Infos zum Thema kolumbien
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- speichern vor 262 Tagen
- Justizdokumente belegen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem US-Unternehmen Chiquita und rechten Paramilitärs in Kolumbienspeichern vor 298 Tagen
- Es una situación insoportable: cada día detienen, asesinan o desaparecen a un opositor político, estudiante, sindicalista, sociólogo, campesino... La represión ejercida por el Estado colombiano contra el pueblo colombiano para acallar sus reivindicaciones sociales es brutal. Urge que el mundo se mueva en solidaridad. Que se dé a conocer esta realidad y sus dimensiones que rebasan todo en el Orbe. He aquí un fragmento de un poema de Angye Gaona, para que conozcan su alma sincera y tierna, solidaria y creativa: "Tejido blando" No quieras contener todo el aire de los abismos, toma sólo el de tu pequeña inspiración, acarícialo por instantes, susúrrale como si al último aliento y déjalo libre ir allí, a donde tú también quisieras: vasto, inmenso, indistinto. Sopla fuerte lo que guardas. No recojas más lágrimas, pecho blando. Y si un niño preso llora, dirás, y si un hombre es torturado, dirás. Que no es tiempo de guardar la ira, te digo. Es momento de fraguar y hacer lucir el filo. Angye Gaona es una mujer creativa y comprometida socialmente, siempre activa en el desarrollo de la cultura; parte del comité organizador del conocido Festival Internacional de Poesía de Medellín, cuya calidad testimonia de trabajo y sueños tejidos entre los pueblos. Urge la movilización internacional por su liberación y por denunciar que el estado colombiano mantiene encarceladas a más de 7.500 personas por el "delito de opinión": estamos ante una verdadera dictadura camuflada. Empieza el 2011 con más detenciones de estudiantes: Hoy lunes 17 de enero de 2011 fue detenido Julian Andoni Domínguez estudiante universitario; una hora después en las inmediaciones de la CUT Santander integrantes del CTI de la fiscalía y del GAULA detienen a William Rivera Rueda, estudiante universitario de derecho y defensor de Derechos Humanos, del sector gremial de los trabajadores informales, quien fue amedrantado después de haber sido detenido por integrantes de la Armada Nacional quienes le dijeron “a usted lo conocemos, por ahí le mandaron una razoncita después hablamos” ; estas últimas detenciones se produjeron en Bucaramanga. Dentro de los encarcelamientos masivos de estudiantes y sindicalistas adelantados por el ejército y fuerza pública de Colombia en esta segunda semana de enero 2011, se encuentra también la sindicalista Aracely CAÑAVERAL Vélez.speichern vor 340 Tagen
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- Zehntausende Menschen folgten am Freitag dem Aufruf des kolumbianischen Netzwerks gegen große Bergbauprojekte (RECLAME) in mehreren Städten des Landes. Damit protestierten sie gegen die Bergbaupolitik von Präsident Manuel Santos. In der Stadt Bucaramanga waren laut örtlichen Medien mehr als 30.000 Menschen auf der Straße. In Kolumbiens Hauptstadt Bogotá zogen mehrere Hundert Protestierer zum Umweltministerium. Die Demonstranten forderten von der Regierung, den Goldabbau auf der Hochebene von Santurbán in Zentralkolumbien nicht zu genehmigen. Dort will die kanadische Firma Greystar 11,5 Millionen Unzen Gold und 61 Millionen Unzen Silber innerhalb von 15 Jahren im Tagebau fördern. Die Aktivisten von RECLAME befürchten insbesondere, das für den Goldabbau benötigte, giftige Zyanid könne in die Flüsse der Hochebene gelangen. Dies gefährde die Wasserversorgung von mehr als zwei Millionen Menschen der Region, warnt RECLAME, ein Bündnis aus über 50 Sozialorganisationen Nicht nur die Wasserquellen der Aquädukte der Stadt Bucaramanga und weiterer 20 Gemeindebezirke befinden sich in Santurbán. Das Gebiet ist auch äußerst reich an biologischer Vielfalt. Deshalb verbietet das Gesetz 1382 aus dem Jahr 2010 den Bergbau in Santurbán wie in allen Hochebenen Kolumbiens. Dennoch