Infos zum Thema exobiologie
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grenz|wissenschaft-aktuell: Schätzung: Milchstraße beheimatet mehr als 500 Millionen
Washington/ USA - Anhand der neusten Daten des Weltraumteleskops "Kepler" schätzen NASA-Astronomen die Anzahl von Planeten in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, auf mehr als 50 Milliarden. 500 Millionen davon umkreisen ihre Sterne wahrscheinlich innerhalb der sogenannten habitablen Zone, jenem Abstand also, bei dem gemäßigte Temperaturen flüssiges Wasser an der Oberfläche und damit zumindest erdähnliches Leben ermöglichen.grenz|wissenschaft-aktuell: Forscher vermuten Fossilien auf dem Mars
Mountain View/ USA - In der Marsregion Nili Fossae haben Weltraumforscher auf dem Gesteinsformationen ausgemacht, die möglicherweise versteinerte Überreste von einstigem frühen Leben auf dem Roten Planeten beherbergen könnten.grenz|wissenschaft-aktuell: Panspermie: NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress
Orlando/ USA - Erstmals seit den frühen 1970er Jahren starten NASA-Wissenschaftler im November ein Experiment, in dem irdisches Leben in Form von Mikroben und organische Moleküle in einem Langzeitexperiment den unwirtlichen Bedingungen des Weltalls außerhalb des Einfluss- und somit Schutzbereichs des Erdmagnetfelds ausgesetzt werden sollenTP: Das fehlende Fragment
Der neue Fund legt nahe, dass ein guter Teil der Schlüsselkomponenten irdischer prä-biogener Chemie auch in interstellarer Materie vorhanden sein könnte. Seit den 1980er Jahren wurden hunderte solcher Materie-Bänder im interstellaren Medium entdeckt, ihr Ursprung ist bislang jedoch ein Rätsel. Die Entdeckung am IAC legt nahe, dass sie aus Molekül-Formen, basierend auf Anthrazen und Naphtalen, entstanden sein könnten.TP: Leben gefunden, wie wir es noch nicht kannten
Wissenschaftler haben Bakterien entdeckt, die sich von Arsen ernähren und das Gift einbauen können, was für Organismen, wie wir sie kennen, tödlich ist Irdisches Leben besteht aus Kohlenstoff, Wasser, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel sowie aus metallischen Spurenelementen. Nun haben amerikanischer Astrobiologen aber ein Bakterium entdeckt, das sich anstatt von Phosphor von dem Giftstoff Arsen ernährt – und damit deutlich macht, dass man auch nach anderen chemischen Substanzen als den bislang angenommenen suchen muss, um neue Organismen auf der Erde, aber eben auch möglicherweise im Weltraum entdecken zu könnengrenz|wissenschaft-aktuell: Europäische Ballonsonde sucht nach außerirdischem Leben Stratosphäre
Cranfield/ England - Mit einer Ballonsonde starten britische Wissenschaftler gemeinsam mit der europäischen Weltraumagentur ESA eine Suche nach Mikroorganismen in der Stratosphäre. Sollte die Mission erfolgreich sein, könnte es sich bei diesen Mikroben sogar um außerirdische Lebensformen handeln.Mars: Flüssige Salzlösungen auf dem Mars?
Könnte es auf dem Mars Salzlösungen geben, die auch bei sehr tiefen Temperaturen noch flüssig bleiben und die vielleicht sogar die Rolle übernehmen, die reines Wasser auf der Erde spielt? Erste vielversprechende Ergebnisse entsprechender Untersuchungen, die durch Resultate des NASA-Marslander Phoenix angeregt wurden, stellten Wissenschaftler nun auf der Konferenz COSPAR in Bremen vor.


