Infos zum Thema kreuzberg
15 Webseiten
- Wie ist das, wenn mehr als 80 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben? Abiturientin Viviane Cismak (20) beschreibt in „Schulfrust“ den Alltag an einem Kreuzberger Gymnasium. BILD druckt Auszüge.speichern vor 30 Tagen
- "Seine Angst: als bürgerlich zu gelten." herrjeh.speichern vor 146 Tagen
- soso. die verdächtigen waren "mediengeil".speichern vor 149 Tagen
- "Gegen Sarrazin halten alle zusammen, da reichen sich der (deutsche) Antifaschist und der (türkische) Faschist die Hand, um diesen militanten Fußnotentaliban zu vertreiben."speichern vor 205 Tagen
- Raum für Kreativität und Kultur in der berliner Reichenberger Strasse | Lebendiges Kreuzbergspeichern vor 222 Tagen
- speichern vor 226 Tagen
- Selbst der bürgerliche Tagesspiegel am Sonntag schlagzeilte: »Jagdszenen in Kreuzberg«. Der Bericht bezog sich auf einen Vorgang, den es in der Geschichte des Zusammenspiels von Behörden und Neonazis in Berlin so noch nicht gab. Berlins Innensenat und die Versammlungsbehörde hatten für Sonnabend in Kreuzberg einen Neonaziaufmarsch genehmigt, den sie aber vor der Öffentlichkeit geheim hielten. Durch die Äußerung eines Rechtsextremen im Internet war die Zusammenrottung dennoch kurz vor Beginn bekannt geworden. Am Sonnabend mittag versammelten sich rund 100 Anhänger sogenannter Freier Kameradschaften und der NPD am U-Bahnhof Mehringdamm. Auch die Route und den Sammelpunkt der Neonazis hielten die Behörden bis zuletzt unter Verschluß. Dennoch stellten sich etwa 800 Menschen den Rechten entgegen, um ein Losmarschieren zu verhindern. Die Polizei, die am Samstag mit 500 Beamten im Einsatz war, ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray brutal gegen die Antifaschisten vor. Letztlich erfolglos: Nach nur einer Stunde erklärte der Anmelder des rechten Aufmarschs, Sebastian Schmidtke, die Veranstaltung für beendet. Allerdings kam es zu schweren Übergriffen von Neofaschisten auf Gegendemonstranten und Passanten. Augenzeugen berichteten gegenüber jW, daß aus einem Polizeikessel ausgebrochene Neonazis auf mehrere Sitzblockierer eingedroschen und eingetreten haben. Dabei gab es mindestens vier Verletzte. Zudem schlug eine Gruppe junger Rechter auf einen Mann wegen seiner dunklen Hautfarbe ein. Antifagruppen kritisierten am Sonntag scharf das Vorgehen der Polizei und deren Informationspolitik: Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sprach von »skandalösen Übergriffen der überraschten und überforderten« Beamten auf Protestierer. Zudem sollte »mittels eines bisher so nicht gekannten Paktierens der Berliner Polizei mit den Nazis (…) jedweder antifaschistischer Protest schon von vornherein verhindert« werden. Das Aufmarschmotto »Wahrheit macht frei« hätte wegen des eindeutigen Bezugs zum Nazispruch »Arbeit macht frei« ein »Verbot jederzeit rechtfertigen müssen«, so die VVN-BdA. Zu den genannten Neonaziattacken auf Gegendemonstranten war es kurz vor der Auflösung des Aufmarschs durch eklatante Einsatzpannen der Polizei gekommen. Diese erklärte in einer Mitteilung am Sonntag, von zahlreichen Rechten im U-Bahnhof überrannt worden zu sein, als sie die Neonazis zur Durchführung ihres Aufmarschs unterirdisch an den Blockaden vorbeiführen wollte. Zeitgleich ging sie mit einem massivem Aufgebot gegen Antifaschisten auf dem Mehringdamm vor. Die den Beamten entwichenen Neonazis nutzten die Gunst der Stunde und malträtierten Gegendemonstranten, nachdem sie in eine Sitzblockade gestürmt waren. Anstatt die Angreifer festzunehmen, wurden sie durch Polizeibeamte in die Neonaziversammlung zurückgeschickt. Die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) äußerte am Sonntag, die Polizeiführung trage eine erhebliche Mitschuld daran, daß es zu den Neonaziübergriffen überhaupt kommen konnte. Der Polizei bemesse die »körperliche und seelische Unversehrtheit« der Gegendemonstranten und Kreuzberger Bürger geringer, als den »Nazis ihren Aufmarsch störungsfrei« zu ermöglichen. Zahlreiche Landespolitiker kündigten unterdessen an, die Vorgänge im Abgeordnetenhaus thematisieren zu wollen.speichern vor 272 Tagen
