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Wirtschaftsethik - Fragen und Antworten
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Kategorie: Hausarbeiten
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | Dezember 2010 |
| Thema: | Psychologie |
| Lizenz: | Public Domain (nicht urheberrechtlich geschützt) |
Textauszug aus diesem Dokument
Ein Unternehmen ist eine auf Dauer angelegte Organisation selbstständiger wirtschaftlicher Tätigkeit gleichgültig ob sie auf Gewinn ausgerichtet ist oder nicht. [...]
Die Ethik kann ganz allgemein gekennzeichnet werden als die Lehre vom Menschlichen Handels, welches sich von der Differenz zwischen gut sittlich richtig und böse sittlich falsch leiten lässt. [...]
Utilitarismus nennt man die ethische Position, die eine Handlung danach bewertet, ob sie im Vergleich mit anderen Handlungsalternativen die größte Anzahl positiver, nichtmoralischer Nutzen Werte wie z. B. Glück, Reichtum, Gesundheit usw. hervorbringt. [...]
Nach dem Nützlichkeitsprinzip ist jede Handlung zu billigen, die geeignet ist, die Lust zu vermehren und jede Handlung zu missbilligen, die die Lust vermindert oder Unlust erzeugt. Die Billigkeit einer Handlung wird nach dem Ausmaß an Lust und Unlust bestimmt. Sind durch eine Handlung mehrere Personen betroffen, muss man zuerst für jeden Einzelnen das Ausmaß an Lust/Unlust berechnen und dessen NettoNutzen ermitteln, der positiv oder negativ ausfallen kann. Dann addiert man die NettoNutzen über der betroffenen Personen, also den Nutzen des Gebenden und den Nutzen des Nehmenden und zieht die Bilanz. Überwiegt die Anzahl der Betroffenen mit einem positiven NettoNutzen, ist die Handlung gut und moralisch richtig. [...]
Utilitarismus hat folgende Nachteile: Lust und Unlust sind praktisch nicht berechenbar; die Folgen einer Handlung sind nicht immer absehbar; Gründe, Motive und Absichten einer Tat bleiben unberücksichtigt; individuelles Glück wird dem der Gemeinschaft unterstellt; ein gutes Ergebnis kann manchmal einen schlechten Weg rechtfertigen.
1 In welchen Verhältnissen stehen Wirtschaft und Ethik und welche Probleme stellen sich dadurch für die Disziplin \"Wirtschaftsethik\"?
Ethik beschäftigt sich mit Werten und Normen und damit, was gutes oder schlechtes Handeln ausmacht. Wirtschaftliches Handeln dagegen strebt an Gewinn. Wirtschaftsethik versucht ökonomische Rationalität mit ethischem Handeln miteinander zu verbinden. Sie hat die Aufgabe das Verhältnis zwischen ethischer Vernunft und ökonomischer Rationalität zu klären und das Problem ihrer systematischen Vermittlung zu lösen. Die mögliche Lösung des Konflikts vernünftige Wirtschaft, die die ethische Vernunft bereits in sich hat.
2 Peter Ulrich argumentiert für eine \"integrative Wirtschaftsethik\" als Überwindung der \"ZweiWeltenKonzeption\". Was ist damit gemeint?
In von dem Schweizer Peter Ulrich entwickelte Theorie geht es um Konflikt zwei Welten Wirtschaft und Ethik. In ZweiWeltenKonzeption sind es von einer Seite reine wirtschaftliche Rationalität Effizienz und von anderer Seite außerwirtschaftlicher Moralität Humanität. Das Missverständnis der Ökonomie in Sinne als wertfreie Wissenschaft besteht darin, dass sie glaubt, mit ihren einfachen Kriterien ökonomischer Rationalität lebensdienliche Fragen beantworten zu können. Die Integrative Wirtschaftsethik versucht den Konflikt zwei Welten zu überwinden und sucht nach die Antwort auf die Frage, wie wirtschaftliches Handeln in eine allgemeine ethische Konzeption menschlichen Handelns eingebunden werden kann. [...]
Erstens kritisiert Peter Ulrich die reinen ökonomischen Vernunft angebliche Wertfreiheit oder ethische Neutralität der ökonomischen Sachlogik. Integrative Wirtschaftsethik versucht die entstandene ZweiWeltenKonzeption von Ethik und reiner Ökonomik zu überwinden und eine umfassende, vernunftethisch begründete Perspektive des Wirtschaftens zu entwickeln. In ZweiWeltenKonzeption bestehen zwei konkurrierende normative Logiken, die beide einen universalen Geltungsanspruch als Programm der Rationalisierung gesellschaftlicher Praxis erheben: die normative Logik der Zwischenmenschlichkeit einerseits und die normative Logik des Marktes andererseits. Es besteht aber das innige Verhältnis zwischen Ethik und Ökonomik: Normativität ist nicht die Kehrseite der ökonomischen Rationalität, sondern deren Fundament.
Zweitens kritisiert Peter Ulrich die neoklassische Idee reiner ökonomischer Rationalität. Die rationale Lösung der Anspruchskonflikte um die Verteilung der knappen Ressourcen und Gütern darstellt ein normatives Problem, dass nicht in Kategorien rein ökonomischer Rationalität bewältigt werden kann. In der sozialökonomischen Rationalitätskonzeption tritt daher, dem Primat der Ethik entsprechend, das ethische Vernunftinteresse an der diskursiven, verständigungsorientierten Klärung der Legitimitätsbedingung der Wahrung der moralischen Rechte aller Betroffenen vor das je private Interesse der Wirtschaftssubjekte am für sie effizienten Einsatz ihrer Ressourcen. [...]
