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  • Guten Abend hatte eigentlich auch vor mal etwas hochzuladen,-tue mich dabei allerdings noch sehr schwer wgen der Medienrechte.(Abmahnungen etc.)

Textauszug aus diesem Dokument

1.0 Die Geschichte der OnlineZeitungen

Rubert Brunhuber sprach bereits 1907 in Das moderne Zeitungswesen über Online Zeitungen, ohne überhuapt zu wissen, dass es ein Medium wie das Internet jemals geben wird. Der Druck der Zeitung ist lediglich eine vorübergehende Erscheinungsform, die mit dem spezifischen Wesen der Zeitung nichts mehr zu tun hat. Die Aussichten ferner, daß später andere, noch vollkommenere Vervielfältigungsmethoden als der Druck, vielleicht chemische oder physikalische, erfunden sein werden, ist nicht erlaubt, sondern durchaus wahrscheinlich. Der Grundstein für die heutigen OnlineZeitungen wurde im Oktober 1994 gelegt, als der OnlineSpiegel veröffentlicht wurde. Anfang 1995 folgten dann weitere Zeitungen, jedoch wurden die digitalen Versionen der Zeitungen von den Redaktionen noch als Experimente zum Sammeln von Erfahrungen betrachtet und die ersten Versionen waren eher Experimente mit dem neuen Medium. Zwei Jahre später ging es um Imagegewinn und das Erreichen von neuen Zielgruppen. Heute zählen vorallem finanzielle Interessen sowie Stärkung des Absatzes durch Zusatzangebote. Der Transfer von Printmedien ins Internet war ein entscheidender Wandel bei dem sich wiederum im Laufe der Zeit diverse Überarbeitungen der verschiedenen Online Zeitungen vollzogen haben.

1.1 Entwicklungsphasen

Alle Onlineversion von Zeitungen oder Magazinen haben mehre Entwicklungsstufen hinter sich. Die ersten Versionen waren fast reine Kopien der der Printversion, jedoch wurden mit jeder neuen Generation neue medienspezifische Darstellungsformen entwickelt und neue Funktionen Werbebanner, Dossiers, Archive, Foren, etc. und Möglichkeiten für den Benutzer eingebaut.

Phase 1: Der einfache Medientransfer Die ersten Umsetzungen der OnlineZeitungen waren weitestgehend einfache Umsetzungen der Printversionen. Layout und Navigation orientierten sich an der gedruckten Vorlage. Es ging lediglich darum die PrintBeiträge weiterzuverwerten.

Phase 2: Entwicklung medienspezifischer Darstellungsformen In der zweiten Phase lösen sich die Onlineversion erstmals vorsichtig von den Printversion und es werden medienspezifische Inhalte publiziert und Interaktionsmöglichkeiten geschaffen. Spiegel führt z.B. als erstes Bannerwerbung ein.

Phase 3: Trendsetting In dieser Phase sind OnlineZeitungen nicht nur einfache Abbilder der gedruckten Werke, sondern sie orientieren sich an der obersten Grenze des technisch Machbaren, so werden animierte Werbebanner, Newsticker, Warenkorbsysteme, Datenbankanbindung und die FramesetTechnik eingeführt. Mit Einführung dieser neuen Technik ändern sich auch die Navigationsmöglichkeiten vieler Online Zeitungen.

Phase 4: Emanzipation und Etablierung Die Struktur und Navigation werden verbessert und erleichtern somit jeder Art von Anwendern den Zugriff auf das OnlineAngebot. Nun geht es nicht mehr hauptächlich darum Trends zu setzen und sich von der Konkurrenz abzuheben, sondern das Medium an sich besser zu verstehen und dessen Möglichkeiten und Stärken für das eigene Produkt zu nutzen.

Phase 5: Stärkung der journalistischen Kompetenz OnlineZeitungen und Magazine lassen sich nicht mehr klar von einander trennen. Einige Magazine überschreiten die Grenze zur OnlineZeitung dadurch, dass sie tagesaktuelle Beiträge angeboten werden. Gleichzeitig bauen die Zeitungen ihre Beiträge um Hintergrund und Schwerpunktberichterstattung im Internet aus. Die einzelnen Internetseiten bieten umfangreiche Zusatzfunktionen für den Besucher.

Phase 6: Portalbildung OnlineZeitungen bieten dem Benutzer mittlerweile wesentlich mehr als Berichte und aktuelle Informationen. Der ServiceBereich ist immer weiter in den Vordergrund getreten und spielt eine wichtige Rolle bei der Erschließung neuer Zielgruppen und Kunden/Leser.

2.0 Das Produkt im historischen Wandel

Im Gegensatz zu den herkömmlichen PrintZeitungen sind OnlineZeitungen keine statischen Produkte, sondern lassen sich wesentlich einfacher verändern und ohne große Aufwand überarbeiten. In den ersten Jahren reagierten die OnlineRedaktionen auf jede Neuerung und versuchten ihre Version mit den damalig neuen Features und Funktionen aufzurüsten um so beim Wettstreit mithalten zu können. Mittlerweile hat sich der Zeitraum der zwischen kompletten Redesigns steht jedoch verlängert, bzw. Es finden nur noch kleine Verbesserung an den Seiten statt, wie z.B. bessere Datenbankanbindungen und zusätzliche Servicebereiche. Selten werden die jetzigen OnlineZeitungen vollkommen neu überarbeitet. In Kapitel 4 werden zwei Beispiele für die Entwicklung von OnlineZeitungen gegeben und man kann gut erkennen in wiefern sich die einfache Abbildung der Beiträge aus der Printversion zu einem umfangreichen Portal rund um die eigentliche Zeitung gebildet hat.
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