Infos zum Thema kampf
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- Irgendwann sieht man nur noch Klumpen: sandverschmierte und grunzende Klumpen Mensch, wild um sich schlagende Fäuste, blind tretende Füße, blutverschmierte Nasen und müde Grimassen. Calcio storico heißt das Gewühl, "historischer Fußball". Einmal im Jahr treten im beschaulichen Florenz Mannschaften aus den vier Wohnvierteln der Stadt mit jeweils 27 Spielern in einem Turnier gegeneinander an.speichern vor 78 Tagen
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- Der Kampf um den Rücktritt des tunesischen Interimspremiers Ghannouchi - Augenzeugenbericht von drei Italienischen Aktivisten. "Eine Revolution ohne Anführer und ohne Waffen machen ist keine leichte Sache, das muss erfunden werden, die Tunesier und Tunesierinnen sind aber stolz darauf, dem Drama dieser Tage zum Trotz. Das Fehlen einer Mitte offenbart sich in einem vermeintlichen Chaos, das sich tatsächlich aber gerade durch die Vielfalt der Lebensformen ein weiteres Mal als kollektive Kraft und Intelligenz erweist". Ben Ali ist abgehauen, seine Köter sind aber noch da... Nach dem Präsident Ben Ali am 14. Januar durch den Druck des Volkszorns geschasst wurde, ist Tunesien wieder in Bewegung, der politische und soziale Transformationsprozess ist auf die gesamte arabische Welt und darüber hinaus über gesprungen findet weiter bei hoher Intensität statt: zur gleichen Zeit gibt es Revolten in Ägypten, Algerien, Marokko, Bahrain, Iran, Libyen, Libanon. Auf der anderen Seite des Meeres wird Griechenland weiter durch ein unstillbares anti-regierungsfieber erschüttert. In Libyen schließlich, ist der im Gang befindliche Bürgerkrieg gleichzeitig eine politische Revolution gegen eine korrupte und blutrünstige Diktatur. Von hier aus begann, was wider besseres Wissen die "Jasminrevolution" genannt wurde, die in Wahrheit eine Absetzungsbewegung ist, die darum kämpft, zu einer politischen Revolution gegen die Versuchungen einer unmöglichen Rückkehr zur Normalität zu werden. Seit dem 25. Februar haben sich die Straßen erneut gefüllt und den Rücktritt des Ministers Ben Alis Ghannouchi, einem altgedienten Mann des Regimes, Banner der Reaktion und der Ordnungspartei gefordert. Seit Sonntag, dem 20. Januar ist die Kasbah der Medina, das historische und politische Zentrum von Tunis erneut besetzt. Das Gleiche findet in den anderen Städten Tunesiens statt, wo die Medinen - zentrale Orte der Städte - insgesamt durch Tausende Menschen belebt werden, die behaupten, dass sie "gewillt seinen, bis zum Tod zu bleiben, wenn nicht alle Mitglieder des alten Regimes zurücktreten und Tunesien frei sein wird". "Keinen Schritt zurück" ist das, was diese neue Demonstrationsform des tunesischen Volkes kraftvoll behauptet. Der Tahir-Platz ist zur Methode geworden, ähnlich dem lateinamerikanischen "Planton". Überall finden Proteste statt und die Konfliktmomente mit der verhassten Regimepolizei nehmen Tag für Tag zu. Am 25. Januar hatte eine Demonstration mindestens 200000 Menschen auf die Straße gebracht - für ein kleines Land wie Tunesien, eine gigantische Zahl. Insgesamt ist im ganzen Land eine Million Menschen af die Straße gegangen. Auf der Straße rufen viele "Degage!" ("Geh!", d.Ü.) und sie begleiten den Ruf mit einer aussagekräftigen Bewegung des Armes- Eine neue Deklination des "Que se vayan todos" das wir während der ersten tiefen Krise des neoliberalen Modells kennen gelernt haben. Wenn es alle zusammen rufen, wirkt es so, als würde eine Welle über den Platz rollen, die erhobenen Arme bewegen sich hin und her und versprühen Wut und Freude. Der Gedankengang ist einfach, er impliziert aber gleichzeitig die Bewusstwerdung der Schwierigkeit und der Radikalität eines revolutionären Wandels: die Macht muss an die Basis zurück, an das Volk. In einem Land, in dem 40% der Bevölkerung von einem Dollar am Tag lebt ist es kein Zufall, dass es die Jüngeren sind, die am lautesten schreien. Sie haben nicht viel zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Zuerst