Infos zum Thema kinderarbeit
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- Please wake up! Make a change! Spread this video!speichern vor 148 Tagen
- Im Grundsatz richtet sich die GEW-Stiftung gegen alle Formen der Kinderarbeit.speichern vor 169 Tagen
- Auf einer Konferenz in Genf hat die ILO neue Zahlen zu Kinderarbeit in gefährlichen Arbeitsbereichen vorgestellt. Von den 215 Millionen Kindern, die weltweit arbeiten, müssen 115 Millionen gefährliche Arbeiten erledigen. 68 Millionen, also 59 Prozent, dieser Kinder arbeiten dabei im Bereich der Landwirtschaft. Dort kommen sie mit gefährlichen Pestiziden und anderen Düngemitteln in Kontakt, die sie auf den Feldern verteilen müssen.speichern vor 223 Tagen
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- Kinderarbeit mache Produkte billiger, und das sei ja der "entscheidende Wettbewerbsvorteil", dozierte der CDU-Mann. Eine Verpflichtung, solche Zustände durch faire Beschaffung zu ändern, sehe er nicht: "So weit kann Bundestreue nicht reichen."speichern vor 456 Tagen
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- Rückschau: Elfenbeinküste Schokolade ohne bitteren Beigeschmack? NDR, Sonntag, 19. September 2010 Mali - eines der ärmsten Länder der Welt. Es heißt, dass Kinder aus Mali verschleppt und an die Kakao-Plantagen der Elfenbeinküste verkauft werden, um dort zu arbeiten. Die Behörden in Mali bestreiten, dass von hier aus Kinder verschleppt werden. Offen wollen nur wenige reden, deshalb werde ich auch mit versteckter Kamera arbeiten. Wir haben gehört, dass von dieser Busstation aus Kinder an die Elfenbeinküste gefahren werden. Es ist ein Drehkreuz für den Handel zwischen Mali und dem Nachbarland. Wir wollen mehr darüber wissen. Deshalb gehen wir zur Busfahrer-Gewerkschaft der Stadt. Hier soll es jemand geben, der mit uns reden will. Kinderhandel existiert noch immer Gibt es hier Kinderhandel? "Kinderhandel hat es hier immer gegeben", sagt Idrissa Kanté. "Von der Bus-Station werden ständig Kinder weggefahren. Die Jungen, die an die Elfenbeinküste gebracht werden, sind zwischen zwölf und 14 Jahren alt, die Mädchen zwischen elf und zwölf." Das kleine westafrikanische Land Elfenbeinküste ist der weltgrößte Produzent von Kakao-Bohnen. Für unsere Schokolade sollen dort Kinder als Sklaven arbeiten, heißt es immer wieder. Wir teilen uns auf. Meine Mitstreiter reisen auf dem Landweg zu den Plantagen. Ich fliege in die Kakaohauptstadt im Süden: nach Abidjan. Abidjan ist eine Millionenstadt mit einem großen Hafen. Von dort aus wird der Kakao verschifft. Kakao-Exporteure bestreiten Kinderarbeit Hier finden wir sie, die großen Hersteller Nestlé, Cargill, ADM und Barry Callebaut. Sie alle haben hier ihre Hauptquartiere und kaufen fast die gesamte Kakaoernte der Elfenbeinküste. Hier werden 42 Prozent aller Kakaobohnen weltweit umgeschlagen. In Abidjan habe ich einen Termin bei SAF-Cacao, einem der größten Kakao-Exporteure der Welt. Die Firma exportiert in die USA und nach Europa. Diese Kakao-Säcke werden an Nestlé und andere Schokoladen-Produzenten geliefert. Der wichtigste Rohstoff für die drei Millionen Tonnen Schokolade, die jährlich weltweit verzehrt werden - ein Riesen-Geschäft. Ali Lakiss, SAF-Cacao: "Ich kann es der ganzen Welt versichern, nicht nur Amerika und Europa: Die Elfenbeinküste ist ein Land, in dem es keine Kindersklaven auf den Plantagen gibt. Es arbeiten keine Kinder auf den Plantagen. Das ist sicher." Kindersklaven sind einfach zu bekommen Es ist Erntezeit. Ich will jetzt selbst zu den Plantagen zu fahren, um mit meinen eigenen Augen zu sehen, was dort vorgeht. Ich wähle eine beliebige Plantage. Sie liegt in der Region, aus der SAF-Cacao seinen Kakao bezieht. Nach mehreren Stunden auf staubigen Straßen erreichen wir die Plantage. Wir gehen zu Fuß weiter. Wir wissen nicht, was uns erwartet. Bald finden wir eine Hütte und dort Männer und vier kleine Jungen mit Macheten. Sie kommen aus Burkina Faso. Ich erfahre, dass die Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren alt sind. Keines von ihnen besucht eine Schule oder spricht die Landessprache. Sie arbeiten hier, das steht außer Frage. Gemäß internationalem Recht ist Kinderarbeit aber illegal. Und die großen Schokoladen Produzenten haben uns Verbrauchern versprochen, dass es so etwas seit 2008 nicht mehr gibt. Wir setzen unsere Suche auf anderen Plantagen in der Gegend fort. Dort sehen wir noch viel mehr Kinder, immer mehr - beim Arbeiten. Wie funktioniert das System? Wie kommen die Plantagenbesitzer an die Kinder? Ich werde also wieder mit versteckter Kamera drehen. Vielleicht erfahre ich dann mehr. Da ist einer. Wir treffen auf jemandem, von dem sich Herausstellen wird, dass ihm diese Plantage gehört. "Guten Abend. Arbeiten Sie hier?" "Ja." "Was müssen wir tun, wenn wir Kinder suchen, die für uns auf einer Plantage arbeiten sollen?" "Mein Bruder ist hier. Wenn ihr ihm sagt, wie viele ihr braucht, dann besorgt er sie euch." "Und wie teuer ist es, ein Kind herzuschaffen?" "Ab 230 Euro." Ein Kind kostet 230 Euro - ein Preis, der sich vielleicht noch herunterhandeln ließe. Dafür bezahlt man die Reise des Kindes zur Plantage und dafür kann man es unbegrenzt ausbeuten. Man hat das Kind gekauft. Und das Kind selbst bekommt natürlich nichts für seine Arbeit.speichern vor 511 Tagen
- www.unsdieWelt.comspeichern vor 521 Tagen
- ILO, UNICEF und Nichtregierungsorganisationen haben verspätet begonnen, Kinderarmut zu definieren und zu quantifizieren, ihre Ursachen zu bestimmen sowie Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Beschäftigung mit Kinderarmut ist ein Nachzügler der allgemeinen Armutsdebatte und wird von den einschlägigen internationalen Organisationen sicher auch im Eigeninteresse betrieben. Die neue Diskussion macht aber deutlich, dass ihr eigenständige Aufmerksamkeit gebührt.speichern vor 535 Tagen
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- Steine aus Kinderarbeit auf öffentlichen Plätzen? Behörden-Computer, deren Herstellung die Umwelt vergiftet? Polizeiuniformen, bei deren Produktion Menschenrechte verletzt werden?speichern vor 864 Tagen




