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- Morales hält an Preiserhöhungen für Treibstoff jedoch grundsätzlich fest. Preise fallen wieder. Unternehmer unterstützen Regierung Cochabamba/La Paz. Boliviens Regierung wird die Subventionen für Treibstoffe vorerst beibehalten. Jedoch werden die Preise in absehbarer Zeit steigen, kündigte Evo Morales am Neujahrstag an. "Jetzt waren die Leute noch nicht bereit dafür", sagte der Staatschef auf einer Pressekonferenz in Cochabamba. Einen Tag nach der Rücknahme des Umstrittenen Dekrets 748 hat der Präsident die ursprüngliche Entscheidung seiner Regierung noch einmal verteidigt. Die im Dekret erlassene Kürzung der Subventionen in Bolivien, mit denen die Treibstoffpreise erheblich angestiegen wären, sei kein Fehler gewesen, so Morales. Gleichzeitig dankte er seinen Landsleuten dafür, ihm klar gemacht zu haben, dass derzeit keine gute Zeit für diese notwendige Maßnahme sei. "Wie schön ist es, dem Volk zuzuhören, wie schön ist es, vom Volk zu lernen, wie schön ist es, den Volk zu gehorchen", sagte Morales und spielte damit auf sein Versprechen bei seiner ersten Amtseinführung an, "gehorchend zu regieren". Früher oder später werde das Volk verstehen, dass die Maßnahme der Regierung sinnvoll sei, so Morales. Vorerst gehe es jetzt darum, den Schmuggel mit Treibstoff weiter einzudämmen, denn beispielsweise in Brasilien kostet er knapp drei Mal so viel wie in Bolivien. Der illegale Handel an der Grenze zum Nachbarland ist also ein lohnendes Geschäft. Darauf verwies auch der Verband der privaten Unternehmer Boliviens, der die ursprüngliche Maßnahme der Regierung verteidigte. Sein Präsident, Daniel Sánchez, verwies darauf, dass nun die Angleichung des Preises schrittweise erfolgen müsse, nach den landesweiten Protesten gegen die Regierung sei die Rücknahme zunächst die richtige Entscheidung gewesen. Nachdem in der vergangenen Woche in der Folge der Preiserhöhungen auch die Transportpreise gestiegen waren, sind sie nach der Rücknahme der Maßnahmen wieder auf den Stand vor dem Dekret gefallen. Die Gewerkschaft der Busfahrer kündigte an, am Dienstag über eine Anpassung der Preise zu beraten, da sie seit Jahren kaum erhöht worden und die Einkünfte minimal seien. Nach der Verkündung des Dekrets 748 am zweiten Weihnachtstag hatten sich neben den Fahrern auch viele weitere soziale Bewegungen des Landes, unter anderem der Dachverband der Gewerkschaften (COB) und die Nachbarschaftsvereinigungen der Stadt El Alto gegen die Maßnahme gestellt. Zwar gab es auch Unterstützung für die Regierung aus den Bewegungen, als aber am Donnerstag vor Silvester die Proteste an vielen Teilen des Landes eskalierten, entschied sich der Präsident für eine Umkehr. Nachdem er zunächst versucht hatte, durch die Erhöhung des Mindestlohns sowie der Gehälter der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes, des Militärs, der Polizei und des Gesundheitssektors und das Einfrieren der Preise für Dienstleistungen die Stimmung zu beruhigen, wurden sämtliche Maßnahmen am Silvesterabend zurückgenommen.speichern vor 404 Tagen
- El presidente de Bolivia, Evo Morales, señaló este sábado que pese a que decidió anular el decreto sobre la nivelación en el precio de carburantes porque “el pueblo no estaba preparado”, es necesario que en el futuro se trabaje en función de un ajuste en el costo de los combustibles gasolina y diesel para evitar un desangramiento de la economía boliviana. “En el futuro hay que nivelar los precios de los carburantes y eso es una tarea de todos nosotros (…) No podemos permitir que la plata del pueblo siga yéndose a la subvención”, manifestó el mandatario boliviano