Infos zum Thema klagemauer
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- DIE KÖLNER KLAGEMAUER auf dem Kölner Domplatz ist nun im Internet weltweit 24 Stunden geöffnet. "Überall zuerst den Schwächsten dienen" - Offener Brief der Initiative Kölner Klagemauer an Herrn OB Jürgen Roters und die Unterzeichner der im Internet veröffentlichten Resolution gegen die Kölner Klagemauer, Dezember 2010 - Die Kölner Klagemauer zum Thema Palästina reflektiert das menschen- und völkerverachtende Vorgehen Israels gegen die Palästinenser, insbesondere gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen. - Im Fokus steht aktuell die israelische Militäroffensive "Gegossenes Blei" im Winter 2008/9. Die während dieser Offensive begangenen Kriegsverbrechen sind im Goldstone-Bericht der UNO ausreichend dokumentiert: 1.400 Palästinenser, darunter ca. 400 Kinder, wurden im Rahmen dieser Offensive getötet. Zum Vergleich: auf Seiten der israelischen Armee kamen 13 Personen ums Leben, davon 4 durch fehlgeleitete Geschosse ihrer Kameraden. Die Initiative Klagemauer hat sich erlaubt, in der Klagemauerinstallation entsprechende Zeitungsfotos zu präsentieren. Dabei nahm sie für sich das Grundrecht der freien Meinungsäußerung in Anspruch. Die Kölner Klagmauer hätte einen Preis verdient! - Im Gegensatz zu den beleidigenden Mohammed Karikaturen , zeigt die Kölner Klagemauer die wahren Bilder, des unmenschlichen Vorgehens des israelischen Staates gegenüber dem palästinensischen Volk. Wann werden endlich in der deutschen" Preisverleihungs-Inflation" die RICHTIGEN und AUFRECHTEN wahren MUTIGEN ausgezeichnet? Um die Presse und Meinungsfreiheit ist es durch den Medienpreis keinen Deut besser geworden, ganz im Gegenteil, es wurden Vorurteile "hoffähig" gemacht, es sind Tote zu beklagen. Eine Preisverleihung an die Klagemauer würde aber ein Zeichen setzen. Die "Kölner Klagemauer" im Abseits ideologischer Stigmatisierung (SB) - Kölner Klagemauer ... von unten gegen Thron und Altar - Umstritten war sie immer, denn streitbares Eintreten für die Schwachen ist das Anliegen ihrer Betreiber. Die Kölner Klagemauer war von Anbeginn ihrer Existenz Ende der 1980er Jahre an dafür gedacht, diejenigen Stimmen laut werden zu lassen, für die es normalerweise kein Forum gibt. Auf einem der zentralsten Plätze der rheinischen Metropole aufgebaut, der Freifläche unmittelbar vor dem Kölner Dom, war sie den Herren der Stadt in Kirche und Rathaus seit jeher ein Dorn im Auge. Wo sich gesellschaftlich ausgegrenzte Menschen mit simpelsten Mitteln wie Bindfäden, Pappen und Filzschreibern Gehör verschaffen, wird die Ordnung schon dadurch herausgefordert, daß sie dies ohne Einbindung in ein administratives Konzept tun, das zur Legitimation dessen beiträgt, was eigentlich kritisiert werden soll. Wenn die Botschaften, die interessierte Passanten lesen können, von Dingen handeln, die die Herrschenden normalerweise in die dafür vorgesehenen Verwaltungsakte und Institutionen abschieben, um aus den Augen und aus dem Sinn zu haben, woran diese Gesellschaft krankt, dann ist der Eklat und seine Beseitigung bis zum bitteren Ende vorprogrammiert. >>>speichern vor 403 Tagen
- Offener Brief der Initiative Kölner Klagemauer an Herrn OB Jürgen Roters und die Unterzeichner der im Internet veröffentlichten Resolution gegen die Kölner Klagemauer, Dezember 2010 Im Fokus steht aktuell die israelische Militäroffensive "Gegossenes Blei" im Winter 2008/9. Die während dieser Offensive begangenen Kriegsverbrechen sind im Goldstone-Bericht der UNO ausreichend dokumentiert: 1.400 Palästinenser, darunter ca. 400 Kinder, wurden im Rahmen dieser Offensive getötet. Zum Vergleich: auf Seiten der israelischen Armee kamen 13 Personen ums Leben, davon 4 durch fehlgeleitete Geschosse ihrer Kameraden. Die Initiative Klagemauer hat sich erlaubt, in der Klagemauerinstallation entsprechende Zeitungsfotos zu präsentieren. Dabei nahm sie für sich das Grundrecht der freien Meinungsäußerung in Anspruch. Selbstverständlich ist "Volksverhetzung" nicht von diesem Grundrecht gedeckt. "Volksverhetzung" ist ein Straftatbestand. Die Entscheidung darüber, ob im Fall der Klagemauer "Volksverhetzung" vorliegt, ist allein Sache der ordentlichen Gerichte. Anliegen der Kölner Klagemauer war es schon immer, den Entrechteten, Unterdrückten, von unverhältnismäßiger militärischer Gewalt Betroffenen eine Stimme zu geben. Das ist unser Verständnis von Friedensarbeit. Übrigens ganz im Sinne von Abbe Pierre, der im September 1992 auf einem Karton der Klagemauer diese Botschaft hinterließ: "Überall zuerst den Schwächsten oder denen, die am meisten leiden, dienen - das ist die Quelle jeden lebendigen Friedens." Die Initiative Kölner Klagemauer kooperiert mit israelischen Friedensgruppen wie der Gruppe "Break the Silence", eine Initiative ehemaliger israelischer Soldaten. Prominente jüdische Persönlichkeiten unterstützen das Klagemauer-Projekt und haben sich vor Ort in Form von Karton-Botschaften kritisch mit dem israelischen Vorgehen gegen die Palästinenser auseinandergesetzt. Zu ihnen gehört Stephane Hessel, Auschwitz-Überlebender und ehem. französischer Botschafter bei der UNO.speichern vor 403 Tagen
- Am 21. Januar 2010 hatte ich Strafanzeige gestellt gegen Walter Herrmann wegen Volksverhetzung, da er an seiner Anti-Israel-Wand nicht nur einseitig und verleumderisch Israel „kritisiert“, sondern zur Verdeutlichung seiner Überzeugung eine antisemitische Karikatur ausgestellte hatte, auf der ein Jude zu sehen war, der ein Kind isst und sein Blut trinspeichern vor 551 Tagen
- Solange diese "Dauerdemonstration" aber durch das Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt ist, müssen wir sie leider dulden.speichern vor 711 Tagen

