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Jahresbericht 2010
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Themen: stiftung bildung austausch Kategorie: Broschüren/Publikationen
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| Veröffentlicht: | April 2011 |
| Thema: | Geschäftsberichte |
| Lizenz: | Public Domain (nicht urheberrechtlich geschützt) |
| Impressum |
Textauszug aus diesem Dokument
Vorwort 3Kommentar zur Jahresrechnung 2010 5Bilanz 6Betriebsrechnung 8Geldflussrechnung 9Rechnung über die Veränderung des Kapitals 10ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNGAnmerkungen zu einzelnen Positionen der Bilanz 13Anmerkungen zu einzelnen Positionen der Betriebsrechnung 16Allgemeine Angaben 18RISIKOBERICHT 22RICHTLINIEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG 23BERICHT DER REVISIONSSTELLE 28LEISTUNGSBERICHT PROJEKTÜBERSICHTZweck der Organisation 30Organe der Stiftung 31Erbrachte Leistungen 34IMPRESSUMFotos: Marcel Giger, Roland Schnetz, Jürg Zürcher, Archiv Kinderdorf PestalozziGestaltung Litho: HeusserSatz AG, St.GallenDruck: Hautle Druck, St.GallenDiese Jahresrechnung wurde auf umweltfreundlich hergestelltem Papier gedruckt.2
Vorwort Da aber der Geist des Menschen sich zuerst im Kinde entfaltet, so kann nicht früh genug damit begonnen werden, schon dem Kinde das Bild des Friedens in der Freiheit einzuprägen und alle seine seelischen Kräfte mit ihm vertraut zu machen.Obenstehende Aussage stammt von Walter Robert Corti, Schul und Freizeitprojekte, die den gegenseitigen Respekt dem Gründer des Kinderdorfs Pestalozzi. Er war ein Visionär. und das friedliche Zusammenleben fördern. Am Tag der Ein Idealist, ein Denker und ein Macher. Zeitlebens war der offenen Tür, am 11. September 2010, dem Geburtstag des Philosoph und Autor mit der Frage nach der moralischen VerKinderdorfGründers, als 800 Erwachsene und Kinder das antwortung des Menschen beschäftigt und entschlossen, Kinderdorf besuchten, wurden die Preisträger gekürt. Sie sich für seinen Traum einer friedlichen Welt einzusetzen. Corti hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die Projektwäre letztes Jahr 100 Jahre alt geworden. Seinen runden plattform for nicky gegen Jugendgewalt und das Musical Geburtstag feierte die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi mit Die Armen des Littauer Weihnachtsmarktes. diversen Aktionen, unter anderem mit dem Wettbewerb go4peace für Kinder und Jugendliche. Gesucht wurden Walter Robert Corti sprach Grundsätze an, die heute nichts an Bedeutung verloren haben. Seine Vision eines friedlichen Zusammenlebens lebt in der Tätigkeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi weiter. Die vorliegende Jahresrechnung 2010 gibt ausführlich Auskunft über Zahlen, Daten und Fakten der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Insgesamt konnten 2010 fast 340 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Projekten und Angeboten der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi teilnehmen.In der Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in ihren Projekten weltweit ausschliesslich auf die Bildung und konnte sich so ausgewiesene Kompetenzen in diesem Bereich erarbeiten. Sie unterstützt rund 40 Projekte in zwölf Ländern auf vier Kontinenten. Eine ausführliche Projektliste ist ab Seite 35 zu finden.Der Bereich Integrationsprogramme betreut im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in der Familie leben können. 2010 waren das durchschnittlich 27 Kinder und Jugendliche, die in fünf Wohnhäusern leben: die Häuser Mutende, Alkuds und Nakupenda sind für Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Kulturen und Nationalitäten offen, im Nationenhaus Yambhu Lagang lebt eine tibetische Wohngruppe. Das Haus Esperanza im Kinderdorf und eine externe Lehrlingswohnung nehmen Jugendliche auf, die Unterstützung in der Berufsintegration benötigen. Die Kinder und Jugendlichen besuchen entweder die interne Schule oder werden in einer der umliegenden Gemeinden unterrichtet. Zum Angebot der Integrationsprogramme gehören auch Therapie und ein Jugendtreff. 3
Der interkulturelle Austausch wird über die Bildungsprogramme Programme Schweiz und die Interkulturellen Austauschprojekte Internationale Programme gefördert. Schulklassen aus der Schweiz begegnen im Kinderdorf in Trogen Kindern und Jugendlichen aus Südosteuropa. In verschiedenen Angeboten lernen sie, sich kritisch mit ihren eigenen Werten und Verhaltensmustern auseinander zu setzen und so ihre eigene Identität zu stärken. Im dorfeigenen Radiostudio oder im mobilen Radiobus können die Erfahrungen und das erarbeitete Wissen weiter vertieft, reflektiert und über Ausstrahlungen multipliziert werden. 2010 nahmen über 4 800 Kinder, Jugendliche und Betreuungspersonen an Schul, Radio und Austauschprojekten der Stiftung teil. 2010 fand eine Zwischenprüfung der Strategie 2012 statt. Dabei wurde entschieden, den Fokus verstärkt auf die Konsolidierung und qualitative Weiterentwicklung der bestehenden, als sehr erfolgreich beurteilten Programme in der Schweiz und International zu richten. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern soll ausgebaut werden. Die Strategie 2014 kann auf der Webseite www.pestalozzi.ch heruntergeladen werden, ebenso wie zahlreiche weitere Informationen. So lehrt jeder den andern, so lernt jeder von ihm. Das Gemeinsame ist grösser als das Trennende. Nicht nur haben Erwachsene das Kind zu belehren, wir müssen auch von ihm...