durante una rueda de prensa ofrecida en la ciudad de Cochabamba, en el departamento homónimo (centro). Agregó que tanto su Gobierno como el pueblo boliviano “nos prepararemos algún día para evitar una sangría de la economía (…) Tenemos una tarea dura contra el contrabando de combustibles, que produce una fuerte sangría a la economía” boliviana. El jefe de Estado boliviano reiteró ante la prensa que “es muy importante nivelar los precios de los carburantes". "Yo no sé cuánto tiempo el tesoro de la nación va a tener plata para subvencionar y lo que se trataba era buscar una solución para evitar la sangría y beneficiar al pueblo”, enfatizó. Explicó que durante el pasado año 2010 más de 300 millones de dólares se entregaron a la subvención de países circunvecinos, mientras que 150 millones de dólares salieron del país por la vía del contrabando. “Cuando yo expliqué esta situación económica que afectaba al país, porque estos recursos son del pueblo boliviano, todos nos daban la razón porque había un desangramiento de la economía (...) Yo estaba convencido que con la nivelación de carburantes se eliminaría un decreto neoliberal que favorecía a ciertos sectores” de Bolivia, dijo Morales, Además, afirmó que “el pueblo me dio la razón, me escuchó, pero también me enseñó que especialmente los sectores pobres que no tienen ni tierra, ni salario no podrían resistir esta medida”. “Yo obedezco al pueblo. Las familias pobres no están preparadas para resistir estas medidas. Por eso recuerdo mi compromiso cuando asumí la Presidencia de Bolivia, que es mandar obedeciendo al pueblo, y escuche al pueblo”, expresó el dignatario. Morales aprovechó la ocasión para denunciar que existen sectores opositores a su Gobierno que “quieren beneficiarse de esta situación”, para desestabilizar a la nación suramericana. En la noche del pasado viernes, el jefe de Estado boliviano anuló el Decreto Supremo 748, a través del cual los precios de los carburantes de ese país suramericano se nivelaban en relación con los otros países de la región. La medida fue adoptada tras una reunión con miembros del Gobierno boliviano, sindicatos y organizaciones sociales. El presidente boliviano asumió la responsabilidad con su pueblo al atender las demandas de quienes se opusieron al Decreto Supremo y, horas antes de la llegada del año nuevo, tomó la inmediata decisión de dejarlo sin efecto. Tras está anulación, el decreto anunciado sobre el aumento del salario mínimo en un 20 por ciento, también quedó sin efecto, decisión que abarca al incremento dispuesto a los sueldos de los funcionarios policiales, docentes y empleados de la salud pública. El plan de nivelación de los precios de combustibles representaba un ahorro de 380 millones de dólares para el tesoro público de Bolivia. El decreto establecía un aumento entre el 57 y el 82 por ciento en los precios de los principales combustibles en Bolivia, congelados desde hacía siete años.speichern vor 404 Tagen
- Regierung des südamerikanischen Landes will Schulen und Universitäten wieder unter staatliche Kontrolle bringen Von Ben Beutler La Paz. Die bolivianische Regierung unter Präsident Evo Morales hat angekündigt, länger bestehende Pläne zur Reform des Bildungssystems nun umzusetzen. Nach Verabschiedung der neuen Verfassung zur "Neugründung Boliviens" im Januar 2009 soll eine entsprechende Gesetzesnovelle bis spätestens Ende Januar 2011 in Kraft treten. "Nur durch eine bessere Bildung des Volkes kann die Entwicklung der Nation voranschreiten", erklärte Boliviens Präsident Evo Morales dazu am Mittwoch in La Paz. Auf einer Pressekonferenz in der Präsidentenresidenz hatte der nach einer Knieoperation