Lade Dokument...

RATLOS MIT FRUST

PDF Dokument, ca. 2.876 Wörter

Themen: buch roman bücher krimi spiel heilbronn Kategorie: Literatur/Texte/Lyrik

69Views
Autor:
Veröffentlicht:Dezember 2011
Art des Textes:Roman/Epos
Thema:Krimi/Thriller
Lizenz: Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung
  • Meine Schutz- und Nutzungsrechte
    Ich bitte meine Leserinnen und Leser um Verständnis für die folgenden Hinweise zu den Nutzungsrechten (Urheberschutz) an meinen Texten: Der ganze oder teilweise Vorabdruck, Nachdruck, oder die Veröffentlichung, auch in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet, ist ohne meine vorherige, schriftliche Einwilligung nicht gestattet. Der Vertrieb, oder die Veröffentlichung meiner Texte und Bilder in Taschenbuch-, Volks-, Sonder-, Reprint-, Schul- oder Buchgemeinschafts-Ausgaben, sowie allen anderen Druckausgaben, auch durch elektronische Medien (zum Beispiel im Internet, in Foren oder Blogs) ist ohne meine vorherige, schriftliche Einwilligung nicht gestattet. Es ist nicht gestattet, meine Texte auf Vorrichtungen zur entgeltlichen Wiedergabe auf Bild- oder Tonträger (zum Beispiel Hörbücher) zu speichern. Es ist nicht gestattet, deutsch- oder fremdsprachige Lizenzen zur Nutzung meiner Text- oder Bilddateien zu vergeben. In jedem Veröffentlichungsfall, auch von Auszügen aus meinen Texten, bin ich als Urheber des Werkes im Sinne des Welturheberrechtsabkommens anzugeben. Dritte sind auf mich als den Urheber hinzuweisen.
    Meine Texte sind sorgfältig und gewissenhaft recherchiert. Falls an irgendeiner Stelle Schutz-, oder Urheberrechte verletzt werden, ist das unbeabsichtigt geschehen. In diesem Fall bitte ich um Nachricht und um Angabe der Quellen.
    Für Links (Verweise), zum Beispiel auf fremde Inhalte im Internet, kann ich keine Haftung übernehmen. Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von den Inhalten aller fremden, gelinkten Seiten. Ich mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen.
    Wenn dir mein Text gefällt, freue ich mich über dein Feedback.

Kommentare zu diesem Dokument

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste, der dieses Dokument kommentiert

