Infos zum Thema ideologie
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- speichern vor 87 Tagen
- Das ist falsch, auch hierzulande rufen Gleichgesinnte von Breivik öffentlich zum Bürgerkrieg und zum bewaffneten Kampf auf Ist Anders Breivik ein Einzeltäter? Der Massenmörder, der mit seinen Anschlägen ein Fanal für die Entstehung einer konservativen westeuropäischen Widerstandbewegung und den Beginn eines Kriegs gegen die Verräter setzen wollte, hat im Gericht davon gesprochen, dass es zwei Zellen geben soll (Breivik bekennt sich zu den Anschlägen, plädiert aber auf unschuldig). Um möglichen Mitstreitern und Hintermännern ungestört von irgendwelchen Botschaften aus dem Gefängnis nachgehen zu können, wird Breivik für einen Monat in strenger Isolationshaft gehalten. Zwar war ein Breivik fasziniert von militärähnlichen Organisationen und verstand sich als moderner Tempelritter gegen den Islam, aber er nahm auch Anleihen von islamistischen Terrororganisationen und dachte an ein entstehendes loses Netzwerk von Zellen, die möglichst unabhängig ihre Anschläge und Exekutionen durchführen sollen, um nicht über Verbindungen und Kommunikation aufzufliegen.speichern vor 201 Tagen
- "Zwei katastrophale, kaltblütige Anschläge, insgesamt 92 Tote, Hunderte für ihr Leben traumatisierte, teils verletzte Menschen: In den Worten des Täters eine "Marketing-Aktion"."speichern vor 201 Tagen
- Eine ausführliche Kritik „antideutscher“ Ideologie und Praxis in Form einer Broschüre, welche den Weg der „Antideutschen“ vom selbsternannten „Abbruchunternehmen der Linken“ ins rechte Lager nachzeichnet, hat nun die Marxistische Aktion Tübingen veröffentlicht. Ausgehend von dem Umstand, dass Teile der „antideutschen“ Bewegung inzwischen offen die Übereinstimmung der eigenen Positionen mit jenen von Faschisten einräumen, wird der affirmative turn der „antideutschen“ Bewegung, in dessen Vollzug diese sich von essentiellen linken Positionen zunehmend entfernt hat und dessen ultimative, aber logische Konsequenz nicht nur die Bejahung der herrschenden Zustände, sondern, wie sich nun zeigt, der Wechsel ins rechte Lager ist, einer ausführlichen Betrachtung unterzogen. Die affirmative Haltung gegenüber den herrschenden Zuständen und die Hinwendung zu neoliberalen Positionen in der gesamten „antideutschen“ Bewegung und Teilen der „autonomen Szene“ wird aufgezeigt – denn die Unfähigkeit, internalisierte bürgerliche Ideologie in der eigenen Theorie und Praxis zu überwinden, ist kein Alleinstellungsmerkmal der „Antideutschen“. Dass der linke Flügel der „Antideutschen“ sich vor allem in der „autonomen Szene“ tummelt, sei daher kein Zufall, sondern strukturell bedingt. Am Schluss wird darauf hingewiesen, dass es viele Linke gibt, die sich mitunter gar nicht oder nicht mehr als „antideutsch“ bezeichnen oder sich jedenfalls von den extremsten Entwicklungen der Szene distanzieren, antideutsche „Kritik“ aber nach wie vor als wichtig und notwendig bezeichnen, in vielen Auffassungen von „antideutscher“ Ideologie beeinflusst sind und sich nach wie vor als „israelsolidarische Linke“ bezeichnen. Über sie heißt es in der Broschüre: „Diejenigen Linken, die solche Argumentationsmuster übernommen haben, übersehen, dass es sich bei der ‚Kritik‘ der ‚Antideutschen‘ an der Linken niemals um solidarische, innerlinke Kritik gehandelt hat, welche die Bewegung vorangebracht oder emanzipatorischer gemacht hätte, sondern es sich im Gegenteil bei den ‚Antideutschen‘ von Anfang an um ein ‚Abbruchunternehmen der Linken‘ (Justus Wertmüller) gehandelt hat, mit dem Ziel, die Linke zu zerstören.“speichern vor 233 Tagen
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- Mit der Übernachtung in Vier-Sterne-Hotels in Paris haben Linke-Chef Klaus Ernst und sein Vorgänger Oskar Lafontaine für Unmut gesorgt.speichern vor 434 Tagen
- Beeinflusst insbesondere von Georg Lukács, Oszkár Jászi, Wilhelm Dilthey, Max Scheler, Max Weber und Alfred Weber, gelangte Mannheim von einer philosophischen Analyse der Erkenntnistheorie zur Entwicklung der Wissenssoziologie. So hob er hervor, dass menschliches Denken und Erkennen nicht in rein theoretischem Rahmen ablaufen, sondern von gesellschaftlichen und geschichtlichen Lebenszusammenhängen geprägt werden. Mit der Konzeption des „totalen Ideologiebegriffs“ nahm Mannheim eine radikale wissenssoziologische Position ein, die relativistisch argumentierte und von Gegnern als nihilistisch bezeichnet wurde. Ob ihm sein Versuch, einen Sonderbegriff von „Relationismus“ zu begründen, gelungen ist, bleibt umstritten. Im