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  • Die Entwicklungsmethode ‚Metaphors’ in der Partizipative Softwareentwicklung:

    Der Grundgedanke bei Metaphors liegt darin, dass man sich gemeinsam mit den Benutzern Gedanken über die Systementwicklung macht. Dieses Gedankenspiel basiert auf einem strukturierten Spiel, das sich Metaphors nennt. Es ist grob in 3 Phasen eingeteilt....

Textauszug aus diesem Dokument

TOC \\o \"13\" \\h \\z HYPERLINK \\l \"_Toc511120912\" 1. Metaphern Was sind das überhaupt ? PAGEREF _Toc511120912 \\h 3 [...]
HYPERLINK \\l \"_Toc511120928\" 4. Besprechung und Vergleich der Gruppenergebnisse PAGEREF _Toc511120928 \\h 15 [...]
Das es in dieser Bewertung um das Spiel Metaphors geht und man unschwer erkennen kann, dass es sich bei diesem Spiel um etwas handelt, was mit Metaphern zu tun hat, sollten wir zunächst einmal beschreiben was diese überhaupt sind.
Unter einer Metapher versteht man ein sprachliches Bild, in der ein Wort oder Phrase, die eine Art von Objekten oder Aktionen benennt, die anstelle eines anderen Begriffs benutzt wird, um auf die Ähnlichkeit der Begriffe in einem speziellen Kontext hinzuweisen. Mit anderen Worten ist eine Metapher eine Übertragung einer Ausdrucksweise auf Fälle in einem anderem begrifflichen Bereich auf der Basis einer Analogie oder Parallelität.
In der MenschComputerInteraktion werden Metaphern genutzt, um die Bedienung eines Programms mit einer Analogie zu einer Bedienung eines realen Werkzeuges zu erklären. Diese realen Werkzeuge sind in der Regel allgemein bekannt. Daher sollte fast jeder Benutzer eines Computers in der Lage sein, die Metapher Schere und deren Funktion Cut richtig zu interpretieren.
Auch eine ganze Benutzerebene wird mit Metapher dargestellt. Die DesktopMetapher, also der digitale Schreibtisch ist ein sehr erfolgreiches Prinzip, viele Funktionen des Computers zu symbolisieren. Aber nicht nur bei der Oberflächengestaltung haben Metapher in der Software sich durchgesetzt, sondern auch bei der Entwicklung solcher Software werden Metaphern genutzt. Wie man mit Metaphern bei der Entwicklung umgeht wird in dieser Bewertung geschildert. [...]
Der Grundgedanke bei Metaphors liegt darin, dass man sich gemeinsam mit den Benutzern Gedanken über die Systementwicklung macht. Dieses Gedankenspiel basiert auf einem strukturierten Spiel, das sich Metaphors nennt. Es ist grob in 3 Phasen eingeteilt.
Die erste Phase umfasst das Sammeln von Tasks Eigenschaften, Aufbau, Anforderungen, Wünsche, an das System. In der zweiten Phase wird eine Metapher genommen, diese bearbeitet und deren Attribute gesammelt. Als drittes werden die Erkenntnisse und Ergebnisse der beiden ersten Phasen zusammengetragen und verarbeitet.
Das Ziel dieser Methode ist es, möglichst alle Gesichtspunkte des gewünschten Systems zu erkunden. Die Metapher soll dabei helfen, neue Kriterien aufzudecken, an die zuvor oftmals nicht gedacht wurde. Diese würden dann in der Regel ohne diese Methode im System fehlen. [...]
Es wird eine Gruppe von 2 bis maximal 8 Personen gebildet. Optimal zum arbeiten ist eine Gruppengröße von 6 Personen. Sollen mehr Leute an der Methode arbeiten wollen, dann empfiehlt es sich die Gruppe zu teilen und eine zweite Gruppe zu bilden. Anderenfalls würde die Arbeitsfähigkeit in einer zu großen Gruppe leiden, da nicht alle Personen effektiv die Arbeitsfläche erreichen können.
Die Gruppe sitzt in einem möglichst ruhigen Raum zusammen. Es werden Zettel oder Karteikarten vorbereitet, auf denen die Tasks gesammelt werden. Pro Karte wird nur jeweils ein Task aufgeschrieben. Darunter sollte etwas Platz sein, um eine kurze Beschreibung hinzuzufügen oder Erläuterungen anzubringen. In der Regel sollten 20 Karten reichen, ansonsten können jederzeit weitere hinzugefügt werden.
Sobald genügend Karten ausgefüllt sind, werden die Karten gemeinsam besprochen und doppelte Karten aussortiert. Die restlichen Karten werden auf einer Arbeitsfläche sortiert und befestigt. Hierbei erfolgt schon eine erste Einteilung nach Zusammengehörigkeiten, die jedoch jederzeit verändert werden kann. Ebenfalls ist es möglich bei Bedarf weiter TaskKarten hinzuzufügen.
Vor großen Veränderungen der Struktur ist es sinnvoll mit einer Kamera ein Bild von der aktuellen Einteilung zu machen, um sie gegebenenfalls nachher wieder herstellen zu können.
Nun ist die erste Phase abgeschlossen. Es empfiehlt sicht unter Umständen eine kurze Pause zu machen, um in der zweite Phase mit freien Gedanken starten zu können. [...]
Nun folgt die zweite Phase, in der eine Metapher gefunden werden muss, oder eine vorgegebenen Metapher benutzt wird. Auch hier werden wieder Karten benutzt, um die Attribute der Metapher zu sammeln. Es empfiehlt sich die Karten einer anderen Farbe zu benutzen, um sie eindeutig von den TaskKarten unterscheiden zu können.
Ebenfalls wird pro Karte nur ein Attribut aufgeschrieben, sowie eventuell weitere kurze Erläuterungen zu diesem Attribut. Diese Attribute können alles das sein, was man persönlich mit dem Begriff der Metapher verbindet. Selbst verrückte Assoziationen mit der Metapher können und sollen aufgeschrieben werden. Man wird merken, dass diese oft genauso gut zu gebrauchen sind wie andere Attribute.

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