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Vorwort Da aber der Geist des Menschen sich zuerst im Kinde entfaltet, so kann nicht früh genug damit begonnen werden, schon dem Kinde das Bild des Friedens in der Freiheit einzuprägen und alle seine seelischen Kräfte mit ihm vertraut zu machen.Obenstehende Aussage stammt von Walter Robert Corti, Schul und Freizeitprojekte, die den gegenseitigen Respekt dem Gründer des Kinderdorfs Pestalozzi. Er war ein Visionär. und das friedliche Zusammenleben fördern. Am Tag der Ein Idealist, ein Denker und ein Macher. Zeitlebens war der offenen Tür, am 11. September 2010, dem Geburtstag des Philosoph und Autor mit der Frage nach der moralischen VerKinderdorfGründers, als 800 Erwachsene und Kinder das antwortung des Menschen beschäftigt und entschlossen, Kinderdorf besuchten, wurden die Preisträger gekürt. Sie sich für seinen Traum einer friedlichen Welt einzusetzen. Corti hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die Projektwäre letztes Jahr 100 Jahre alt geworden. Seinen runden plattform for nicky gegen Jugendgewalt und das Musical Geburtstag feierte die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi mit Die Armen des Littauer Weihnachtsmarktes. diversen Aktionen, unter anderem mit dem Wettbewerb go4peace für Kinder und Jugendliche. Gesucht wurden Walter Robert Corti sprach Grundsätze an, die heute nichts an Bedeutung verloren haben. Seine Vision eines friedlichen Zusammenlebens lebt in der Tätigkeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi weiter. Die vorliegende Jahresrechnung 2010 gibt ausführlich Auskunft über Zahlen, Daten und Fakten der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Insgesamt konnten 2010 fast 340 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Projekten und Angeboten der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi teilnehmen.In der Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in ihren Projekten weltweit ausschliesslich auf die Bildung und konnte sich so ausgewiesene Kompetenzen in diesem Bereich erarbeiten. Sie unterstützt rund 40 Projekte in zwölf Ländern auf vier Kontinenten. Eine ausführliche Projektliste ist ab Seite 35 zu finden.Der Bereich Integrationsprogramme betreut im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in der Familie leben können. 2010 waren das durchschnittlich 27 Kinder und Jugendliche, die in fünf Wohnhäusern leben: die Häuser Mutende, Alkuds und Nakupenda sind für Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Kulturen und Nationalitäten offen, im Nationenhaus Yambhu Lagang lebt eine tibetische Wohngruppe. Das Haus Esperanza im Kinderdorf und eine externe Lehrlingswohnung nehmen Jugendliche auf, die Unterstützung in der Berufsintegration benötigen. Die Kinder und Jugendlichen besuchen entweder die interne Schule oder werden in einer der umliegenden Gemeinden unterrichtet. Zum Angebot der Integrationsprogramme gehören auch Therapie und ein Jugendtreff. 3
Der interkulturelle Austausch wird über die Bildungsprogramme Programme Schweiz und die Interkulturellen Austauschprojekte Internationale Programme gefördert. Schulklassen aus der Schweiz begegnen im Kinderdorf in Trogen Kindern und Jugendlichen aus Südosteuropa. In verschiedenen Angeboten lernen sie, sich kritisch mit ihren eigenen Werten und Verhaltensmustern auseinander zu setzen und so ihre eigene Identität zu stärken. Im dorfeigenen Radiostudio oder im mobilen Radiobus können die Erfahrungen und das erarbeitete Wissen weiter vertieft, reflektiert und über Ausstrahlungen multipliziert werden. 2010 nahmen über 4 800 Kinder, Jugendliche und Betreuungspersonen an Schul, Radio und Austauschprojekten der Stiftung teil. 2010 fand eine Zwischenprüfung der Strategie 2012 statt. Dabei wurde entschieden, den Fokus verstärkt auf die Konsolidierung und qualitative Weiterentwicklung der bestehenden, als sehr erfolgreich beurteilten Programme in der Schweiz und International zu richten. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern soll ausgebaut werden. Die Strategie 2014 kann auf der Webseite www.pestalozzi.ch heruntergeladen werden, ebenso wie zahlreiche weitere Informationen. So lehrt jeder den andern, so lernt jeder von ihm. Das Gemeinsame ist grösser als das Trennende. Nicht nur haben Erwachsene das Kind zu belehren, wir müssen auch von ihm...
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Florentinos ältere Schwester hat die Schule abgebrochen. Er möchte es ihr nicht gleich tun, er möchte die Schule abschliessen und Lehrer in seiner Gemeinde werden. So wäre er der erste junge Mann im Dorf mit einem Schulabschluss.
Die Geschichte von Florentino zeigt, dass ethnische Minderheiten oder Menschen aus armen Verhältnissen besonders viele Hürden überwinden müssen, um zu einer guten Ausbildung zu kommen: Es fehlt an Geld, an Wissen und Möglichkeiten. Kinder und Jugendliche sollen sich etwas zutrauen, sollen ihre Rechte kennen und die Fähigkeiten haben, ihre Interessen eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi unterstützt sie dabei.
Der Jahresbericht 2010 zeigt den „Hürdenlauf“ auf, den junge Menschen wie Florentino bewältigen müssen, bis sie Zugang zu Bildung erhalten. Oft kann wenig schon viel bewegen.
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