Lade Dokument...

Pukkelpop 2010 Hasselt

PDF Dokument, ca. 1.790 Wörter

Themen: belgien music musik Kategorie: Hobbys/Tipps

86Views
19Downloads
Autor:
Veröffentlicht:September 2010
Hobby:Musik
Thema:Humor/Unterhaltung
Lizenz: Namensnennung - Name des Autors muss genannt werden

Kommentare zu diesem Dokument

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste, der dieses Dokument kommentiert

    Textauszug aus diesem Dokument

    Das Pukkelpop im belgischen Hasselt feiert 2010 seinen bereits 25. Geburtstag. Auf direkt acht Bühnen tummeln sich die angesagtesten Bands aus den Bereichen Indie, Pop, Punk, Hardcore, Electro und Metal. Zudem bietet man mit IRON MAIDEN, PLACEBO, SNOW PATROL und QUEENS OF THE STONE AGE würdige Headliner für das Festival. Freitag, 20. August 2010 Die erste Band auf unserem Programm ist THRICE auf der Mainstage. Um gerade mal 12.05 Uhr muss die Band ran, welche mit dem All The World Is Mad vom aktuellen Album Beggars startet. Noch ist es relativ licht vor der Bühne, doch stehen schon gut 3000 Leute auf den Beinen. Viel Bewegung kommt allerdings noch nicht auf, was vielleicht daran liegt, dass die Band kaum altes Material spielt, sondern das Hauptaugenmerk auf der aktuellen ruhigeren und vor allem sperrigen Scheibe legt. Dennnoch ist dies ein guter Start in den Tag. Im Marquee haben schon WE ARE SCIENTISTS angefangen. Deren Debüt war 2006 eine Offenbarung für die IndiePresse, doch schnell war die Band wieder vergessen. Dieser Tage hat man schon das dritte Album raus gebracht und sich etwas vom frischen Sound des Erstwerks entfernt. Wirklich viel geht aber bei WE ARE SCIENTISTS ebenso nicht. Als nächstes stehen KYLESA im Shelter an. Die Band ist im Moment ziemlich beliebt mit ihrem erdigen und dröhnenden Wüsten Metal. Doch mir bleibt leider verschlossen warum man so angesagt ist. Da kommt nichts rüber, aber irgendwie muss man die Zeit zwischen den Bands ja überbrücken. Zehn Minuten stehen im benachbarten Marquee dann die Pop PunkShooting Stars von ALL TIME LOW auf den Brettern. Diese haben einige Fans in Belgien und die zweit größte Bühne ist mit viel Zuschauern gesegnet. Die vor allem weiblichen Fans singen jedes Wort lautstark mit. Es scheint so als ob die Band nur Hits hat, doch es ist auch die sympathische und witzige Art der vier Jungspunde, die die Band so beliebt macht. Bei Songs wie Six Feet Under The Stars oder Weightless geht einiges im Publikum und auch die ein oder andere Gänsehaut sucht einen heim. Bei den YOUNG GUNS im Shelter geht es da schon etwas rauer zur Sache. Die jungen Briten haben gerade ihr Debütalbum im UK veröffentlicht und spielen schon fleißig auf der Insel, Deutschland und den Beneluxstaaten. Zu Beginn des Sets kennen die Band vielleicht 30 Leute, doch im Verlauf ihrer Show können die Jungs um Sänger Guistav Wood immer mehr Leute von sich überzeugen. Die Band ist hart genug für die Kerle im IRON MAIDENShirt und eingängig genug für die Mädchen. Jedes Mal, wo ich die YOUNG GUNS live gesehen habe, haben sie 110 gegeben und viele neue Fans gewonnen, so auch auf dem Pukkelpop. Neben ALL TIME LOW das bisherige Highlight des Tages. Doch auch ELLIE GOULDING im Marquee kann überzeugen. Die junge Dame ist gerade mit ihrem Hit StarryEyed gut im Radio und TV vertreten und dementsprechend viele Menschen stehen vor der Bühne. Zwar beginnt GOULDING etwas verhalten, aber sie steigert sich im Verlaufe ihres Auftritts und so macht das ganze ordentlich Spaß. Die meisten Anwesenden freuen sich sichtlich über StarryEyed und singen die fetzige PopNummer mit. Nach einer Pause sind THE KOOKS auf der Hauptbühne dran. Diese wirken allerdings etwas ernst. Dabei stehen vor der Bühne viele gutgelaunte Menschen die zu den Songs der Londoner tanzen. Dies passt also so gar nicht mit der ernsten Show der KOOKS zusammen, zumal auch deren Songs zwar einen leicht melancholischen Unterton haben, aber doch eher von tanzbarer Natur sind. So ist der Auftritt etwas durchwachsen. Die Band wirkt zwar etwas lustlos, aber die Songs sitzen. Einen neuen Song gibt es zu hören, dieser ist aber eher belanglos.
    Gesamtes Dokument lesen »