Infos zum Thema algerien
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- Beschreibung der Vorkommnisse und Reaktionen des Westens....Seit einigen Wochen findet in Tunesien eine Erhebung gegen die Armut und die Arbeitslosigkeit statt, unter der besonders die Jugend leidet. Im ganzen Land haben spontan Straßendemonstrationen, Versammlungen, Streiks stattgefunden, um gegen das Regime Ben Alis zu protestieren. Die Demonstranten fordern Brot, Arbeit für die Jugendlichen und das Recht in Würde zu leben. Gegenüber dieser Revolte der Ausgebeuteten und der Jugend ohne Zukunft hat die herrschende Klasse mit Repression reagiert. Unsere Klassenbrüder- und schwestern und deren Kinder werden bei diesen Demonstrationen massakriert, ihr Blut fließt heute in Tunesien wie in Algerien ! Die Killer und ihre Befehlsgeber an der Spitze des......speichern vor 385 Tagen
- This is not insurrection, not now … Rich country, poor people. For the young people who have been occupying the streets for the past few days to scream their despair, this paradox is inacceptable. Bab El Oued Those who have lived the October 1988 riots have been feeling the same anxiety since Friday the 7th January 2011. The capital city of Algiers offers this familiar sight of violent events’ aftermaths. Soldering tyres on the floor, burned cars, shattered facades of public buildings and private businesses; the Algerian youngsters’ anger has been fed by all that came to hand. There is an odd silence in the city’s districts and a strange atmosphere weighs upon populations in despair. Rumours thrive in this general stupidity. The army will intervene, the Internet and the telephones are monitored, the mosque will give out orders and many other “news” are spread by social networks or sms’. How did it all start? Is it really important to give the time and place of this public riot in a country that has recorded nearly 9000 protests and upheavals in 2009? Lack of housing, inflation, unemployment, low wages, lack of drinking water, gas or electricity cuts, various and diverse injustices… The Algerian people have exhausted all the listed causes of protest that exist. The only novelty is that they have recently risen at the same time, from East to West. Bab el Oued, the emblematic district for rebellion and whose credo is “Bab El Oued Shuhada” (Martyrs of Bab El Oued) sounded the start of the riots. Let’s say the situation changed with the announcement of the increase of about 20 to 30 % in the prices of sugar, oil, flour and cereals. These commodities have become as unaffordable as meat, fruit and vegetables. The youngsters coming from Bab El Oued and other popular areas of Algiers have transformed a spark into flames. The youth of Bab El Oued scrupulously maintain the legacy of their elders, who in 1988 were the first victims of gunfire and military police.speichern vor 387 Tagen
- Bei Massenprotesten in Tunesien und Algerien kamen in der vergangenen Woche Dutzende Menschen durch polizeiliche Unterdrückungsmaßnahmen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. In ganz Algerien kam es ebenfalls zu Unruhen gegen die Erhöhung von Lebensmittelpreisen und die Kürzung staatlicher Subventionen. Die Demonstrationen in Tunesien gegen Arbeitslosigkeit und das Regime des tunesischen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali gingen derweil weiter. Die Proteste in Algerien richten sich gegen die marktwirtschaftliche Politik des von der Armee unterstützten Staatspräsidenten Abdelaziz Bouteflika von der Nationalen Befreiungsfront (FLN). Die Preise von staatlich subventionierten Lebensmitteln wie Mehl, Speiseöl und Zucker haben sich in Algerien in den letzten Monaten verdoppelt. Die Weltmarktpreise steigen und der Staat versucht, einen Teil dieser Preiserhöhungen an die Lebensmittelhändler und Verbraucher weiterzureichen. Darüberhinaus drücken die Proteste den Zorn der Masse der Bevölkerung gegen die schreckliche soziale Lage in Algerien aus. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds sind 75 Prozent der algerischen Bevölkerung unter 25 Jahre. Die Arbeitslosigkeit unter ihnen beträgt dreißig Prozent. Die Regierung versucht jetzt, eine siebzehnprozentige Mehrwertsteuer gegen die Straßenverkäufer in Algeriens großem informellen Handelssektor durchzusetzen. Nach Berichten über gelegentliche Unruhen in allen Teilen des Landes gab es Ende letzter Woche vor allem in den wichtigsten Städten große Kämpfe. Einsatzgruppen der Bereitschaftspolizei errichteten Straßensperren und griffen am Freitag Demonstranten in den Stadtteilen Belcourt und Bab el-Oued der Hauptstadt Algier an. Nach Angaben der offiziellen algerischen Nachrichtenagentur APS verwüsteten Demonstranten Polizeistationen, Banken und Regierungsgebäude in „mehreren Städten im Osten“, darunter in Constantine, Jijel, Setif und Bouria. AFP berichtete auch von gewalttätigen Zusammenstößen in der zweitgrößten Stadt des Landes, Oran, in Annaba und Tizi Ouzou, der größten Stadt der von der Minderheit der Kabilen bewohnten Region. Gestern trat die Regierung den Rückzug an und kündigte an, die Preise durch die Verringerung der Steuern auf Zucker und Öl um 41 Prozent zu senken. Andere Quellen wie die Website Tout Sur l’Algerie stellten die Zahlen der Regierung aber in Frage und gaben an, der Nettoeffekt der Preissenkungen betrage nur fünf Prozent. Die Regierung hat Fußballspiele verboten. Die BBC vermutet, dass solche Spiele „als möglicher Katalysator für Proteste gesehen werden“. Der algerische Innenminister Daho Ould Kablia bestätigte gestern, dass drei Jugendliche bei den Protesten in M’sila, Tipasa, und Boumerdes getötet worden seien. Offizielle Zahlen besagen, dass 200 Menschen verletzt wurden. Le Figaro berichtete, dass Sadek Bendjedid, ein 65-jähriger Taxifahrer, durch dichte Tränengasschwaden gestorben sei. In Tunesien nahmen die Unruhen über das Wochenende zu. Es wurde über regelrechte Kämpfe zwischen Demonstranten und Teilen der Sicherheitskräfte berichtet. Die BBC berichtete, dass in Kasserine und Tala vierzehn Menschen getötet worden seien. Die offizielle tunesische Nachrichtenagentur TAP schrieb: „In Kasserine wurden mehrere Regierungsgebäude von Gruppen angegriffen, die drei Banken, eine Polizeistation, eine Tankstelle und ein Polizeifahrzeug zerstörten und in Brand setzten.“ Vier Menschen sollen in Regueb getötet worden sein.speichern vor 392 Tagen
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- Said (*1974 in Algerien) ist Zeichner und Miniaturmaler. In Algerien wegen seiner politischen Karikaturen verfolgt, musste er sein Land verlassen und floh nach Deutschland... Als Asylbewerberspeichern vor 668 Tagen
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- Hugo Chávez betont auf Tour durch den Mittleren Osten Notwendigkeit einer »multipolaren Welt« , frei von Hegemonie und Vorherrschaft«.speichern vor 887 Tagen
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