Gegensatz zu Karl Marx postulierte Mannheim einen „Ideologie“-Begriff, der jedes Denken, auch das eigene, als ideologisch, nämlich notwendig perspektivisch betrachtete. Er hat dies detailliert v. a. für das konservative, das liberale und das sozialistische Denken gezeigt. Mannheim beschäftigte sich mit politischen Krisenerscheinungen in der Massendemokratie. Im Gegensatz zur einseitig geleiteten Gesinnung und zur laisser-faire-liberalistischen Demokratie, welche die Gefahr des Umschlagens in eine totalitäre Diktatur einschließe, empfahl Mannheim als dritten Weg die „geplante Demokratie“ mit einer „Planung für Freiheit“, wobei Planung „als rationale Beherrschung der irrationalen Kräfte“ verstanden wird. Die Gesellschaft der „geplanten Freiheit“ setzt die Umformung des Menschen voraus. Karl Mannheim, der den religiösen Sozialisten um Paul Tillich und der christlichen Gruppe Moot um T. S. Eliot nahestand, betont, dass dafür eine Zusammenarbeit von Soziologen und Theologen von Bedeutung ist. Seine Bearbeitung von Alfred Webers Begriff der „freischwebenden Intelligenz“ gehört zu Mannheims einflussreicher Soziologie der Intelligenz. Ebenso gilt er als Pionier der Jugendsoziologie; in seinem Text „Das Problem der Generation“ prägte er den „Generations“-Begriff neu, um damit Kohorten (Geburtsjahrgänge) zusammenzufassen, die ein einschneidendes Jugenderlebnis (z. B. den Ersten Weltkrieg) geteilt haben, und so künftige soziale Herausforderungen („Lebenszusammenhänge“) ähnlich verstehen, aber keineswegs ähnliche soziale Antworten geben würden. Von besonderer Bedeutung für eine „praxeologische Wissenssoziologie“ (Bohnsack 2007, 2008) und die in diesem Kontext entwickelte dokumentarische Methode wurde die Mannheim’sche Differenzierung zwischen kommunikativem und konjunktivem Wissen.[3] Letzteres versteht Mannheim als atheoretisches und implizites Erfahrungswissen, das (anders als das explizierbare und reflexiv verfügbare kommunikative Wissen im Sinne des Common Sense) die tägliche Alltagspraxis weitgehend unbemerkt anleitet (im Sinne des später von Bourdieu entwickelten Habitus). Die dokumentarische Methode widmet sich - als Fortentwicklung der Wissenssoziologie Mannheims - der Erforschung dieser Form eines impliziten Wissens.speichern vor 435 Tagen
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- Oben bleiben. Weiter gehen. Ein solidarisch-kritischer Text für die Bewegung gegen Stuttgart 21 - Immer mehr und immer schneller: Irrsinn, dein Name ist Marktwirtschaft Denn der Wachstumszwang ist mehr als falsches Bewusstsein.speichern vor 510 Tagen
- French president Sarkozy is moving is political attitude, proposals and decision consistently far to the right. He hopes to win the 2012 election by mobilising those who brought him the vistory in 2008: 65 plus year olds. On the other hand is on a counter-course with EU and French constitution, as both are strongly opposed to his anti-muslim behaviour. The author compares the situation in France to a post-Versailles Germany back in the 1930s. Let's hope for a better ending for France!speichern vor 523 Tagen
- Die Ideologiesprache der beiden "Volksparteien" SPD und CDU in ihrer Grundsatzprogrammatik seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland - Dissertation (PDF) von Jens Husmann-Driessenspeichern vor 556 Tagen
- Slavoj Žižek [ˈʒiʒɛk] (* 21. März 1949 in Ljubljana) ist ein aus Slowenien stammender Philosoph, Kulturkritiker und nichtpraktizierender lacanianischer Psychoanalytiker. Bekannt geworden ist er insbesondere durch seine einflussreiche Übertragung und Weiterentwicklung der Psychoanalyse Jacques Lacans in das Feld der Populärkultur und der Gesellschaftskritik. Er wird in der Regel der Strömung des Poststrukturalismus zugerechnet, tritt dabei jedoch auch als marxistisch inspirierter Denker auf und hat sich mehrfach mündlich von der Einordnung zum Poststrukturalismus distanziert.speichern vor 561 Tagen
