Infos zum Thema karawane
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taz.de - Asylorganisation feiert Geburtstag: Die Flüchtlings-Karawane zieht weiter
Die größte Flüchtlingsorganisation der Bundesrepublik, Karawane, feiert ihren zehnten Geburtstag. Doch die Lage von Flüchtlingen in Deutschland gibt nicht viel Grund zum FeiernKarawane-Festival: ein Album in Flickr
4. bis 6. Juni 2010 in Jena 70 Fotos vom 05. Jun 2010Hamburg/Katzhutte: Verstärkt die Solidarität!!! | The VOICE Refugee Forum
Wir rufen zur Unterstützung der Flüchtlinge auf, in Katzhütte, Eisenach, Greiz, über all wo sich der Widerstand gegen staatlich organisierte Mißhandlung formiert.25.11.2009: 80 Gäste und ein Vier-Platten-Herd (Tageszeitung Neues Deutschland)
Das Bremer Kulturdiner verbindet internationale Küche und Politik. Im Zentrum stehen die Probleme von Migranten2. Delegation des KARAWANE-Netzwerks besucht Isolationslager in Thüringen | The Caravan
Orte, wo Flüchtlinge gegen ihren Willen gezwungen werden zu leben und im Zusammenspiel mit den dort herrschenden Bedingungen die psychische und physische Stabilität zerstören und Depressionen erzeugenBielefeld - Widerstand von Flüchtlingen gegen Heimunterbringung | The Caravan
Veranstaltung des festival contre le racisme 2009 in Bielefeld Flüchtlinge aus Remscheid berichten, die mit "Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen" gegen Lager protesDelegationsbesuch der Isolationsheime in Gerstungen und Gangloffsömmern, Thüringen | The Caravan
Der folgende Bericht zusammen mit dem Bericht einer Delegation aus Hamburg "Delegationsreise nach Thüringen..." wurden auf der Konferenz "Vereinigt gegen koloniales Unrecht" in Jena vorgestellt.The Caravan - Die Karawane| The Caravan for the Rights of Refugees and Migrants
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen ist ein Netzwerk, das sich aus Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen von Flüchtlingen, MigrantInnen und Deutschen zusammensetzt. Die Grundlage bilden Antiimperialismus und Antirassismus. Wir sind engagiert im Kampf für soziale und politische Rechte, Gleichheit und Respekt für die fundamentalen Menschenrechte eines/r jeden/r. * english * deutsch * francais * فارسی * türkçeLeyla droht die Abschiebung - Nürnberg & Region - nordbayern.de
Nürnberg - Diese junge Frau ist also eine Gefahr für die Bundesrepublik Deutschland. Schmal, schüchtern, fast noch ein Kind. Was wirft man ihr vor? Schlimm muss es sein, denn sie soll in die Türkei abgeschoben werden. In ein Land, in dem ihre Familie verfolgt wurde. Wo sie niemanden hat, außer einer schwerkranken Großmutter. Leyla ist nicht ihr wahrer Name. Aber sie soll nicht noch mehr Probleme bekommen, als sie ohnehin schon hat. Deshalb möchte sie anonym bleiben. Leyla ist 18 Jahre alt und Kurdin. Sie lebt seit sechs Jahren mit ihrer Familie in Nürnberg – und soll jetzt gehen. Ein paar Tage nach ihrem Geburtstag am 15. September hat sie Post von der Stadt Nürnberg bekommen – den Bescheid über ihre Ausweisung. Die Begründung: Sie hat an kurdischen Demonstrationen teilgenommen. An legalen, offiziell angemeldeten Veranstaltungen, wie Thomas Schuler von der „Karawane für die Rechte der Flüchlinge und Migranten“ betont. Sie habe eine verbotene Parole gerufen, heißt es: „Hoch lebe Öcalan“. Thomas Schuler ist über die Entscheidung der Stadt empört. Weil Leyla ein tolles Beispiel für gelungene Integration ist, sagt er. Sie spricht perfekt deutsch, hat den Qualifizierenden Hauptschulabschluss gemacht und am 1. September eine Ausbildung als Krankenschwester angetreten. Die musste sie erst einmal abbrechen, weil sie nicht weiß, wie es mit ihrem Leben weitergehen wird. Deshalb hat sie an der Klinik jetzt ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ begonnen, bis klar ist, was passiert. Wenn sie bleiben darf, dann darf sie auch ihre Lehre weitermachen. Das hat sie mit ihrer Chefin vereinbart. Erst einmal muss sie aber mit der Ungewissheit leben. Leylas Anwalt Manfred Hörner hat gegen die Ausweisung Widerspruch eingelegt. Die nächste Instanz ist der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. Wann eine Entscheidung zu erwarten ist, kann er nicht sagen. „Das kann dauern.“ Was man Leyla vorwirft, sagt er, seien reine Unterstellungen. Leider sei ein solches Vorgehen seit der Verschärfung der deutschen Sicherheitsgesetze nach den Anschlägen vom 11. September 2001 möglich. In Wahrheit, sagt Thomas Schuler, gehe es aber um Leylas Mutter. Die ist im Jahr 2002 nach Nürnberg gekommen, ihr wurde politisches Asyl gewährt, weil sie in der Türkei verfolgt wurde. Sie hatte sich in ihrer Heimat für die kurdische Partei Hadep engagiert, die mittlerweile vom Verfassungsgericht in Ankara verboten worden ist. Sie, glaubt Schuler, wolle man eigentlich loswerden. „Aber weil man sie nicht abschieben kann, versucht man es eben mit ihrer Tochter.“ So werde das Leben eines jungen Menschen zerstört. „Fragen Sie Ihre Mutter“, habe man Leyla in der Nürnberger Ausländerbehörde gesagt, als sie wissen wollte, warum sie ihre Heimat Deutschland verlassen soll. Um ihre Abschiebung zu verhindern, hat Thomas Schuler gemeinsam mit einer Reihe weiterer Menschenrechtsaktivisten das „Solidaritätsbündnis Bleiberecht für Leyla“ gegründet. Auch Bediye Eskin gehört dazu. „Diesmal“, sagt sie, „kann Oberbürgermeister Ulrich Maly nicht sagen, dass ihm die Hände gebunden sind. Diesmal ist die Stadt der Menschenrechte für den Fall verantwortlich.“Presserklärung zum Karawane Festival 2010 | The Caravan
Innenstadt von Jena wird zum Projektionsraum in Gedenken an die Opfer der Festung Europa