    Textauszug aus diesem Dokument

    [SINA SIDONIUS] Nach einer wahren Geschichte. Sorgfältig recherchiert, ausführlich aufbereitet und psychologisch analysiert. Nicht nur zur Erbauung, auch zur Ermahnung betroffener Personen. Seite 3
    [Aus TREUFLEISCH] Ratlos mit Frust Ich glaube nicht an den Zufall. Zufall ist eine Erfindung der Resignierten und eine äußerst fragwürde Ausrede der Verlierer. Ereignisse sind Folgen von Ursachen. Und dann gibt es noch wirkungsverstärkende Mittel. So einfach funktioniert die Welt. Jewgenij Fjodorowitsch Krasov JFK im Oktober 2005 Sonntag, 30. Oktober 2005 10:33 Uhr Jetzt hat es dich auch erwischt. Willkommen im Club. Nach der resigniert gemurmelten Begrüßungsfloskel nahm er einen Schluck aus dem fein geschliffenen Kristallglas. Zögernd, weil einen spontanen Reflex unterdrückend, senkte er den rechten Arm. Dann setzte er das Glas vorsichtig auf dem mattglänzenden schwarzen Stein ab. Nachdenklich betrachtete er die drei Finger seiner linken Hand. Seine leise Stimme war kaum verständlich, Seite 4
    [SINA SIDONIUS] und zwischen einem kleinen Hustenanfall nur einem Genuschel ähnlich. Du bist doch sonst so schlau. Gib mir sofort einen verdammt guten Rat, was ich jetzt tun soll? Auf seine Frage bekam er keine zufriedenstellende Antwort. Alles was er in einer lautstarken Endlosschleife zu hören bekam, war der Refrain: We are the champions , angestimmt und vorgesungen von einem toten Sänger. Kleine Schwuchtel, du hast dir rechtzeitig einen guten Abgang verschafft, war sein verächtlich klingender Kommentar, um dann ein ärgerliches die hat wieder an den Geräten rumgespielt. Die Russenkuh ist doch zu doof hinzuzufügen. Dem inneren Drang, den intim beleuchteten Raum zu verlassen um nach der Fernbedienung zu suchen, nur um die als zunehmend disharmonisch empfundenen Geräusche etwas erträglicher zu temperieren, wollte er wegen Seite 5
    [Aus TREUFLEISCH] permanenter Kopfschmerzen in Verbindung mit einer kleinen Übelkeit im MagenEnddarmbereich sicherheitshalber nicht folgen. Trotz dem fehlenden Verständnis für die einfachsten technischen Geräte, und dazu dem zweifelsfrei von ihr verursachten Chaos, war Paula die mutmaßlich russische und weitgehend fähigkeitsfreie Putzhilfe in dem Verfall der ihn scheinbar überall umgab, nur ein kleiner, wenn auch sehr schwacher Lichtblick im metaphorisch unbeleuchteten Tunnel seiner Frustrationen. Lutschen kann sie, aber putzen kann die blöde Putze nicht. Hoffentlich kommt sie noch rechtzeitig, bevor sie kommt Bei diesem Gedanken und durch die erwartungsvolle Vorfreude wieder etwas versöhnlicher gestimmt, verzog er sein Gesicht zu einer Grimasse, die ein generös verzeihendes Lächeln zu seinem Kommentar andeuten Seite 6
    [SINA SIDONIUS] sollte, doch dann drang Mama mia, mama mia, mama mia let me go an sein Ohr, und an seiner Mimik hätte auch ein stiller Beobachter unschwer das Missfallen erkennen können. Verzweifelt schüttelte er kurz seinen Kopf um Unwichtiges aus seinem mentalen Orientierungsversuch zu verscheuchen und um die Gedanken zu ordnen. Immer wenn ich denke, dass ich nicht mehr an sie denke, denke ich wieder an sie. So eine blöde Nuttenscheiße. Ich sollte es endlich aufgeben. Es hat ja doch keinen Sinn. Auch wenn ich versuche nicht zu denken, dass ich nicht mehr an sie denken soll, denke ich schon wieder an die kleine Sau und ihren geilen Body . Seine Lippen spitzten sich zu einem anerkennenden Pfiff, den sonst nur Baufacharbeiter beim Anblick gut zusammengebauter Mantas und fülliger Marions in getigerten Glanzleggins von sich geben. Doch dann sah er Seite 7
    [Aus TREUFLEISCH] das Hohnlächeln seiner neuen Zahnprothese im Glas und den feinen Staub, der unübersehbar die schwarzglänzenden Ablagen gepudert hatte, und er unterließ das BeifallGeräusch. Spontan schwollen die Zornesadern an seinem Hals an. Die kleinen Alltagkalamitäten begannen sich wieder mit seinen großen Gesamtärgernissen zu vermischen und spürbar auf seine Innereien einzuwirken. Ohne den Blick von seinen blutunterlaufenen Augen abzuwenden, setzte er sich auf das schwarzgemaserte Holz auf weißem Porzellan, um in klassischer Denkerpose geräuschvoll das zu tun, was kultivierte Menschen unter drückender Notdurft mit dünnem Durchpfiff verstehen. Nachdem er verrichtet hatte, was getan werden musste, richtete er sich auf, um sich vierlagig zu reinigen, was ihm nicht gelang, denn Paula hatte nicht nur an allerlei Unwichtiges nicht gedacht, sondern auch nicht an die Seite 8
    [SINA SIDONIUS] Vorratsbeschaffung und darum auch die Ergänzung der aufgebrauchten Rolle vergessen. Seine Hände und sein linkes Augenlid begannen unkontrolliert zu zittern und sein Herz zu schmerzen, als er nach den Stuttgarter Nachrichten griff, um die Titelseite zu einem anderen als dem vom Herausgeber beabsichtigten Zweck zu verwenden. In diesem Moment bekam der Begriff Schmierblätter eine ganz neue Bedeutung, und die spontane Erkenntnis, dass sich in Anbetracht der vielen Unzulänglichkeiten...
    Gesamtes Dokument lesen »