überlegt das Umweltministerium, Greystar die Förderungslizenz zu erteilen. Mächtige Interessen stehen hinter dem Projekt. Die Leiterin des Colombian Support Network in den USA, Cecilia Zárate-Laun, klagte, dass die Weltbank, die sich oft als Verteidigerin der Umwelt darstelle, bei der Greystar ins Angostura-Projekt investiere. Dies tätigt die Weltbank durch das internationale Finanz-Institut IFC. Laut der Zeitung El Espectador sei die IFC mit elf Prozent der Aktien der größte Anteilseigner des kanadischen Unternehmens. Die strategische Bedeutung des Bergbaus für das nationale Wirtschaftsprogramm der Regierung hat Santos selbst in seiner ersten Rede als gewählter Präsident verkündet. In diesem Sinne setzt Santos die ökonomische Politik seines Vorgängers Uribe fort. Unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten erweiterte sich die für den Bergbau freigegebene Fläche rapide von einer Million auf über acht Millionen Hektar. Es seien große Konzerne wie die Greystar und mittelgroße Unternehmen, die solche Genehmigungen erhalten hätten und eng mit dem Paramilitarismus verbunden sind, schreibt der Journalist Alfredo Molano im El Espectador. Gleichzeitig scheine die Regierung daran interessiert, die kleinen Goldsucher als Illegale hinzustellen und überhaupt den illegalen Bergbau mit der linken Guerilla in Verbindung zu bringen, erklärt Molano. Mitte Januar unterstrich Santos die Wichtigkeit des Kampfs gegen den illegalen Bergbau, weil dieser "zunehmend eine Finanzierungsquelle der FARC-Guerilla sei". Mit solchen Aussagen, so Molano weiterhin, rechtfertige der Staatschef die Militarisierung der Bergbauzonen, schließlich bräuchten die großen Konzerne diese frei von sozialen Protesten.speichern vor 348 Tagen
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- In Marañones verweist Juan Galindo, Vizepräsident der MUCA, darauf, dass gegen die BäuerInnenorganisation ein medialer Krieg geführt wird. Sie würde als „neue Guerilla“ diskreditiert. Gleichzeitig verweist er auf die engen Verbindungen Facussés zu Kolumbien, seiner möglichen Beteiligung am Drogenhandel im Transitland Honduras, sowie auch den Besuch des kolumbianischen Ex-Präsidenten Alvaro Uribes vor zwei Wochen bei De-facto-Staatschef Porfirio Lobo. „Wir haben Angst vor den paramilitärischen Strukturen, die hier offensichtlich aufgebaut werden, aber wir müssen weiter für unsere Rechte eintreten. Wenn wir nicht schaffen, unseren rechtmässigen Landbesitz zu verteidigen – wo sollen wir dann hin?“speichern vor 401 Tagen
- Erneut erfahren wir, was die Kolumbianisierung des Konflikts in Honduras in der Lebensrealität der Menschen bedeutet. Die illegalen Hinrichtungen und Morde werden erst an (mutmaßlichen) Kriminellen verübt, um dann in der zweiten Phase auch AktivistInnen der sozialen Bewegung zu töten, sozusagen als Fortsetzung einer Kampagne „sozialer Säuberung“.speichern vor 401 Tagen
- Die Solidaritätskoordination Schweiz-Lateinamerika, ein Zusammenschluss von Basisgruppen, hat am Samstag während des Weihnachtsverkaufs gegen die Politik des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé in Kolumbien protestiert. Vor Filialen der Nestlé-Firma Nespresso verteilten die Aktivisten Flugblätter und klären Passanten auf. Die Aktion fand in Fribourg, Lausanne, Bern, Genf, Zürich, Basel, Neuchâtel und Köniz statt. Zwischen 1986 und 2005 sind in Kolumbien zehn Nestlé-Arbeiter von rechten Paramilitärs, staatlich geduldeten Todesschwadronen, ermordet worden. Darunter auch 2005 der Gewerkschafter Luciano Romero. Nestlé hatte ihn wegen eines Streiks entlassen, der tatsächlich nie stattgefunden hatte. Wenige Wochen bevor Romero in Bern an einer Anhörung zur Politik von Nestlé in Kolumbien hätte teilnehmen können, wurde er ermordet.speichern vor 413 Tagen
- Regenwald wird vernichtet. Wichtiger Protest bevor unsere Regierung mit einer halben Million € den Terror und die Vernichtung von Regenwald finanziert.speichern vor 426 Tagen