genesene Morales die Eckpunkte der Bildungsreform vorgestellt. Das "Bildungsgesetz Abelino Siñani - Elizardo Pérez" werde dem Plurinationalen Parlament in den kommenden Wochen zur Debatte vorgelegt. Die regierende "Bewegung zum Sozialismus" (MAS) verfügt dort über eine komfortable Zweidrittel-Mehrheit. Der Reformentwurf sei erst nach einer langen Beratungszeit und "im Konsens mit Lehrerschaft und Eltern" erarbeitet worden, bekräftigte der anwesende Bildungsminister Roberto Aguilar. Die Bildung habe den Auftrag, die "einheitliche und ganzheitliche Idee der Nation zu bewahren", so der Bildungsminister und Ex-Präsident der verfassunggebenden Versammlung. So werden die "Bildungsbehörden der Departements" (SDE) wieder unter Aufsicht des Ministeriums in der Hauptstadt gestellt. Die Bildungsreform der neoliberalen Regierung unter Gonzalo Sánchez de Lozada hatte die SDE im Jahr 1994 nach föderalistischem Vorbild unter die Kontrolle der landesweit neun Präfekturen gebracht. Nun kommt dem Zentralstaat nach Jahren von Privatisierung und Deregulierung wieder eine entscheidende Rolle zu. Auch die Ausbildung der Lehrer soll komplett unter staatliche Aufsicht gestellt werden. Die Gleichstellung aller Religionen und der "laizistische Charakter" hatten im mehrheitlich katholischen Andenland zuletzt zu heftigen Konflikten mit der katholischen Kirche geführt. Denn das neue Gesetz bezeichnet die Bildung als "antikolonial, befreiend, revolutionär, antiimperalistisch, antipatriarchalisch" und "transformatorisch in Bezug auf wirtschaftliche und soziale Strukturen". Verantwortlich für Sicherung und Qualität der kostenfreien Bildung seien Gesellschaft und der Staat. Zwischen Stadt und Land, privat und staatlich dürfe es keine Unterschiede mehr geben. Ziel der "Bildungsrevolution" sei eine Bildung, die "für die soziale Gerechtigkeit und Gleichheit zwischen allen Bolivianern erzieht", so Morales. Entgegen in privaten Tageszeitungen und TV-Sendern verbreiteten Informationen werde das System der Privatschulen- und Universitäten "garantiert" und könne weiter bestehen.speichern vor 434 Tagen
- fieses foul von boliviens präsident: buh!speichern vor 471 Tagen
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- Der Hauptfeind der Mutter Erde ist der Kapitalismus, so die Kernaussage der Rede, mit der Boliviens Präsident Evo Morales am Dienstag den Weltklimagipfel in Cochabamba eröffnet hatspeichern vor 659 Tagen
- In Lateinamerika formiert sich Widerstand gegen die klimapolitische Blockade der Industrieländer, China macht Nägel mit Köpfenspeichern vor 665 Tagen
- Angesichts des Scheiterns des Klimagipfels von Kopenhagen hat Boliviens Präsident Evo Morales zu einem Gipfel der Völker vom 20. bis zum 22. April im bolivianischen Cochabamba aufgerufenspeichern vor 676 Tagen
- Evo Morales verkündet, dass er nach dem Silberraub der Konquistadoren im 16. Jh eine erneute Ausplünderung seines Landes verhindern will. An die Vergabe von Förderlizenzen knüpft er harte Bedingungenspeichern vor 680 Tagen
- Interview mit dem linken slowenischen Philosophen, Kulturkritiker und Pychoanalytiker Slavoj Zizek über Karl Marx und Groucho Marx, die Krise des Kapitalismus, neue Formen des Proletariats,...speichern vor 706 Tagen
- Noting the danger to islands, coastal areas, glaciers in the Himalayas, the Andes, poles of the Earth, warm regions like Africa, water sources, populations affected by increasing natural disasters...speichern vor 733 Tagen
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- Der Armenbezirk der reichen Bezirkshauptstadt Santa Cruz gilt als Hochburg der Bewegung von Evo Morales. Ein Rundgangspeichern vor 750 Tagen

