Duden - Die wunderbare Welt der Namen
Menschen tragen Namen, Menschen vergeben Namen, geben Namen weiter. Namen vermitteln und bergen Assoziationen positiver oder negativer Färbung.speichern gesichert am 26.04.2009Morgen - ex oriente lux
Der Morgen ist der anbrechende Tag. Seinen indogermanischen Wurzeln nach geht das Wort zurück auf die Bedeutung flimmern, schimmern.speichern gesichert am 26.04.2009Gerundium oder Verb-Substantivierung?
Im Deutschen wird das Verbalsubstantiv, das inhaltlich der Kern von Gerundium, Gerund oder Gérondiv ist, mit dem substantivierten Infinitiv gebildet.speichern gesichert am 07.04.2009Die Sprache der Märchen
Die Sprache der Kinder ist wandelbar. Sie entwickelt sich in Windeseile. Sie ist ein Spiegel ihres Bewusstseins.speichern gesichert am 06.04.2009Der Vorleser - Scham und Isolation, Schuld und Sühne
Ende der Fünfziger-Jahre. Zwei Seelen finden sich. Sie gehören verschiedenen Welten an. Ein 15-jähriger Junge, isoliert in der verstörenden Phase der Pubertät, und eine schön-herbe Frau.speichern gesichert am 01.03.2009Wie Konjunktiv-Formen gebildet werden
Der Konjunktiv I wird gebildet mit Hilfe des Stammes des Infinitivs Präsens, der Konjunktiv II mit Hilfe des Imperfekt-Stammes, der allerdings entsprechend umzulauten ist.speichern gesichert am 25.02.2009Dativrektion und Genitivrektion - Verdrängt der Dativ den Genitiv?
Der Genitiv wird durch den Dativ verdrängt. So lautet die Klage der Sprachpfleger. Jedoch, trifft auch die umgekehrte Tendenz zu?speichern gesichert am 24.02.2009Nachtschatten
Nachtschatten ist der Gattungsname einer Gruppe von Pflanzen, deren bekanntester Vertreter die Tomate ist. Auch die Früchte von Nachtschattengewächsen erinnern an Tomaten.speichern gesichert am 23.02.2009Subjekt oder Substantiv?
Früher haben sich Gelehrte aller Fachrichtungen problemlos verständigen können. Sie sprachen lateinisch. Heute sind daraus die jeweiligen wissenschaftlichen Fachausdrücke übriggeblieben.speichern gesichert am 22.02.2009Dativ oder Genitiv - Warum heißt es “meiner Meinung nach” aber “meines Erachtens”?
Der Genitiv überwiegt bei den substantivierten Verben - Ausnahme: allen Anscheins neben allem Anschein nach. Man kann feststellen, dass Funktionssubstantive grundsätzlich den Dativ nach sich ziehen.speichern gesichert am 22.02.2009Imperativ - ein unscheinbarer Modus
Der Imperativ ist neben dem Indikativ und dem Konjunktiv ein Modus. Modus heißt Art und Weise. Der grammatische Modus ist eine “Denkweise”, eine Vorstellungsebene des Verbs.speichern gesichert am 20.02.2009Effi Briest
Fontanes Gesellschaftsroman vom preußischen Gesinnungs- und Gesittungskorsett ist immer noch aktuell. Eine Neuverfilmung “Effi Briests” lässt Effis Lebensweg offen.speichern gesichert am 19.02.2009Habseligkeiten, Armseligkeit, Trübsal und Drangsal - Zustände in Notzeiten
Habseligkeiten - das klingt nach letztem Hemd und nacktem Leben. Gerade in Zeiten von Flucht und Verfolgung, in Zeiten von Naturkatastrophen und politisch existentiellen Krisenzeiten gilt es ...speichern gesichert am 19.02.2009Werk und Arbeit
Das Substantiv Werk hat eine Vielzahl von Bedeutungen. Das zu Werk gehörige Verb lautet werken, handwerklich arbeiten, praktisch tätig sein, schaffen. Dieses Verb taucht kaum noch auf.speichern gesichert am 18.02.2009Unstet und flüchtig
Was ist ein “Teekesselchen”? Es ist eine Übertragung aus der Gestalt oder dem vordergründigen Inhalt eines Dings auf ein anderes. Auf diese Weise sind unzählige Wörter entstanden.speichern gesichert am 18.02.2009Gelten - vielgestaltig, weitverzweigt und verzwickt
Das Verb gelten kommt in einer Reihe unterschiedlicher Bedeutungen und in voneinander abweichenden Zusammenhängen vor. Etymologisch ist gelten weitverzweigt.speichern gesichert am 17.02.2009Pfand und Unterpfand
Das Pfand ist ein Wort des Alltags: Flaschenpfand, Dosenpfand, Gläserpfand in Gartenwirtschaften oder bei Volksfesten, Pfand für den Einkaufswagen.speichern gesichert am 17.02.2009Billige Waren oder billige Preise?
