf selbstbestimmtes Leben und WohnenErfolgreiche öffentliche Begehungbfür die Schließung des Lagers in Möhlau | The Caravan
Am Samstag, den 11.07.09 versammelten sich 70 Menschen auf dem Gelände des Lagers in Möhlau, um über die Situation im Lager vor Ort zu diskutieren. Unter ihnen waren 40 Flüchtlinge, aus dem Lagerde.indymedia.org | Grimma: Asylbewerber verlassen Kirche
Nach über 2 Wochen Protest müssen die Asylbewerber_innen die Grimmaer Kirche verlassen. 3 Familien gehen zurück ins Asylbewerberheim Bahren bei Grimma, eine Familie wurde nach Plauen "umverteilt"„Sie haben uns hier rein geschmissen wie Tiere“ | The Caravan
Brief der Flüchtlinge aus dem Lager Meinersen: Wir sind die Asylberwerber des Landkreises Gifhorn und wohnen in einem Asylbewerberwohnheim in 38536 Meinersen. Insgesammt leben in nserem Heim ca. 68 Personen. Wir möchten am 3 Juli 2010 eine Demonstration bezüglich unserer Situation im Heim machen aus folgenden Gründen: 1.Wie können unsere Fachärzte nicht besuchen z.B Hautarzt,Urologe,Ohrenarzt Kinderarzt u.s.w da es solche Ärtzte in Meinersen nicht gibt sondern in 14 km weiten Gifhorn. 2.Privatmedikamente die uns der Arzt verschrieben hat, die wir unbedingt brauchen, werden nicht erstattet. 3.Die Fahrtkosten von Meinersen nach Gifhorn zu den Ärzten und zum Sozialamt(wegen Abholung der Gutscheine) und zur Duldungverlängerung werden nicht erstattet.Das Sozialamt (Sachbearbeiter Herr Soschniok) sagt uns dass wir zu Fuß von Meinersen nach Gifhorn ca. 14 Km. hin und 14 Km. zurück in Schnee und Regen gehen sollen! 4.Wir haben keine Möglichkeit in eine Moschee zu gehen.Die Moschee ist ein Ort der Gottesverehrung, aber auch sozialer Aktivitäten. Die fünf täglichen Pflichtgebete zu den unterschiedlichen Zeiten(von Morgens früh bis spät in die Nacht )sollen (falls man nicht arbeitet)von den Gläubigen, von Männern und Frauen, gemeinsam unter der Leitung eines Imams in einer Moschee verrichtet werden. Es kann also nicht die Rede davon sein, ob ein Moslem in die Moschee gehen darf, er/sie muss es sogar. Unser Glauben und unsere Gebete sind für uns das wichtigste in unserem Leben!! 5.Es gibt in Meinersen kein türkisches Lebensmittelladen da wir aus religiösen Gründen nur Halal Fleisch essen dürfen. 6.Die 112 € Essensgutscheine pro Monat reichen uns nur für 20 Tage. Den Rest des Monats hungern wir. 7.Wir werden von dem Heimleiter (Herr Thiemann) beleidigt und beschimpft. Der Heimleiter wurde mehrfach wegen Beleidigungen angezeigt. Doch keiner unternimmt etwas dagegen. 8.Der Heimleiter kontolliert uns ständig.Wir werden ständig ausspioniert. Wenn wir z.B einkaufen fahren, guckt er auf seine Uhr, schreibt es auf und ruft die Ausländerbehörde an und sagt dass wir gerade zur Arbeit gefahren sind. Seinetwegen bekommen wir ständig Probleme mit der Ausländerbehörde. 9.Der Heimleiter droht uns und sagt dass er die Ausländerbehörde anrufen wird und uns somit große Probleme bereiten wird, wenn er unsere Briefe nicht lesen darf. 10.Wir werden von dem Heimleiter beschuldigt dass wir zu viel Energie verbrauchen obwohl die Waschmaschinen jedes Wochenende nicht still stehen da der Heimleiter und der Hausmeister ihre eigene Wäsche von zu Hause mitbringen und im Heim waschen. 11.Unsere Kinder haben kein Platz um Ihre Hausaufgaben zu machen da wir ca. 5 m² pro Person zur Verfügung haben.In einem 20m² Zimmen ist unser Wohnzimmer Kinderzimmer Schlafzimmer Esszimmer Abstellraum... 12.Es gibt ständig Probleme und Auseinandersetzungen mit den Nachbarn (Drogenabhängige,-dealer die fast jeden Tag ihre Entzugserscheinungen haben und schreien als würden sie gleich sterben, psychisch kranke Menschen die einen mit dem Messer bedrohen und ständig Schlägereien anfangen.Menschen die Suizidgefährdet sind.) 13.Es gibt keine Ruhe. Wir können seit Jahren nicht schlafen. 14.Es gibt keine Ruhe da die Kinder kein Platz haben zu spielen und den ganzen Tag nur im Flur hin und her laufen und spielen und schreien. Die Wände des Heimes sind aus Karton. Von dem ganzem Lärm und weinen der Kinder des Heimes haben wir ständig Albträume. Diese Auseinandersetzungen und Kämpfereien der Heimbewohner erinnern uns an den Krieg in unserem Heimatland. 15.Es gibt im Heim viele Bakterien Krankheiten und Keime die unsere Gesundheit gefährdet. Unsere Gesundheit hat sich sehr verschlechtert seit dem wir im Heim wohnen. 16. Keine Arbeitserlaubnis obwohl wir unserer Mitwirkungspflicht nachgekommen sind. 16.Kein Taschengeld obwohl wir unserer Mitwirkungspflicht nachgekommen sind. 17.Kein Bargeld statt Gutscheinen laut §2 AsylbLG obwohl wir Leistungen gemäß §§ 3 ff AsylbLG seit deutlich mehr als 48 Monaten erhalten und unserer Mitwirkungspflicht nachgekommen sind. 18.Unter solchen Bedingungen leben ein Paar von uns schon seit ca. 12 Jahren sowie Mohammed und Ali. Seit 10 Jahren lebt Ismail im Heim. Die Situation im Wohnheim ist gekennzeichnet durch Isolation vom Rest der Gesellschaft sowie beengte Wohnverhältnisse ohne jegliche Privatsphäre. Es gibt nur Wertgutscheine statt Bargeld.Die meissten von uns erhalten kein Taschengeld.