- Bei einem rechtsextremen Aufmarsch in Kreuzberg haben Neonazis Passanten und Gegendemonstranten attackiert. Am U-Bahnhof Mehringdamm geriet die Lage außer Kontrolle. Ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe rennt in Panik die Treppenstufen des U-Bahnhofs hinauf, verfolgt von einer Gruppe grölender Neonazis, die auf ihn einschlagen. Plötzlich erscheinen zwei Polizisten in Kampfmontur, die den Angegriffenen zügig beiseite schieben. Gespenstische Szenen spielten sich am Samstagmittag auf dem Mehringdamm ab, mitten in Kreuzberg. Rund 120 Rechtsextremisten wollten von dort zum Polizeipräsidium nach Tempelhof marschieren. Mehr als 400 Gegendemonstranten verhinderten den Aufmarsch. Politiker und Initiativen gegen Rechts kritisierten die Taktik der Polizei, die den Aufzug bis zuletzt geheim gehalten hatte. „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“, skandieren die fast ausschließlich in Schwarz gekleideten Rechtsextremisten. „Was wollt ihr hier?“, ruft ein sichtlich schockierter türkischer Imbissbesitzer. „Komm doch her“, schreit ihm ein vermummter Rechter, der mit beiden Händen drohend eine Fahnenstange hält, entgegen. „Das ist unglaublich, die machen hier Jagd auf Ausländer“, spricht eine Frau in ihr Handy. Gegen 12 Uhr sah es noch so aus, als habe die Polizei die Situation unter Kontrolle. Die Rechtsextremen sammelten sich auf dem Mehringdamm in Höhe der Baruther Straße, darunter viele bekannte Funktionäre aus Westdeutschland. Innerhalb von einer halben Stunde strömten hunderte Gegendemonstranten auf die Straße und blockierten die Fahrbahn. Die Polizei begann einen Kessel um die Nazigegner zu bilden, die mit Pfiffen und Sprechchören friedlich protestierten. Überblick * Fotostrecke: Naziaufmarsch in Berlin * Mehr zum Thema: Rechtsextremismus Doch mit einem simplen Trick überrumpelten die Rechten die Polizei. Auf ein Kommando rannten sie in die nördlichen Eingänge des U-Bahnhofs Mehringdamm, zündeten dort „Polenböller“ und stürmten aus den südlichen Eingängen direkt in die Menge der Gegendemonstranten. Minutenlang hatte die Polizei die Lage nicht unter Kontrolle. Die Rechten gingen mit Fahnenstangen und Fäusten auf Migranten, Journalisten und Gegendemonstranten los. Flaschen flogen von beiden Seiten. Nur langsam schafften es die Beamten, die aggressive Nazigruppe einzukesseln. Gegen 13 Uhr löste Anmelder Sebastian Schmidtke den Aufzug plötzlich auf, ohne dass die Rechten auch nur einen Meter der Strecke gelaufen waren. Als die Neonazis nach einer weiteren halben Stunde in die U-Bahn eskortiert wurden, kam es zu Rangeleien mit Gegendemonstranten. Tomaten und Flaschen flogen auf die Rechten, die Polizei setzte Pfefferspray ein. Anschließend fuhren die Neonazis nach Alt-Rudow und versuchten in kleineren Gruppen Spontanaufmärsche, was von den Einsatzkräften aber unterbunden wurde. Dabei kam es offenbar auch zu Angriffen auf die Polizei. Zahlen zu Festnahmen und Verletzten, konnte die Polizei am Nachmittag noch nicht nennen. Angefangen hatte alles am Freitagmittag. Ein Neonazi hatte den bevorstehenden Aufmarsch ausgerechnet auf Facebook ausgeplaudert, obwohl die Szene bewusst heimlich mobilisiert hatte. Nachfragen bei der Polizei ergaben, dass tatsächlich ein Aufzug angemeldet worden war. Doch die Polizei weigerte sich, den genauen Ort oder die Route zu nennen. Selbst während des Aufmarsches hieß es von der Pressestelle, dass die konkrete Route nicht bekannt gegeben werde.speichern vor 273 Tagen
- speichern vor 276 Tagen
- speichern vor 282 Tagen
- speichern vor 284 Tagen
- speichern vor 284 Tagen
- speichern vor 284 Tagen
- speichern vor 284 Tagen
- speichern vor 286 Tagen






