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Kampagne Aktiv gegen Kinderarbeit
218 Millionen Kinder unter 15 Jahren arbeiten, davon 126 Millionen unter ausbeuterischen Bedingungen. 73 Millionen sind jünger als 10 Jahre.Zart, aber bitter - Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie - Direkte Aktion
Mehr als zwei Drittel des weltweit verkauften Kakoas stammen aus der Elfenbeinküste. Dort werden 10-jährige Kinder eingesetzt, um Plantagen anzulegen, Pestizide zu versprühen, Pflanzen zu ernten. Kinder, die in Burkina Faso und Mali in die Fänge organisierter Menschenhändler geraten waren, um sich wenig später auf ivorischen Kakaopflanzungen wiederzufinden. Sie schufteten ohne Bezahlung und bekamen gerade so viel zu essen, dass sie nicht verhungerten. Nachts wurden sie eingesperrt. Sie präsentierten schwere Verletzungen – zugefügt von ihren „Arbeitgebern“. Kinder ernten die reifen Früchte des Kakaos mit der Machete, danach befreien sie die Samen von Hand aus der Schale. In manchen Gegenden werden die Kerne anschließend in Trockenöfen getrocknet, die bis zu 60 Grad aufgeheizt werden. Außerdem werden die Pflanzen mit Pestiziden gespritzt (z.B. Thiodan), meist ohne Schutzkleidung. Wie viele andere Kinder, die in der Landwirtschaft arbeiten, schuften Kinder auf Kakaoplantagen meist über zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche - und das bei glühender Hitze. Sie bekommen sie oft Rückenschmerzen und andere Beschwerden vom Schleppen der schweren Kakaobohnensäcke und vom Umgang mit der Machete. Zusätzlich schwächen die gesundheitsschädlichen Pestizide ihre Körper, oft erbrechen sie oder bekommen Fieber. Mehr als 600.000 Kinder arbeiten auf Kakao-Plantagen und erfahren keine Schulausbildung. Das gibt dem Produkt-Namen "Kinderschokolade" eine völlig neue Bedeutung! Das aktuelle Greenpeace-Magazin berichtet in seiner Druck-Ausgabe ausführlicher darüber Kinderschokolade, Nutella, Yogurette, Duplo, hanuta, Mon Cheri, Rocher, Raffaello u.a. (Hersteller: ferrero) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle After Eight, Choco Crossies & Choclait Chips, KIT KAT, LION, NUTS, ROLO, SMARTIES (Hersteller: Nestle) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle Milka und Suchard (Hersteller: Kraft Foods / Phillip Morris) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle Super Dickmann’s (Hersteller: Storck GmbH) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle Mars, Milky Way, Snickers, Twix, Amicelli, Balisto, Banjo, Bounty, M&M’s, Maltesers, Teasers, Dove (Hersteller Mars Inc.) enthalten Kakao, der von Kindersklaven hergestellt wurde. Quelle Die Fima Ritter Sport hat angekündigt, ab 2009 nur noch Kakao zu verwenden, der ohne Kinderarbeit hergestellt wird. Allerdings ist bisher nicht zu erfahren, ob und wie weit dieses auch umgesetzt wurde. Mein Brief an Ferrero (wer schreibt auch einen?) "Nutella" ohne Kindersklavereigreenpeace magazin: Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie
Zehn Kilogramm Schokolade verspeist der Deutsche jedes Jahr. Für diesen Genuss schuften in der Elfenbeinküste Kindersklaven, oft gerade mal zehn Jahre alt, unter katastrophalen Bedingungen.Menschenrechte
waren noch nie so wichtig und wurden gleichzeitig so mit fuessen getreten, wie zur Zeit, Kindersoldaten, Sklaverei, Folter, Kinderarbeit, Recht auf Arbeit uswKinderarmut hat Langzeitwirkung. Zu Umfang und Ursachen in Entwicklungsländern
ILO, UNICEF und Nichtregierungsorganisationen haben verspätet begonnen, Kinderarmut zu definieren und zu quantifizieren, ihre Ursachen zu bestimmen sowie Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Beschäftigung mit Kinderarmut ist ein Nachzügler der allgemeinen Armutsdebatte und wird von den einschlägigen internationalen Organisationen sicher auch im Eigeninteresse betrieben. Die neue Diskussion macht aber deutlich, dass ihr eigenständige Aufmerksamkeit gebührt.

