Infos zum Thema antirassismus
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Antirassismustage in Berlin
Am Samstag, den 18.12.10, rufen wir zu einer breiten antirassistischen und antikapitalistischen Demonstration durch Berlin-Mitte auf. Wir wollen das letzte Einkaufswochenende vor Weihnachten dazu nutzen, auf die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und (post)kolonialen Mechanismen der Ausbeutung und Unterdrückung, Wohlstandschauvinismus und Rassismus, Migrationskontrolle und Militarisierung der Außengrenzen Europas aufmerksam zu machen. Dabei wollen wir ihnen eine Absage erteilen und Bewegungsfreiheit und soziale Rechte für ALLE Menschen fordern. Wir verstehen dies als eine Kampfansage an das mörderische und zerstörerische gesellschaftliche Verhältnis der Warenproduktion. Dieses wird zwar durch den Schein legitimiert, dass die fortwährende Ausbeutung menschlicher und natürlicher Ressourcen zu Willen der Herstellung, Zirkulation und Konsumption der Waren in einem freien deregulierten und liberalisierten globalen Markt dem Wohle aller Menschen diene. Die warenproduzierende Gesellschaft schert sich jedoch nur um die Bedürfnisse des Marktes und das Leben, die Freiheit und die Unversehrtheit der Menschen ist ihr keinen Pfifferling wert, geschweige denn das Fortbestehen und die Intaktheit des übrigen Lebens auf dem Planeten Erde. Besonders sichtbar wird dies, wenn mensch sich den Umgang mit den ehemals kolonisierten Ländern und den Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben aus diesen fliehen, anguckt. Dabei wird deutlich, dass Rassismus als Herrschaftsverhältnis sowohl auf politischer und sozialer als auch auf ökonomischer Ebene die Grenzlinien des gesellschaftlichen Ein- oder Ausschlusses absteckt. Dadurch bildet er eine der notwendigen Klammern, mit der die neoliberale Globalisierung überhaupt erst funktionieren kann. Wir verweigern uns dieser menschenverachtenden Herrschafts- und Verwertungslogik und fordern deshalb Bewegungsfreiheit und globale soziale Recht für ALLE. Denn jeder Mensch hat das Recht, zu leben wie und wo sie_er leben will. Migration lässt sich nicht stoppen oder kontrollieren. Menschen bewegen sich nun mal. Und keine Mauer wird hoch genug sein, um den Sehnsüchten, Hoffnungen und Bedürfnissen von Menschen Stand zu halten. Eine Welt ohne Grenzen, die sich auf ein solidarisches Miteinander gründet und die Bedürfnisse ALLER Menschen achtet, ist keine Utopie, die sich nie vergegenständlichen wird, sondern erkämpft werden kann und muss!Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (BDAJ) - Harte Kost
Erfahrungen zum Seminar-Thema einbringen: "Nationalismus bei türkischstämmigen Jugendlichen im europäischen Kontext". Das Seminar war ein gemeinsames Projekt des BDAJ NRW und des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit.Kein mensch ist illegal - für eine Welt ohne Grenzen | Ingen människa är illegal
Willkommen auf einer Website für diejenigen, die glauben, dass alle Menschen frei sein sollten, um in der Welt herumzuwandern und dort zu leben, wo immer sie wünschen. Das Niemand ist illegal Netzwerk (Ingen människa är illegal auf Swedisch) arbeitet dafür, den jenigen geeignete Unterstützung zu geben, die gezwungen sind unerfasst zu leben, nachdem ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Wir fordern ein beständiges Recht auf Aufenthalt für alle Personen, die nach Schweden kommen und zu bleiben wünschen. Wir glauben an eine Welt ohne Grenzen; eine Welt in der niemand illegal ist. Das Niemand ist illegal Netzwerk besteht aus lokalen Gruppen in Östersund, Norboten, Uppsala, Stockholm und Göteborg. Diese lokalen Gruppen sind autonom und gestalten sich selbstständig, sowie sie wünschen entsprechend unseres Programms. Die Aktivitäten mögen sich ein wenig voneinander unterscheiden, dennoch sind alle praktisch und politisch für unerfasste Migranten ausgerichtet. Es bleibt viel Arbeit um das Recht eines jeden sich überall in der Welt ansiedeln zu können umsetzen zu können. Du kannst viel tun, was weder schwer noch kompliziert ist. Die lokalen Gruppen von Niemand ist illegal benötigen Hilfe in jeder Hinsicht. Sei es übrig gebliebenes Essen vorbeizubringen, jemanden zum Arzt zu begleiten oder unterstützende Parteien zu organisieren, um Abschiebungen zu beenden und Demonstrationen und Kampagnen zu starten. Kannst du in irgendeiner Weise Hilfe leisten oder benötigst du Hilfe? Kontaktiere die nächstliegende Gruppe!


