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  • An dieser Stelle finden Sie die aktuelle Broschüre zur K2-Fachtagung Interne Kommunikation mit allen Referenten, dem Tagungsprogramm und den drei scm-Workshops am Folgetag. Die Tagung wird unter dem Motto "Nach der Krise, vor dem Wandel – Mitarbeiter gewinnen, motivieren und zu Botschaftern machen" am 11.11.2010 in Düsseldorf stattfinden.

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    Textauszug aus diesem Dokument

    Die Disziplin Interne Kommunikation ist im Aufschwung.
    War in den vergangenen beiden Jahren in
    vielen Firmen die Interne Kommunikation als Mittler
    zwischen Belegschaft und Management stark gefragt,
    um die schwierige wirtschaftliche Lage zu erklären,
    geht es für viele Firmen nun darum, gut ausgebildete
    Mitarbeiter gewinnen und zu halten. Die wirtschaftliche
    Erholung und der demographische Wandel verschärfen
    den Kampf um die besten Talente, der auch
    mittels Interner Kommunikation gewonnen werden
    kann. Gelingt es, die eigenen Mitarbeiter durch
    schnelle, moderne Kommunikation zu begeistern und
    an das Unternehmen zu binden, treten sie potentiell
    auch extern als Markenbotschafter auf und locken im
    Idealfall weitere High Potentials an. Durch entsprechend
    unterfütterte „Employee Branding“-Prozesse
    können die eigenen Angestellten zu den besten externen
    Fürsprechern werden.
    Die Rolle des internen Kommunikators verändert
    sich zunehmend. Anstatt nur Botschaften von der
    Vorstands- auf der Arbeitsebene zu verankern,
    müssen interne Kommunikatoren künftig zu wahren
    Kommunikationsmanagern werden und die unterschiedlichen
    Rollen als Berater, Coach, Moderator,
    Medienmacher und Dienstleister ausfüllen.
    Denn die mediale Revolution mit dem Erstarken
    neuer Dialogformen wie Blogs, Wikis und anderen
    Social-Media-Kanälen ändert generell die Art und
    Weise, wie in Unternehmen, Verbänden und Organisationen
    kommuniziert wird. Auch am Thema
    Bewegtbild im Intranet kommen Kommunikatoren
    nicht mehr vorbei, beispielsweise für die Vorstellung
    von neuen Unternehmensstrategien, neuen Produkten
    und Betriebsstätten. Doch generell ist der Wandel
    nicht technischer, sondern fundamentaler Natur.
    „Die Interne Kommunikation wird vom Sender von
    Informationen zum Moderator“, prognostiziert Gaby
    Neujahr, Leiterin Social Media der Otto Group. Der
    hauseigene Redakteur, früher in erster Linie für die
    Texte in der Mitarbeiterzeitschrift verantwortlich,
    wird zum „Wiki-Gärtner“, der Themen heranzieht,
    bei Bedarf in andere Medien umtopft oder inhaltliches
    Unkraut jätet. Zudem werden die Nutzer
    anspruchsvoller. Sie erwarten, auch von ihrem Arbeitgeber
    über moderne Kommunikationskanäle
    informiert zu werden und fordern zunehmend
    den stärkeren internen Dialog, um die Qualität
    ihrer Arbeit steigern zu können. Zahlreiche Studien
    belegen, dass Mitarbeiter, die sich allumfassend
    und aufrichtig von ihrem Unternehmen
    informiert fühlen, produktiver sind und seltener
    krank werden.
    Die Führungskräfte nehmen in diesem Spannungsfeld
    eine Schlüsselrolle ein und müssen
    entsprechend gecoacht werden. Sie müssen
    die Werte und Ziele der oberen Unternehmensebenen
    authentisch kommunizieren und
    gleichzeitig die Interessen und Sichtweisen der
    Mitarbeiter berücksichtigen. Wenn das gelingt,
    tragen motivierte Mitarbeiter auch in unsicheren
    Zeiten entscheidend zum Erfolg des Unternehmens
    bei.
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