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Chili Food - Die schärfsten Produkte der Welt ! Die Firma Chili Food produziert und vertreibt Produkte rund um das Chili. Ob Hot Sauces, Barbeque, Salsa, Hot Snax, Geschenkkörbe, Chili Schnaps, ChilRezept - Chili Con Carne
Mein persönliches Meisterchili-Rezept. Unbedingt ausprobieren, der Aufwand lohnt sich!Scharfesser als Masochisten:
Kohlensäure und Chili verursachen gleiches Schmerzempfinden Hinter der Wahrnehmung von Kohlensäure im Mund und Chili steckt der gleiche Mechanismus. Das hat Emily Liman von der University of Southern California herausgefunden. Beides reizt die gleichen Zellen in der Mundhöhle und verursacht Schmerz. Warum scharfes Essen und Sprudelgetränke dennoch so beliebt sind, erklären sich Forscher als „Masochismus“, es hat aber auch einen gesundheitlichen Sinn. Kohlensäure wirkt wie Scharfes Menschen suchen gezielt den Schmerz, den scharf gewürzte Nahrung, doch auch bereits Getränke mit Kohlensäure auslösen. „Eine gutartige Form des Masochismus ist hier im Spiel“, sagt der Ernährungspsychologe Paul Rozin von der University of Pennsylvenia in der New York Times. Wie großen Reiz Scharfes auf uns ausübt, zeigte Rozin in einem Chili-Testessen. Er steigerte dabei die verabreichte Schärfe graduell bis zu dem Punkt, an dem seine Versuchspersonen den Stechschmerz nicht mehr ertrugen und aufgaben. Als er sie nach dem jeweils besten Schärfegrad befragte, gaben alle die höchste noch erträgliche Schärfe an. Kohlensäure mögen Menschen offenbar aus demselben Grund. Sie aktiviert das gleiche Rezeptorgen wie Chili (TRPA1) und spricht dieselben Sinneszellen an, die auch für die Wahrnehmung von scharfem Senf, Meerrettich oder Chili zuständig sind. Auch Limonade, Mineral und andere Sprudelgetränke lösen also Schmerz-ähnliche Reize aus – besonders wenn die Kohlensäure konzentriert ist. Schmerz mit Vorteilen Was bei scharfem Essen passiert, verdeutlicht der Molekulargenetiker Maik Behrens vom Institut für Ernährungsforschung: „Bestimmte Nervenfasern auf der Zunge, die vom Trigeminus-Nerv ausgehen, enthalten auf Hitze, Kälte und Irritation empfindliche Eiweiße. Die im Chili enthaltene Substanz Capsaicin aktiviert das Hitzegefühl, weshalb auch im englischen Scharfes als hot bezeichnet wird.“ Dass manche diesen Schmerz gerne ertragen, hat auch gesundheitliche Vorteile. So deutet etwa Prickeln auf eine keimfreie Flüssigkeit hin, da Kohlensäure Bakterien hemmt. Chili senkt den Blutdruck, wirkt antibakteriell und vermehrt die Speichelbildung. Das ist besonders bei eintöniger Ernährung wichtig, etwa bei den Kulturen, bei denen Mais und Reis im Menüplan vorherrschen.