- Santos wie Uribe - Kolumbien wie immer, anhaltende Gewalt: Der Landarbeiter Óscar Maussa war von Milizen gesteinigt wordenspeichern vor 432 Tagen
- 20 Leichen werden in einem Massengrab am Morgen des 12. November in der kolumbianischen Stadt Cúcuta entdecktspeichern vor 451 Tagen
- Paramilitarismus aus Kolumbien in Venezuela. Strategien der Contras und ihre Anschlägespeichern vor 455 Tagen
- Papagei verhaftet! Der Spitzbube/-vogel stand regelmäig Schmiere für seine Drogendealer-Kumpanen in Kolumbien und hat beim Nahen der Polizei Warnschreie von sich gegeben. Ist das abgefahren, oder was? Einer der Kommentare trifft es ganz gut: Etwas zu verhaften, das sowieso sein ganzes Leben hinter Gittern verbringt ist bizarr.speichern vor 507 Tagen
- "Als Haitianer bin ich Lateinamerikaner. Was in Lateinamerika passiert, betrifft mich auch", erklärte ein Teilnehmer einer Solidaritätskundgebung mit Venezuela, die am 4. August 2010 in Hamburg in der Ottenser Hauptstraße unweit des Altonaer Bahnhofs von mehreren Veranstaltern aus verschiedenen politischen Organisationen, Komitees und Netzwerken organisiert worden war, im Gespräch mit dem Schattenblick. Die große Selbstverständlichkeit, um nicht zu sagen Beiläufigkeit, mit der bei dieser Gelegenheit von diesem wie auch vielen weiteren Anwesenden und Aktivisten die internationale Solidarität bekundet wurde, die ihren vielstimmigen, den Verkehrslärm sowie die berufsverkehrsmäßige Geschäftigkeit des Hamburger Großstadtlebens durchdringenden Ausdruck in zwischenzeitlichen Sprechchören wie "Es lebe die internationale Solidarität!", aber auch "Viva Chávez!" und "Viva Morales!" fand, war keineswegs (allein) dem Zugehörigkeitsgefühl exilierter oder aus Gründen unterschiedlichster Art in Hamburg lebender Menschen aus den lateinamerikanischen Staaten geschuldet. Angesichts des geringen Interesses, das die Bewohner einer deutschen Millionenmetropole einer politischen Kundgebung entgegenbrachten, die aus aktuellem Anlaß der Solidarität mit Venezuela gewidmet und von ihren Initiatoren unter den Titel "Gegen die Aggression des Imperialismus" gestellt worden war, läßt sich mit der gebotenen Nüchternheit konstatieren, daß nicht eben viele Menschen in der Hansestadt ein politisches Bewußtsein ihr eigen nennen, dessen Basis in der festen Überzeugung zu begründen ist, daß Konflikte, politische Auseinandersetzungen und Kriege - in welchen Teilen der Welt auch immer - nicht Gegenstand geneigter Betrachtung und humanitären Erschauerns sein können, sondern in direktester und unmittelbarster Weise mit den Widersprüchen des eigenen Lebens und Überlebens in Verbindung stehen. An besagter Kundgebung nahmen, gutwillig geschätzt, kaum mehr als 50 Menschen teil, von denen ein Großteil, wie die anwesenden Schattenblick-Redakteure in einer ganzen Reihe vor Ort geführter Gespräche in Erfahrung bringen konnten, selbst aus lateinamerikanischen Staaten stammten. So war unter den interessierten Kundgebungsteilnehmern, den Initiatoren des Kollektivs "Solidarität mit der Bolivarianischen Revolution", des "Consejo Pro Bolivia HH" und der "Kolumbien-Hilfe Hamburg" sowie den Vertretern der zahlreichen, die Aktion unterstützenden Hamburger Gruppen niemand anzutreffen, der nicht klar Stellung bezogen hätte gegen den Venezuela sowie womöglich auch den übrigen fortschrittlichen Staaten Lateinamerikas durch den US-Verbündeten Kolumbien drohenden Krieg und der eigens gekommen war, um dieser Solidarität sicht- und hörbar Ausdruck zu verleihen. In einer vorab in den einschlägigen Medien der alternativen Presse veröffentlichten Erklärung, die während der Kundgebung zudem als Flugblatt verteilt worden war, hatten die veranstaltenden Gruppen die von ihnen damit verfolgte Absicht auf den Punkt gebracht. "Wir haben uns zusammengetan", so hieß es dort, "um die Bolivarianische Revolution und den Präsidenten Hugo Chávez gegen die Regierung Uribe und den nordamerikanischen Imperialismus zu unterstützen."speichern vor 540 Tagen



