Infos zum Thema aufstand
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- Berlin – Essen – München – Manama, 25.10.2011, Die Regierung des Königreichs von Bahrain ist vom 21. bis 24. November 2011 mit einer hochrangigen Unternehmensdelegation in Deutschland unterwegs und lädt deutsche Unternehmen ein zu den: BAHRAIN Wirtschafts-Konferenzen inklusive Matchmaking Event mit Unternehmen aus Bahrain und anschließendem Empfang mit hochrangigen Politikern und Wirtschaftsvertretern Die Events finden statt: am 21. November 2011 in Berlin am 23. November 2011 in Essen am 24. November 2011 in Münchenspeichern vor 206 Tagen
- Die Ausschreitungen vom August sind Krisensymptom einer zutiefst ungerechten Gesellschaft von Owen Jones Monate bevor Gordon Browns schwer gebeutelte Regierung im Mai 2010 aus dem Amt gekickt wurde, meinte Stephen Pound, ein Hinterbänkler der Labour Party, es gebe Leute, "die eine geradezu physische Angst bei der Vorstellung empfinden, dieses klotzige, mit Goldkettchen und Brillis behängte Lumpenproletariat könnte eines Tages ihre Haustür eintreten und ihr Au-pair-Mädchen auffressen". Selbst in Zeiten relativer sozialer Stabilität liegen Klassenvorurteile in Großbritannien nie weit unter der Oberfläche. Das Vereinigte Königreich ist und bleibt eine der Gesellschaften der westlichen Welt mit der größten Ungleichheit: In London beispielsweise besitzen die reichsten 10 Prozent der Einwohner 273-mal so viel Vermögen wie die ärmsten 10 Prozent.(1) Aber als Anfang August ganze Stadtviertel von Leeds bis London vier Tage lang von Straßenkrawallen und Plünderungen heimgesucht wurden, schien Pounds ironisch hingeworfene Bemerkung nicht mehr gar so weit von der Realität entfernt zu sein.speichern vor 222 Tagen
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- von: Unsichtbares Komiteespeichern vor 289 Tagen
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- Erst trat sie in der arabischen Welt und in Nordafrika auf. Dann war Spanien an der Reihe. Und jetzt erreicht die Protestwelle für Demokratie scheinbar auch die Bundesrepublik Deutschland. Eine Facebook-Seite „Echte Demokratie JETZT!“ ruft derzeit zu bundesweiten Demonstrationen auf und hat hierzu ein gesellschaftspolitisches Manifest veröffentlicht. Der Name der Bewegung ist vom spanischen „DEMOCRACIA REAL YA!“ abgeleitet, dem Kampfruf der gerade in Spanien entstehenden Bewegung. Von Olmo Calvo Rodríguez erhielten wir Bilder aus Madrid von den letzten Tagen. Vielen Dank dafür! Bilder ansehen. In Berlin gab es am 19. 5. eine Kundgebung vor der spanischen Botschaft im Tiergarten. Bilder ansehen . Das folgende Manifest ist eine Übersetzung eines Dokuments aus der aktuellen spanischen Bürgerbewegung. Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten. Einige von uns bezeichnen sich als aufklärerisch, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Einige von uns folgen klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir sind alle besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Korruption unter Politikern, Geschäftsleuten und Bankern macht uns hilf- als auch sprachlos. Und diese Situation ist mittlerweile zur Normalität geworden – tägliches Leid, ohne jegliche Hoffnung. Doch wenn wir uns zusammentun, können wir das ändern. Es ist an der Zeit, Dinge zu verändern. Zeit, miteinander eine bessere Gesellschaft aufzubauen. Deswegen treten wir eindringlich hierfür ein: – Gleichheit, Fortschritt, Solidarität, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Entwicklung, sowie das Wohl und Glück der Menschen müssen als Prioritäten einer jeden modernen Gesellschaft gelten. – Das Recht auf Behausung, Arbeit, Kultur, Gesundheit, Bildung, politische Teilhabe, freie persönliche Entwicklung und Verbraucherrechte im Sinne einer gesunden und glücklichen Existenz sind unverzichtbare Wahrheiten, die unsere Gesellschaft zu befolgen hat. – In ihrem momentanen Zustand sorgen unsere Regierung und das Wirtschaftssystem nicht dafür, sondern stellen sogar auf vielerlei Weise ein Hindernis für menschlichen Fortschritt dar. – Die Demokratie gehört den Menschen (demos = Menschen, krátos = Regierung), wobei die Regierung aus jedem Einzelnen von uns besteht. Dennoch hört uns in Spanien der Großteil der Politiker überhaupt nicht zu. Politiker sollten unsere Stimmen in die Institutionen bringen, die politische Teilhabe von Bürgern mit Hilfe direkter Kommunikationskanäle erleichtern, um der gesamten Gesellschaft den größten Nutzen zu erbringen, sie sollten sich nicht auf unsere Kosten bereichern und deswegen vorankommen, sie sollten sich nicht nur um die Herrschaft der Wirtschaftsgroßmächte kümmern und diese durch ein Zweiparteiensystem erhalten, welches vom unerschütterlichen Akronym PP & PSOE angeführt wird. – Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt Ungleichheit, Spannung und Ungerechtigkeit mit sich, was wiederum zu Gewalt führt, die wir jedoch ablehnen. Das veraltete und unnatürliche Wirtschaftsmodell treibt die gesellschaftliche Maschinerie an, einer immerfort wachsenden Spirale gleich, die sich selbst vernichtet indem sie nur wenigen Menschen Reichtum bringt und den Rest in Armut stürzt. Bis zum völligen Kollaps. – Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld, ohne dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der Gesellschaft zu achten. Ressourcen werden verschwendet, der Planet wird zerstört und Arbeitslosigkeit sowie Unzufriedenheit unter den Verbrauchern entsteht. – Die Bürger bilden das Getriebe dieser Maschinerie, welche nur dazu entwickelt wurde, um einer Minderheit zu Reichtum zu verhelfen, die sich nicht um unsere Bedürfnisse kümmert. Wir sind anonym, doch ohne uns würde dergleichen nicht existieren können, denn am Ende bewegen wir die Welt. – Wenn wir es als Gesellschaft lernen, unsere Zukunft nicht mehr einem abstrakten Wirtschaftssystem anzuvertrauen, das den meisten ohnehin keine Vorteile erbringt, können wir den Missbrauch abschaffen, unter dem wir alle leiden. – Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem. Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich. Ich glaube, dass ich etwas ändern kann. Ich glaube, dass ich helfen kann. Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können. Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.speichern vor 372 Tagen
- „Sobald die Sklaven erkennen, wie viele sie sind, gibt es einen Aufstand gegen uns.“ Mit diesen Worten soll ein römischer Senator die damalige „Elite“ überzeugt haben, Sklaven nicht durch Armbänder zu kennzeichnen. Auch die heutige Macht-Elite hat das begriffen und streut der großen Mehrheit – den Sklaven des Systems – Sand in die Augen.speichern vor 409 Tagen
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