Infos zum Thema chile
15 Webseiten
- Interview mit den Studierendenaktivisten Camila Vallejo, Karol Cariola und Jorge Murúa in Berlinspeichern vor 7 Tagen
- Proteste gegen Neuregelung des Demonstrationsrechts Von Marinela Potor, Santiago de Chile Chiles Oberster Gerichtshof in Santiago hat schon vieles gesehen: Tränen, Geschrei, Gewalt, Wut. Doch normalerweise spielen sich diese Szenen im Gerichtshof ab. Anders am vergangenen Donnerstag, als rund 200 aufgebrachte Menschen lautstark vor dem Gerichtshof protestierten. Grund für den Tumult in Santiagos Innenstadt ist ein Gesetzentwurf des chilenischen Innenministers, Rodrigo Hinzpeter von der rechtskonservativen Regierung von Präsident Sebastián Piñera. Obwohl schon im Oktober 2011 auf den Weg gebracht, haben die traditionellen chilenischen Medien darüber bislang kaum berichtet, die Opposition schweigt sich dazu aus, und auch in der Öffentlichkeit war das Gesetz zur Verschärfung des Demonstrationsrechts, auch bekannt als »Ley Hinzpeter«, bisher wenig bekannt. Denn so richtig hatte keiner geglaubt, daß dieser Gesetzentwurf die erste Instanz passieren würde. Doch die Abgeordnetenkammer segnete den Entwurf am 21. Dezember ab, und nun wird dieser im Senat sowie im Parlament behandelt werden. Hinzpeter will einige Kernpunkte im aktuellen Demonstrationsrecht verändern. So soll die Störung des öffentlichen Friedens künftig härter bestraft werden. Für Behinderungen des Transportwesens, von Notfalldiensten in Krankenhäusern oder der Strom- und Gaszufuhr wurden bisher meist Geldstrafen verhängt, nur in schweren Fällen gab es Gefängnisstrafen. Künftig sollen diese Vergehen mit Gefängnisstrafen von 541 Tagen bis zu fünf Jahren belegt werden. Zudem sollen diese Strafen auch auf die Organisatoren der Proteste ausgeweitet werden können. Außerdem sieht der Entwurf eine Neuregelung der Beschlagnahme von Informationsmaterial vor. Jegliches Bild-, Audio- oder Videomaterial, das den Behörden verdächtig erscheint, soll ohne richterliche Genehmigung konfisziert werden können. Zur Durchsetzung derartiger Maßnahmen sollen auch Büros oder Wohnungen von Journalisten durchsucht werden können – ebenfalls ohne richterlichen Beschluß. Diesen letzten Teil hat der Innenminister nach massiven Protesten von Journalisten bereits wieder aus der Vorlage herausgenommen. Doch auch der Rest ist höchst problematisch, erklärt Jean Pierre Matus, Juraprofessor an der Universidad de Chile. »Die Klauseln sind so schwammig formuliert, daß die Gefahr des Mißbrauchs oder der willkürlichen Interpretation sehr groß ist.« Denn »den öffentlichen Frieden stören« könne vieles sein – vom Einschmeißen eines Ladenfensters bis zum lauten Singen auf einer Demonstration. Doch nicht nur das. Jean Pierre Matus erklärt weiter: »In der letzten Instanz entscheidet das Innenministerium, ob ein Fall verfolgt wird oder nicht. Das geht gegen jegliche demokratische Gewaltenteilung.« Tatsächlich gab es Anfang des 20. Jahrhunderts schon einmal ein derartiges Gesetz in Chile. Dieses wurde erst nach der Militärdiktatur abgeschafft. Hinzpeter hatte den Entwurf nach vermehrten Ausschreitungen während der Studentenproteste initiiert. Sein Argument: Die Proteste seien von aggressiven Gewalttätern ausgegangen und die Polizei habe keine ausreichende Befugnis, um dagegen vorzugehen. Nach der Zustimmung durch die Abgeordnetenkammer werden nun Bürgerrechtler, soziale Bewegungen und Journalisten aktiv und rufen Politiker aller Parteien auf, gegen das Gesetz zu stimmen. Für Alisa Aravena, eine der Teilnehmerinnen an der Demonstration am Donnerstag, ist das Gesetz eine weitere Schikane der Regierung, um die Mobilisierung von Regierungsgegnern und die Meinungsfreiheit einzuschränken. »Das Schlimmste ist, daß die Leute nicht informiert sind und gar nicht verstehen, was dieses Gesetz für die Chilenen bedeutet«, beklagt sie. Die Studentenorganisation der Universidad de Chile (FECH) hatte zu der Kundgebung aufgerufen. »Wir lehnen diesen Gesetzentwurf kategorisch ab und werden alles tun, was wir können, damit er nicht in Kraft tritt!«, erklärt FECH-Präsident Gabriel Boric gegenüber junge Welt. Und auch, wenn bisher verhältnismäßig wenig Demonstranten gekommen sind, ist Alisa Aravena zuversichtlich: »Die Studentenmärsche haben auch so angefangen, mit wenigen Teilnehmern. Heute sind wir einige hundert, und in einigen Monaten werden wir Tausende sein.«speichern vor 11 Tagen
- Das Landgericht Düsseldorf verhandelt zurzeit zwei presserechtliche Verfahren, an die der lange Schatten der deutsch-chilenischen Colonia Dignidad heranreicht In beiden Fällen klagt der Gründer der evangelikalen Freien Volksmission e.V. in Krefeld, Ewald Frank.speichern vor 55 Tagen