hat das Volk den Platz der Kasbah durch kleine Menschenströme gefüllt, die ihn zu Fuß aus den Gassen und den Alleen der Ringstraße ansteuerten, dann sind Tausende wieder zurück, sie sind aus der von den Rebellen in eine Festung umgewandelten Altstadt raus und daraufhin zum Palast des Innenministeriums gezogen, einem großen, grauen Gebäude, Sitz der Folterer Ben Alis. Mindestens 5000 Leute haben die Gitterabsperrungen und den Stacheldraht der Armee entfernt, und den Palast friedlich blockiert. Es gab junge Männer und Frauen, die auf dem Boden saßen und sangen. Andere standen auf Fenstersimsen, weitere noch waren auf Militärfahrzeuge geklettert. Alle forderten mit Nachdruck den sofortigen Rücktritt Ghannouchis. Plötzlich würden die ersten Maschinengewehrsalven in die Luft geschossen, als Antwort gab es Steine, Wut, und dann ein Hagel aus Steinen und Tränengaspatronen, auf den erste Schüsse in die Menge um weh zu tun folgten. Am Abend gab es schon Verletzte auf der Straße und brennende Barrikaden um die zentral gelegene Avenue Bourghiba. Erst am späten Abend erreicht uns eine genauere Verletztenbilanz: drei durch Feuerwaffe, 30, die durch Antirioteinheiten verletzt wurden und ein Toter, einem 17-jährigen Jugendlichen Namens Mohammed Hanchi, den ein Gewehrschuss am Hals traf. Der Lärm der Schüsse ist so laut, wie das Schweigen der offiziellen tunesischen Medien Ohrenbetäubend ist. Die italienischen tappen ihrerseits auf eine Art im Dunklen, die den Beigeschmack bösen Willens hat.speichern vor 348 Tagen
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- Schon immer engagieren und organisieren sich Frauen weltweit für ihre Belange, als Symbol für all diese Kämpfe steht der 8. März. Vor 100 Jahren wurde der internationale Kampftag der Frauen erstmalig begangen. Auf Beschluss der Zweiten Internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen versammelten sich 1911 Frauen in Dänemark, Deutschland, der Schweiz, Österreich, und den USA. Bis heute kämpfen Frauen überall auf der Welt für Befreiung von patriarchaler Unterdrückung und kapitalistischen sowie feudalen Ausbeutungsverhältnisse. Wir sehen unsere politische Arbeit im Hier und Jetzt im Kontext dieser weltweiten Emanzipationsbestrebungen und möchten das 100jährige Jubiläum des Internationalen Frauentages zum Anlass nehmen, um einen Blick auf vergangene, aktuelle und zukünftige Kämpfe zu werfen. Deshalb haben wir zusammen mit einem Bündnis verschiedener linksradikaler, sozialistischer und kommunistischer Gruppen eine Broschüre erarbeitet die grade jüngeren Genoss_innen einen Einstieg in das Thema „Geschlechterrollen/Frauenunterdrückung“ ermöglichen soll. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und hoffen das sie euch Lust macht sich an den den Aktionen, Demos und Veranstaltungen rund um den 8.März 2011 zu beteiligen. Der erste Text der Broschüre „Frauen in Bewegung“ beschäftigt sich mit der Geschichte der Emanzipationsbestrebungen: den historischen Siegen und Niederlagen im Kampf um Gleichberechtigung, von den Anfängen der sozialistischen Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über die Entwicklung in den zwei deutschen Staaten bis zur Jahrhundertwende. Anschließend wenden wir uns der Gegenwart zu. Vor dem Hintergrund, dass Frauenbefreiung heute häufig – gerade von jüngeren Generationen – als Kampf der Vergangenheit abgetan bzw. abgelehnt wird, der heute in Deutschland keine Berechtigung mehr hätte, da die Gleichberechtigung der Geschlechter zumindest in den westlich-industrialisierten Ländern bereits durchgesetzt sei, setzt sich der zweite Artikel mit der aktuellen sozialen und ökonomischen Situation in Deutschland lebender Frauen auseinander. Schwerpunktmäßig betrachtet werden hier die Beteiligung am Arbeitsmarkt, die Beschaffenheit der von Frauen ausgeübten (Lohn-)Arbeiten sowie die Existenz nach wie vor wirksamer Rollenbilder. Um die internationale Dimension unserer Kämpfe nicht aus dem Blick zu verlieren, soll in dieser Broschüre auch auf aktuelle Kämpfe eingegangen