- Thilo Sarrazins Rassismen und faschistische Ideologeme Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat Thilo Sarrazin wegen dessen Äußerungen über MigrantInnen im Magazin Lettre International geistige Nähe zum Nationalsozialismus vorgeworfen. Es gibt viele gewichtige Gründe, die bislang nicht zuletzt der Zentralrat der Juden geltend gemacht hat, direkte Vergleiche zu Personen wie Göring, Goebbels und Hitler zu meiden. Eine historische Relativierung der Shoa ist nicht hinnehmbar, unabhängig von der Person, die sie vornimmt. Die Position zu äußern, Thilo Sarrazin würde nazistische bzw. faschistische Ideologeme vertreten, muss indes gestattet sein, sofern man den Nachweis hierfür erbringen kann. Insofern verwundert es zunächst einmal, dass ein Großteil der Presse sich gänzlich verständnislos über Herrn Kramer äußert, ohne sich auch nur die geringste Mühe zu machen, die Position Kramers anhand der Äußerungen Sarrazins zu überprüfen. Wir wollen dies im Folgenden vornehmen und im Weiteren Verlauf des Artikels die Frage klären, ob es sich beim Interview des Magazins Lettre International um einen Fall Sarrazin oder um einen Fall Deutschland handelt. Das mit Lettre International geführte Gespräch trägt in Kenntnis Sarrazins die Überschrift "Klasse statt Masse", eine im weiteren Verlauf paradigmatische Überschrift. Die Ansicht, es gäbe eine "Berliner Zweiklassengesellschaft", die dichotom in unten und oben aufgespalten sei, in Herrschende und Beherrschte, gehört indes eher zum Gedankengut marxistisch-reduktionistischer Theoreme als zum faschistischen Denken. Doch Sarrazin spricht ja auch nicht von "oben" und "unten". Die beiden Klassen werden von Anfang an utilitaristisch bezüglich ihres ökonomischen Nutzens für die Gesellschaft als Ganzes bewertet. Die erste Klasse ist eben "Klasse", die zweite Klasse nur "Masse". "Klasse" und "Masse" - Produktive und Unproduktive Während über die "Klasse" (Verwaltungsbeamte, Ministerialbeamte, d.h. ganz offensichtlich Sarrazin selber) relativ wenig gesagt wird, wissen wir recht genau, wer denn diese Masse sein soll. Die Menschen der Masse gehören nicht zum "produktiven Kreislauf", sie werden "ökonomisch nicht gebraucht", sie leben von Hartz IV und von Transfereinkommen. Nun könnte an dieser Stelle der gutmütige Leser noch einwenden, hier spräche der "große Zyniker" einer real-existierenden Globalisierung kapitalistischer Vergesellschaftung. Doch Sarrazin selber will eine solche Lesart von Anfang an erst gar nicht aufkommen lassen. So lautet der nachfolgende Satz, der sich durchaus bewusst des von Victor Klemperer präzise analysierten faschistischen Sprachstils bedient: "Dieser Teil (die Masse, der Verf.) muss sich auswachsen". Und Sarrazin lässt keinen Zweifel daran, was denn dieses "sich auswachsen" bedeuten soll. Eindeutige eugenische Szenarien werden nunmehr ins Spiel gebracht: Die Fortpflanzung der Masse ist zu verhindern, damit die Klasse nicht zu einer Randexistenz wird. Originalton Sarrazin: "Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert." Es dürfe nicht mehr sein, dass "ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert werden". ("Produzieren" = psychopathologischer Ekel vor der Sexualität der "Unterschicht" verbunden mit Sexualphantasien - vgl. "Der autoritäre Charakter", "Massenpsychologie des Faschismus"; der Verf.) Eugenische Ideologeme sind essenzielle Kernbestandteile faschistischer Ideologie. Zu den Ideologemen der Eugenik zählen u.a. ein biologistisches Gesellschaftsverständnis, sozialdarwinistisches Gedankengut, der Glaube an die Ungleichheit konstruierter Menschenrassen, die Lehre von der ungleichen Wertigkeit menschlicher Individuen aufgrund ihres Genotyps, die Identifizierung der "besser Veranlagten" mit den oberen Klassen, die Gegnerschaft von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für sozial Schwache, der Glaube an die Degeneration des "genetischen Volkskörpers" in Richtung des Durchschnitts, die Diffamierung einzelner Menschen und Menschengruppen als KostgängerInnen, der Schutz der "Volksgesundheit" vor "genetischer Entartung" sowie die Propagierung apokalyptischer Bevölkerungsvisionen. Den KritikerInnen Kramers ist die Frage vorzuhalten, ob sie von den obigen Ideologemen im Interview Sarrazins denn nichts gelesen haben? Überprüfen wir dies z.B. anhand des Stichworts "apokalyptische Bevölkerungsvision", so stellen wir fest, dass laut Sarrazin "die Araber und Türken einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten haben, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht". Die Türken, so Sarrazin, würden Deutschland genauso erobern, "wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate". Laut Sarrazin gibt es auch das Problem, dass "vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden". Verschwörungstheorien gepaart mit dystopischer Bevölkerungsprognostik, dies war das Einmaleins rassenhygienischer Handbücher.speichern vor 563 Tagen
- "Gays against Guido"-Aktion in Bewegung gesetzt: die FDP kämpft zuallererst um ihr Überleben + das Fortkommen ihrer Brut. Das ist ihre eigentliche Ideologie.speichern vor 715 Tagen
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