Infos zum Thema jonsdottir
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- Die isländische Regierung hat den amerikanischen Botschafter einbestellt und verlangt Auskünfte, weshalb Twitter ersucht wurde Daten über die isländische Abgeordnet Birgitta Jonsdottir herauszugeben. Wie Ogmundur Jonasson, der isländische Innenminister, in einem Radio Interview sagte, sei es eine ernst zu nehmende Angelegenheit, wenn isländische Politiker zum Gegenstand einer Beschlagnahme von Daten werden. Jonasson sieht insbesondere die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Menschen im Allgemeinen durch den Vorgang bedroht.speichern vor 504 Tagen
- Das Dokument, das Twitter offenbar per Fax zugeschickt wurde, ist auf den 14. Dezember 2010 datiert. Da Twitter im Dokument eine dreitägige Frist für die Aushändigung der geforderten Informationen eingeräumt wird, ist davon auszugehen, dass sich die Bearbeitung verzögerte. Ein möglicher Grund wäre die rechtliche Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten über eine Veröffentlichung des Dokuments. In der Forderung ist explizit erwähnt, dass diese nicht ohne ausdrückliche Genehmigung öffentlich gemacht werden darf. Das Dokument ist als "Limited Official Use" (LOU) eingestuft und somit nichtöffentlich. Die Twitter-Rechtsabteilung allerdings setzte sich gegen diese Klausel - offenbar erfolgreich - zur Wehr. Verschickt wurde die Anfrage durch den "United States District Court for the Eastern District of Virginia, Alexandria division". Dies deckt sich mit Gerüchten, dass in Alexandria momentan eine geheime "Grand Jury" stattfindet, die über eine Anklage gegen WikiLeaks-Sprecher Julian Assange - womöglich auch andere Personen - aufgrund der Veröffentlichung geheimer Dokumente entscheiden soll. Als schlüssiger Beweis für diese Behauptung kann der Sachverhalt, dass die beiden Orte sich gleichen, natürlich nicht angesehen werdenspeichern vor 504 Tagen