werden, die tagtäglich jenseits der kapitalistischen Metropolen von Frauen geführt werden. Exemplarisch hierfür steht der Artikel über die kurdische Frauenbewegung, die sich seit Jahren gegen die feudalen Lebensverhältnisse in der Türkei/Kurdistan auflehnt und eine Vielzahl von Organisationsstrukturen geschaffen hat. Am konkreten Beispiel der Frauenräte im Flüchtlingslager Maxmur wird aufgezeigt, wie die Menschen in Kurdistan unter von Krieg, Flucht und Vertreibung geprägten Lebensbedingungen versuchen, Ansätze eines gleichberechtigten Zusammenlebens zu verwirklichen. Auch wenn die weltweit stattfindenden Kämpfe und Errungenschaften Mut machen, sind wir der Meinung, dass es im Kapitalismus keine Befreiung von patrichaler Unterdrückung geben kann. Der vierte Artikel zeigt dies auf, indem er die Herausbildung der Klassen-gesellschaft und der damit einhergehenden Entstehung patriarchaler Strukturen historisch herleitet und auf die im Kapitalismus herrschende Eigentumsordnung sowie die zu Grunde liegende Logik von Wert und Ware eingeht. Abschließend soll auf der Grundlage der vorangestellten Texte der Frage nachgegangen werden, wie die Zukunft unserer Kämpfe aussehen könnte, in einer Zeit, in der die kapitalistischen Widersprüche deutlicher zu Tage treten und die weltweiten Auseinandersetzungen zunehmen. Denn eins steht fest: Der Kampf geht weiter!. Um auf die geschichtlichen Background der Befreiungsprozesse zu verweisen und einige der Frauen zu würdigen die sich in den letzten 100 Jahren für die Befreiung von patriachaler Unterdrückung und kapitalistischer Ausbeutung gekämpft haben stellen wir in den Seitenspalten der Broschüre exemplarisch für die vielen ungenannten Aktivistinnen die Biographien von 20 revolutionären Frauen vor, die auf verschiedene Weise mit unterschiedlichen politischen Hintergründen am weltweiten Kampf um Emanzipation, Selbstbestimmung und soziale Befreiung teilgenommen haben. Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlinspeichern vor 354 Tagen
- Nachdem der Sommer nun entgültig vorbei scheint, hoffen wir euch mit unserer neuen Seite die kalten und nassen Tage etwas erfreulicher machen zu können! Ab diesem Monat könnt ihr euch in unserem neuen Newsletter eintragen und so Informationen über Aktivitäten, Termine und politische Entwicklungen in Duisburg per Mail erhalten!speichern vor 405 Tagen
- Anstatt ihre V-Männer nun aufzudecken und für etwas Klarheit zu sorgen, sind Parlament und Regierung bemüht, ein Geheimverfahren zum Verbot der NPD zu erwirken. Um ihre antidemokratische Praxis zu decken, opfern sie elementare politische Grundrechte. Ganz gleich, wie sich das BVG schließlich entscheidet, wird hier deutlich, wie der Staat im vermeintlichen Kampf gegen Rechtsextremismus selbst immer weiter nach rechts rückt. Wie wir wissen wurde aus diesen Gründen die NPD nicht verboten. Die NPD wird also mit einiger Taktik und Hin und Her gefördert!speichern vor 424 Tagen
- Trinkwasser fehlt, die Seuche breitet sich aus, und die Menschen wissen nicht, wie sie sich vor Ansteckung schützen sollen. Alexandra Endres berichtet aus Port-au-Prince.speichern vor 447 Tagen
- La asociación civil Abuelas de la Paz se hizo eco de la multitud de iniciativas que en los últimos tiempos han surgido alrededor de la candidatura de las Abuelas de Plaza de Mayo al Premio Nobel de la Paz. Nuestra misión es reunir el apoyo de la mayor cantidad de personas para que las Abuelas sean Reconocidas en todo el mundo por su gran trayectoria trabajando por la PAZ. Un grupo de Abuelas reclamaban por sus nietos. Su lucha fue creciendo en cada ser humano que fue conociendo su recorrido y los logros obtenidos. Localizaron y restituyeron la identidad de niños secuestrados en la represión política que tuvo lugar en la República Argentina, durante la última dictadura limitar.speichern vor 598 Tagen
- speichern vor 617 Tagen
- längere live Versionspeichern vor 652 Tagen
- Slime - Der Kampf geht weiterspeichern vor 728 Tagen
- Der Kampf Geht Weiterspeichern vor 728 Tagen





