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Wie man den Verstand verliert

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Kategorie: Sonstiges/Anleitungen

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Veröffentlicht:Mai 2009
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  • Neue Tore ins Jetzt
    Erwachen durch
    die Wahrnehmung
    von Lebensenergie
    Jürgen Fischer

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    Textauszug aus diesem Dokument

    8 Man kann eine Falle verlassen. Um jedoch aus einem Gefängnis ausbrechen zu kön nen, muß man erst zugeben, daß man im Gefängnis sitzt. Die erste Aufgabe ist, den Ausgang aus der Falle zu finden. Wie die Falle beschaffen ist, interessiert überhaupt nicht, abgesehen von dieser einen entscheidenden Frage: Wo ist der Ausgang aus der Falle? Wilhelm Reich, Christusmord Chi ist das innere Energiefeld deines Körpers. Es ist die Brücke zwischen dem äuße ren Du und der Quelle. Es befindet sich auf halbem Wege zwischen dem Manifesten, der Welt der Form, und dem Unmanifesten. Chi kann mit einem Fluss oder einem Energiestrom verglichen werden. Wenn du den Fokus deines Bewusstseins tief in den inneren Körper lenkst, dann verfolgst du den Lauf dieses Flusses zurück zu seiner Quelle. Chi ist Bewegung; das Unmanifeste ist Stille. Wenn du einen Punkt absoluter Stille erreichst, der trotzdem voll pulsierenden Lebens ist, dann bist du jenseits des inneren Körpers gegangen und jenseits von Chi zur Quelle selber: zum Unmanifesten. Chi ist die Verbindung zwischen dem Unmanifesten und dem physischen Universum. Eckhart Tolle, Jetzt Die Kraft der Gegenwart Die große Mehrheit spirituell Suchender wird vom Verlangen motiviert, und so läßt sich von vornherein schließen, daß ihre Suche erfolglos bleiben wird, wofür die Ge schichte der Menschheit und ihre fast völlige Unfähigkeit, die eine Sache zu finden, die nicht verloren gehen kann, zahlreiche Beweise liefert. Wie ist es möglich, daß etwas so einfaches wie das Sehen dessen, was ist, sich selbst unseren ergebensten Suchern und bedeutendsten Geistern entziehen konnte? Weil nie mand das will, was Erwachen wirklich ist. Kann sein, daß wir so etwas wie ein unbestimmtes Verlangen nach Erwachen bekunden, aber wir wollen eine ganz spezi elle Art des Erwachens. Wir wollen ein Erwachen, das es für uns nicht erforderlich macht, unseren kuscheligen Traumzustand zu verlassen, ja mehr noch, wir wollen, daß er noch kuscheliger wird. Wir wollen nicht aus dem Traum erwachen, wir wollen träumen, wir wären wach. Das wahre Verlangen, das den Erwachensprozeß antreibt, ähnelt eher psychotischem Wahnsinn. Es ist eine verteufelt tiefsitzende und langwierige Krise, nicht die öde kleine dunkle Nacht der Seele, die die Profitmacher von den Touristen als Pfand nehmen. Jed McKenna, Spirituelle Dissonanz [...]
    98 krempeln, um nach spirituellem Wachstum zu streben, oder die sich selbst umgestalten, um religiösen Inhalten zu genügen wären für den Typus von spiritueller Wiedergeburt, den ich beschreibe, scheinbar die geeignetsten Kandidaten, doch sie sind ausnahmslos diejenigen, die sich am wirksamsten dagegen abgeschirmt haben. Selbst die ergebensten spirituellen Anwärter sind nur selten mehr als Amateure und Liebhaber, die in ihren spirituellen Praktiken und Idealen so aufgehen wie andere in ihren Modelleisenbahnen oder Handarbeiten. Die aufrichtigsten Sucher sind es, die am si chersten verloren bleiben das ist die wahre Dynamik, die bei der spirituellen Suche am Werk ist. Sie suchen nicht nach der Wahr heit oder nach Antworten, sie suchen nach der Erlösung von der Spirituellen Dissonanz. Diese Lösung bereitzustellen ist das Le benselixier des religiösen und spirituellen Marktplatzes. Es hat nichts mit Wahrheit oder Erwachen zu tun. Es ist das genaue Gegenteil. Letzten Endes ist der spirituelle Marktplatz, all seiner heiligen Ansprüche beraubt, wirklich nichts als ein existenzieller Laden für Gleitmittel, und mag es dort auch eine endlose Vielzahl an Verpackungen geben, so gibt es dennoch nur ein Produkt. Spirituelle Konsonanz ist es, wonach alle Sucher suchen, ein Ende des Unbehagens, nicht der Täuschung. Doch die Konsonanz, nach der sie suchen, läßt sich nur in tiefer Bewußtlosigkeit finden, für die ein schwinden der Dissonanz Voraussetzung ist. Jed McKenna, Spirituelle Dissonanz, S. 197 f. Was sich hier wie eine bissige Kritik McKennas an Religio nen und spirituellen Lehren anhören mag, ist in erster Linie [...]
    120 Wenn Dämonen euch nicht dominieren, dann existieren sie nicht, so einfach ist das Es hört sich tatsächlich an wie eine Ausflucht, doch das Bewältigen von Problemen ist die eigentliche Ausflucht. Es ist unsere Methode, den eigentlichen Krieg zu umgehen, indem wir uns auf die Ebene unwichtigen Geplänkels begeben. Wer kämpft nicht lieber gegen sein Koffeinsucht statt gegen seine Sucht nach stumpf sinniger Konformität? Indem wir ein subtileres und präziseres Verständnis dafür entwik keln, was Dämonen sind, und sie an dem identifizieren, was sie tun, und nicht an ihrem aussehen, beginnen wir zu erkenenn, daß Dämonen sich nicht auf Süchte und kritische Stimmen beschrän ken. Es sind nicht nur die negativen Anhaftungen, die uns in der Sphäre des Egos gefangen halten, es sind sämtliche Anhaftungen. Sich dem dem Leben und der Spiritualität zu nähern, indem man ...
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