- Then, Bigelow AeroSpace was visited in Las Vegas, as well as SPACE X. This is private entrepreneurship that builds rockets and that is currently employing some 1.600 people. SPACE X has now a contract with NASA for logistic transports to the ISS. They intend to build about 40 ships a year, with a mean cost of USD120 million. Probably one of the best options for Dandelium in order to get to the Moon would be SPACE X, and formal talks were started with themspeichern vor 63 Tagen
- Dandelion meets the bosses at UACh Agreement signature eventspeichern vor 89 Tagen
- Yesterday an important step was taken as the official agreement of collaboration with the Universidad Austral de Chile was signed. This University, located in the southern part of Chile is in charge of robotics development, through an innovative approach with the Dandelion robot. Klaus von Storch, Gerardo Rocha and Hector Gutierrez met with top university officers and were shown the latest advances on the development of Dandelion.speichern vor 92 Tagen
- speichern vor 92 Tagen
- Although most of these rovers use 6 or 4 wheel traction systems, our robotics team wants to try a rather unique concept for locomotion. This will not only cover critical aspect of the mission, but also add additional requirements like minimum amount of degrees of freedom to avoid failure risks on moving parts, extreme lightness and the ability of recovering from a potential tip over. After some analysis the robotic team came up with a conceptual robotic rover baptized as “Dandelion”.speichern vor 111 Tagen
- speichern vor 128 Tagen
- speichern vor 160 Tagen
- speichern vor 161 Tagen
- Sie ist 23 Jahre und bringt eine Million Menschen auf die Straße. Dabei ist Camila Vallejo nur Studentensprecherin und fordert eine bessere Bildung. Pinochets Erben sind alarmiert.speichern vor 162 Tagen
- Seit über drei Monaten dauern die Bildungsproteste an, die Regierung Piñeras reagiert mit einer Mischung aus Konzeptlosigkeit und Gewalt Nach drei Monaten permanenter Proteste von Schüler- und Studierendenorganisationen in Chile wird die Situation für die rechtskonservative Regierung unter Präsident Sebastián Piñera zunehmend kritisch. Wie offensichtlich sich der Unternehmer im Umgang mit den Bildungsprotesten verkalkuliert hat, beweisen die jungen Aktivisten tagtäglich.speichern vor 170 Tagen
- TEAM ANGELICUM IS GOING AHEAD WITH THE DEFINITION OF THE ROVER!! UNIVERSIDAD AUSTRAL DE CHILE (ROBOTICS) WORKING WITH UNIVERSIDAD DE CONCEPCION (MECHANICS ORBITS, MISSION DEFINITION) AND A PARTNERSHIP FROM SINGAPORE: POINSTSCAPE PTE LTDspeichern vor 189 Tagen
- Obwohl im September 2010 die chilenische Regierung zur Beendigung des Hungerstreik der politischen Gefangenen der Mapuche angekündigt hat, das Antiterrorgesetz nicht weiter anzuwenden, werden bis jetzt alle Prozesse nach dem Antiterrorgesetz weitergeführt. Insbesondere werden auch die inhaftierten minderjährigen Mapuche weiter nach dem Antiterrorgesetz wie Erwachsene verfolgt. Dies verletzt die internationalen Menschenrechte, speziell die Rechte der Kinder, die auch von der chilenischen Regierung ratifiziert wurden. Jorge Mariman, Luis Marileo, Cristian Cayupan, Jose Ñirripil und weitere Jugendliche werden zurzeit nach dem Antiterrorgesetz angeklagt, weil sie um ihr Recht auf Zurückgabe des geraubten Landes und ihre Rechte als indigene Bevölkerung gekämpft haben. Die Jugendlichen sind teilweise seit mehr als einem Jahr ohne Verurteilung in Haft. Erst vor kurzem wurden Luis, Cristian und Jose unter Auflagen in einen Hausarrest entlassen, wobei Cristian und Jose das Haus überhaupt nicht verlassen dürfen, während Luis zumindest tagsüber raus darf, so dass er sich um sein geplantes Studium kümmern kann. Was passiert mit den Minderjährigen, die unter Hausarrest stehen? Was passiert mit den jugendlichen Mapuche, die nach dem Antiterrorgesetz angeklagt sind? Dürfen Sie studieren? Wer heilt die psychologischen Schäden, die aufgrund der Verfolgungen und Festnahmen entstanden sind und weiter entstehen? Was passiert mit ihren Familien? Wer verantwortet sich für die Folterungen von Jorge Mariman und die Schussverletzungen von Luis und Jorge in 2008? Wer übernimmt die Kosten für die medizinische Versorgung von Leonardo Quijon, der von der chilenischen Polizei mit Gummischrot verletzt wurde, als Unschuldiger sechs Monate im Gefängnis saß und bis heute noch 180 Schrotkugeln im Körper hat? Wer übernimmt die Anwaltskosten für die Verteidigung der Jugendlichen? An die internationale Gemeinschaft, alle Menschenrechtsorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften, sozialen und politischen Organisationen sowie alle Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen.speichern vor 195 Tagen

