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K2-Tagung Interne Kommunikation 11.11.2010
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Themen: k2 tagung kongress kommunikation weiterbildung branding markenführung Kategorie: Broschüren/Publikationen
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | September 2010 |
| Thema: | Produktvorstellungen |
| Lizenz: | Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
| Impressum |
Textauszug aus diesem Dokument
Die Disziplin Interne Kommunikation ist im Aufschwung.
War in den vergangenen beiden Jahren in
vielen Firmen die Interne Kommunikation als Mittler
zwischen Belegschaft und Management stark gefragt,
um die schwierige wirtschaftliche Lage zu erklären,
geht es für viele Firmen nun darum, gut ausgebildete
Mitarbeiter gewinnen und zu halten. Die wirtschaftliche
Erholung und der demographische Wandel verschärfen
den Kampf um die besten Talente, der auch
mittels Interner Kommunikation gewonnen werden
kann. Gelingt es, die eigenen Mitarbeiter durch
schnelle, moderne Kommunikation zu begeistern und
an das Unternehmen zu binden, treten sie potentiell
auch extern als Markenbotschafter auf und locken im
Idealfall weitere High Potentials an. Durch entsprechend
unterfütterte „Employee Branding“-Prozesse
können die eigenen Angestellten zu den besten externen
Fürsprechern werden.
Die Rolle des internen Kommunikators verändert
sich zunehmend. Anstatt nur Botschaften von der
Vorstands- auf der Arbeitsebene zu verankern,
müssen interne Kommunikatoren künftig zu wahren
Kommunikationsmanagern werden und die unterschiedlichen
Rollen als Berater, Coach, Moderator,
Medienmacher und Dienstleister ausfüllen.
Denn die mediale Revolution mit dem Erstarken
neuer Dialogformen wie Blogs, Wikis und anderen
Social-Media-Kanälen ändert generell die Art und
Weise, wie in Unternehmen, Verbänden und Organisationen
kommuniziert wird. Auch am Thema
Bewegtbild im Intranet kommen Kommunikatoren
nicht mehr vorbei, beispielsweise für die Vorstellung
von neuen Unternehmensstrategien, neuen Produkten
und Betriebsstätten. Doch generell ist der Wandel
nicht technischer, sondern fundamentaler Natur.
„Die Interne Kommunikation wird vom Sender von
Informationen zum Moderator“, prognostiziert Gaby
Neujahr, Leiterin Social Media der Otto Group. Der
hauseigene Redakteur, früher in erster Linie für die
Texte in der Mitarbeiterzeitschrift verantwortlich,
wird zum „Wiki-Gärtner“, der Themen heranzieht,
bei Bedarf in andere Medien umtopft oder inhaltliches
Unkraut jätet. Zudem werden die Nutzer
anspruchsvoller. Sie erwarten, auch von ihrem Arbeitgeber
über moderne Kommunikationskanäle
informiert zu werden und fordern zunehmend
den stärkeren internen Dialog, um die Qualität
ihrer Arbeit steigern zu können. Zahlreiche Studien
belegen, dass Mitarbeiter, die sich allumfassend
und aufrichtig von ihrem Unternehmen
informiert fühlen, produktiver sind und seltener
krank werden.
Die Führungskräfte nehmen in diesem Spannungsfeld
eine Schlüsselrolle ein und müssen
entsprechend gecoacht werden. Sie müssen
die Werte und Ziele der oberen Unternehmensebenen
authentisch kommunizieren und
gleichzeitig die Interessen und Sichtweisen der
Mitarbeiter berücksichtigen. Wenn das gelingt,
tragen motivierte Mitarbeiter auch in unsicheren
Zeiten entscheidend zum Erfolg des Unternehmens
bei.
Gesamtes Dokument lesen »
War in den vergangenen beiden Jahren in
vielen Firmen die Interne Kommunikation als Mittler
zwischen Belegschaft und Management stark gefragt,
um die schwierige wirtschaftliche Lage zu erklären,
geht es für viele Firmen nun darum, gut ausgebildete
Mitarbeiter gewinnen und zu halten. Die wirtschaftliche
Erholung und der demographische Wandel verschärfen
den Kampf um die besten Talente, der auch
mittels Interner Kommunikation gewonnen werden
kann. Gelingt es, die eigenen Mitarbeiter durch
schnelle, moderne Kommunikation zu begeistern und
an das Unternehmen zu binden, treten sie potentiell
auch extern als Markenbotschafter auf und locken im
Idealfall weitere High Potentials an. Durch entsprechend
unterfütterte „Employee Branding“-Prozesse
können die eigenen Angestellten zu den besten externen
Fürsprechern werden.
Die Rolle des internen Kommunikators verändert
sich zunehmend. Anstatt nur Botschaften von der
Vorstands- auf der Arbeitsebene zu verankern,
müssen interne Kommunikatoren künftig zu wahren
Kommunikationsmanagern werden und die unterschiedlichen
Rollen als Berater, Coach, Moderator,
Medienmacher und Dienstleister ausfüllen.
Denn die mediale Revolution mit dem Erstarken
neuer Dialogformen wie Blogs, Wikis und anderen
Social-Media-Kanälen ändert generell die Art und
Weise, wie in Unternehmen, Verbänden und Organisationen
kommuniziert wird. Auch am Thema
Bewegtbild im Intranet kommen Kommunikatoren
nicht mehr vorbei, beispielsweise für die Vorstellung
von neuen Unternehmensstrategien, neuen Produkten
und Betriebsstätten. Doch generell ist der Wandel
nicht technischer, sondern fundamentaler Natur.
„Die Interne Kommunikation wird vom Sender von
Informationen zum Moderator“, prognostiziert Gaby
Neujahr, Leiterin Social Media der Otto Group. Der
hauseigene Redakteur, früher in erster Linie für die
Texte in der Mitarbeiterzeitschrift verantwortlich,
wird zum „Wiki-Gärtner“, der Themen heranzieht,
bei Bedarf in andere Medien umtopft oder inhaltliches
Unkraut jätet. Zudem werden die Nutzer
anspruchsvoller. Sie erwarten, auch von ihrem Arbeitgeber
über moderne Kommunikationskanäle
informiert zu werden und fordern zunehmend
den stärkeren internen Dialog, um die Qualität
ihrer Arbeit steigern zu können. Zahlreiche Studien
belegen, dass Mitarbeiter, die sich allumfassend
und aufrichtig von ihrem Unternehmen
informiert fühlen, produktiver sind und seltener
krank werden.
Die Führungskräfte nehmen in diesem Spannungsfeld
eine Schlüsselrolle ein und müssen
entsprechend gecoacht werden. Sie müssen
die Werte und Ziele der oberen Unternehmensebenen
authentisch kommunizieren und
gleichzeitig die Interessen und Sichtweisen der
Mitarbeiter berücksichtigen. Wenn das gelingt,
tragen motivierte Mitarbeiter auch in unsicheren
Zeiten entscheidend zum Erfolg des Unternehmens
bei.
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