Was trifft denn nun zu? Kann nur eins von beiden richtig sein? Macht man die Probe mit dem Gegenbegriff teuer, so ergibt sich: teure Waren - teure Preise.speichern gesichert am 09.02.2009Der Casus obliquus - obliquer Kasus und obliques Objekt
Dem Casus obliquus liegen das lateinische Adjektiv obliquus und das französische oblique zugrunde - beide bedeuten schräg, schief, abbiegend, abzweigend. Es handelt sich um einen abweichenden Fall.speichern gesichert am 09.02.2009Zeitläufte
In der Grammatik stehen drei Zeitbegriffe wohlgeordnet nebeneinander: das was da war, das was da ist und das was kommt. Im Leben jedoch überschneiden sich Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftigesspeichern gesichert am 07.02.2009Zu Recht oder zurecht?
Die Frage, ob etwas zu Recht gemacht wird oder zurechtgemacht wird, ist nur aus dem Zusammenhang zu beantworten. Die beiden Schreibweisen sind weder austauschbar noch gleichbedeutend.speichern gesichert am 07.02.2009Sich entscheiden oder sich entschließen?
Das Verb sich entschließen kann nicht auf Dinge bezogen werden, sondern nur auf Sachverhalte. Das entschließen inhaltlich ähnliche Verb entscheiden bezieht sich auf einen Gegenstand.speichern gesichert am 07.02.2009Kausative Verben - eine Verbgruppe, die etwas über Wirkungen aussagt
Verben, die eine Wirkung ausdrücken, heißen kausative Verben. Darin steckt causa, lateinisch Grund. Damit wird eine Handlung bezeichnet, die der Grund für das Eintreten eines Sachverhalts ist.speichern gesichert am 04.02.2009Sinn und sinnen - Gesinnung und gesinnt
In den “Geschichten Jakobs” legt Thomas Mann Rahel, der Rechten und einzig Geliebten, letzte Worte an Jakob in den Mund: “Ohne Rahel mußt du’s nun sinnend ausmachen, wer Gott ist.”speichern gesichert am 03.02.2009Trotzdem und obwohl
Es gilt als ungebildet, wenn man den Einsatz von trotzdem und obwohl nicht korrekt voneinander trennt. Beide bergen für sich genommen Hürden, die offenbar sprachlichem Wandel unterworfen sind.speichern gesichert am 01.02.2009Stevia rebaudiana - das süße Vermächtnis der Inka
Das Dickmachen könnte man einschränken - jedenfalls, sofern es nicht nur dem Bewegungsmangel geschuldet ist, sondern von Schokoriegeln rührt. Das Fatale am Zucker ist: Man kann nie genug kriegen.speichern gesichert am 23.11.2008Pleonasmus - Anfälligkeit und Verführung
Pleonasmen sind ein allgegenwärtiger, kaum wahrnehmbarer Bestandteil der Umgangssprache. Pleonasmus heißt figürlich Aufblähung, übertragen Übermaß.speichern gesichert am 20.11.2008Verruchtes aus der Gerüchteküche
In Geruch, Ruch, Rache und Ruf gilt es mehrere miteinander verflochtene Wurzeln zu entwirren.speichern gesichert am 16.11.2008vergessen und verlieren - zwei Verben deren Herkunft dunkel scheint
Das Verbpräfix ver- hat keine einheitliche Aussage, denn darin sind unterschiedliche Sprachwurzeln miteinander verschmolzen, die ursprünglich noch eigene Bedeutungen hatten.speichern gesichert am 13.11.2008