Zwei wichtigste Merkmale Ethikkodizes sind freiwillige Einhaltung und keine Sanktionen für nicht Einhaltung. Mit Befolgung von Prinzipien der Ethikkodizes erklärt man sich bereit, bestimmte ethische Standards zu erfüllen. Solche Personen oder Unternehmen...
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Die Ethik kann ganz allgemein gekennzeichnet werden als die Lehre vom Menschlichen Handels, welches sich von der Differenz zwischen gut sittlich richtig und böse sittlich falsch leiten lässt. [...]
Utilitarismus nennt man die ethische Position, die eine Handlung danach bewertet, ob sie im Vergleich mit anderen Handlungsalternativen die größte Anzahl positiver, nichtmoralischer Nutzen Werte wie z. B. Glück, Reichtum, Gesundheit usw. hervorbringt. [...]
Nach dem Nützlichkeitsprinzip ist jede Handlung zu billigen, die geeignet ist, die Lust zu vermehren und jede Handlung zu missbilligen, die die Lust vermindert oder Unlust erzeugt. Die Billigkeit einer Handlung wird nach dem Ausmaß an Lust und Unlust bestimmt. Sind durch eine Handlung mehrere Personen betroffen, muss man zuerst für jeden Einzelnen das Ausmaß an Lust/Unlust berechnen und dessen NettoNutzen ermitteln, der positiv oder negativ ausfallen kann. Dann addiert man die NettoNutzen über der betroffenen Personen, also den Nutzen des Gebenden und den Nutzen des Nehmenden und zieht die Bilanz. Überwiegt die Anzahl der Betroffenen mit einem positiven NettoNutzen, ist die Handlung gut und moralisch richtig. [...]
Utilitarismus hat folgende Nachteile: Lust und Unlust sind praktisch nicht berechenbar; die Folgen einer Handlung sind nicht immer absehbar; Gründe, Motive und Absichten einer Tat bleiben unberücksichtigt; individuelles Glück wird dem der Gemeinschaft unterstellt; ein gutes Ergebnis kann manchmal einen schlechten Weg rechtfertigen.
1 In welchen Verhältnissen stehen Wirtschaft und Ethik und welche Probleme stellen sich dadurch für die Disziplin \"Wirtschaftsethik\"?
Ethik beschäftigt sich mit Werten und Normen und damit, was gutes oder schlechtes Handeln ausmacht. Wirtschaftliches Handeln dagegen strebt an Gewinn. Wirtschaftsethik versucht ökonomische Rationalität mit ethischem Handeln miteinander zu verbinden. Sie hat die Aufgabe das Verhältnis zwischen ethischer Vernunft und ökonomischer Rationalität zu klären und das Problem ihrer systematischen Vermittlung zu lösen. Die mögliche Lösung des Konflikts vernünftige Wirtschaft, die die ethische Vernunft bereits in sich hat.
2 Peter Ulrich argumentiert für eine \"integrative Wirtschaftsethik\" als Überwindung der \"ZweiWeltenKonzeption\". Was ist damit gemeint?
In von dem Schweizer Peter Ulrich entwickelte Theorie geht es um Konflikt zwei Welten Wirtschaft und Ethik. In ZweiWeltenKonzeption sind es von einer Seite reine wirtschaftliche Rationalität Effizienz und von anderer Seite außerwirtschaftlicher Moralität Humanität. Das Missverständnis der Ökonomie in Sinne als wertfreie Wissenschaft besteht darin, dass sie glaubt, mit ihren einfachen Kriterien ökonomischer Rationalität lebensdienliche Fragen beantworten zu können. Die Integrative Wirtschaftsethik versucht den Konflikt zwei Welten zu überwinden und sucht nach die Antwort auf die Frage, wie wirtschaftliches Handeln in eine allgemeine ethische Konzeption menschlichen Handelns eingebunden werden kann. [...]
Erstens kritisiert Peter Ulrich die reinen ökonomischen Vernunft angebliche Wertfreiheit oder ethische Neutralität der ökonomischen Sachlogik. Integrative Wirtschaftsethik versucht die entstandene ZweiWeltenKonzeption von Ethik und reiner Ökonomik zu überwinden und eine umfassende, vernunftethisch begründete Perspektive des Wirtschaftens zu entwickeln. In ZweiWeltenKonzeption bestehen zwei konkurrierende normative Logiken, die beide einen universalen Geltungsanspruch als Programm der Rationalisierung gesellschaftlicher Praxis erheben: die normative Logik der Zwischenmenschlichkeit einerseits und die normative Logik des Marktes andererseits. Es besteht aber das innige Verhältnis zwischen Ethik und Ökonomik: Normativität ist nicht die Kehrseite der ökonomischen Rationalität, sondern deren Fundament.
Zweitens kritisiert Peter Ulrich die neoklassische Idee reiner ökonomischer Rationalität. Die rationale Lösung der Anspruchskonflikte um die Verteilung der knappen Ressourcen und Gütern darstellt ein normatives Problem, dass nicht in Kategorien rein ökonomischer Rationalität bewältigt werden kann. In der sozialökonomischen Rationalitätskonzeption tritt daher, dem Primat der Ethik entsprechend, das ethische Vernunftinteresse an der diskursiven, verständigungsorientierten Klärung der Legitimitätsbedingung der Wahrung der moralischen Rechte aller Betroffenen vor das je private Interesse der Wirtschaftssubjekte am für sie effizienten Einsatz ihrer Ressourcen. [...]
Zwei wichtigste Merkmale Ethikkodizes sind freiwillige Einhaltung und keine Sanktionen für nicht Einhaltung. Mit Befolgung von Prinzipien der Ethikkodizes erklärt man sich bereit, bestimmte ethische Standards zu erfüllen. Solche Personen oder Unternehmen...
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