Infos zum Thema klassenkampf
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Pickelhering: USA: Proteste gegen Rettungspaket für Wall-Street-Millionäre
Ausdruck des Klassenkampfes im Herzen des globalen Kapitalismus, also der USA.Das Langweiligste der Welt — Direkte Aktion
Die Gewerkschaft als Mittel der Transformation. Zur Theorie der gesellschaftlichen Veränderung im Syndikalismus.Klassenkampf statt Wahlkampf – Gegen den Notstand der Republik
Verbieten ist keine Kunst! Aktionszug Klassenkampf statt Wahlkampf–Gegen den Notstand der Republik wird am 13. 9.09 nicht von Karlsruhe nach Ludwigsburg fahren, da das Recht in BW gebrochen wirdTP: "Die Bild-Zeitung benutzte Sarrazin, wie ein Bauchredner seine Puppe"
Ein Gespräch mit Wolfgang Lieb, einer der Betreiber der NachDenkSeiten, über die rechtskonservative politische Meinungsmache der Springer-Presse Der promovierte Jurist [extern] Wolfgang Lieb betreut gemeinsam mit Albrecht Müller (siehe [local] "Alleine mit den gezahlten Boni kann man eine unserer Parteien mehrmals kaufen") die kritische Nachrichtensite NachDenkSeiten. Telepolis sprach mit ihm über "rechtskonservative politische Meinungsmache". In einem Beitrag für die NachDenkSeiten haben Sie der Springer-Presse vorgeworfen, mit der Sarrazin-Debatte eine "rechtskonservative politische Meinungsmache" zu betreiben. Inwiefern? Wolfgang Lieb: Zunächst: Bevor die Bild-Zeitung am 23. August ihre "neue Serie" als Aufmacher mit einer Balkenüberschrift "Deutschland wird immer ärmer und dümmer!" an sein Millionen-Publikum hinausposaunte und tagelang Sarrazins ausländer- und islamfeindlichen Parolen teilweise sogar mehrere Seiten widmete, war dessen Buch noch gar nicht erschienen, geschweige denn allgemein bekannt. Bild veranstaltete natürlich gleich eine Internet-Leserumfrage mit der suggestiven Frage "Ja, Sarrazin legt die Finger in unsere Wunde!" und - wie nicht anders zu erwarten - stimmten 90 Prozent der Teilnehmer zu. Spätestens als dann auch noch Der Spiegel - die Bild-Zeitung für die selbst ernannte Intelligenz - gleichfalls einen Vorabdruck veröffentlichte, war das Thema in aller Munde. Springers Bild verpasste Sarrazin das Image eines "Klartext-Politikers", der endlich einmal den "naiven, gutmenschelnden, verlogenen" Politikern und Journalisten schonungslos die Wahrheit verkündete. Es ist die gleiche demagogische Methode, wie sie auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders oder der französische Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen benutzen. Die Bild-Zeitung inszenierte Sarrazin als Tabu-Brecher einer angeblich kleingeistigen und die Tatsachen verschleiernden "political correctness". Bild wusste genau (oder hätte es wissen müssen), dass Sarrazin mit seiner These von den aussterbenden Deutschen sein Spiel mit menschlichen Urängsten spielte. "Klassenkampf im Armenhaus"




