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    Textauszug aus diesem Dokument

    Hannover, 21. Juni 2011. Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen stellt auf ihrer Fachveranstaltung Hauptsache Action am 28. Juni in Hannover aktuelle Erkenntnisse zur Nutzung und Wirkung digitaler Spiele vor. Im Rahmen der Tagung nehmen namhafte Experten zu den Herausforderungen durch Computerspiele Stellung. Damit möchte die LJS die aktuelle Diskussion um die Jugendgefährdung durch Onlinespiele bereichern und Anregungen für die medienpädagogische Arbeit geben.
    Experten aus Forschung und Praxis Der Wissenschaftler Prof. Dr. Christoph Klimmt wird in die Faszinationskraft der Welt des Gamings einführen, die Medienforscherin Dr. Tanja Witting präsentiert eine Studie über die Herausforderungen und Gefährdungen durch Computer und Onlinespiele und erläutert, welche Jugendlichen häufig einen exzessiven digitalen Spieltrieb entwickeln. Christian Schmidt, leitender Redakteur bei der Zeitschrift GameStar, erklärt das Social Gaming und zeigt, wie man damit Geld verdient.
    Altersregulierung bei OnlineSpielen Im Kreis von über 100 Pädagogen und Experten aus der Jugendarbeit werden des Weiteren die Kontrollmög lichkeiten von digitalen Spielen thematisiert. Wie kann eine Altersregulierung aussehen? Dazu Andrea Urban, Leiterin der LJS: Auch für OnlineSpiele sollen gesetzlich geregelte Alterskennzeichnungen vergeben werden. Doch die Frage ist, wie sich dies etwa für ein Spiel wie Cityville mit 275 Millionen FacebookSpielern kontrollieren lässt.
    LJSAngebot für Medienpädagogen: Hauptsache Action Für Andrea Urban ist vor diesem Hintergrund eine medienpädagogische Arbeit bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Spielwelt zentral. Mit dem Projekt Hauptsache Action bietet die LJS Anregungen für die pädagogische Arbeit an. Der Medienpädagoge Jens Wiemken wird die Angebote der LJS für die außerschulische Jugendarbeit vorstellen.
    Funktionierende Selbstkontrolle? Zum Abschluss der Tagung thematisiert Felix Falk, Geschäftsführer der UnterhaltungssoftwareSelbst kontrolle USK die Kontrollmöglichkeiten bei OnlineSpielen und stellt sich den Fragen der über 100 Teilnehmenden.
    Über die LJS Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen ist ein Fachreferat der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V.und arbeitet zu aktuellen Themen des Kinder und Jugendschutzes. Die Tätigkeitsfelder sind Fortbildungen, Materialentwicklungen, Fachberatung, Projekte, Arbeitskreise und Gremien.
    Über eine Berichterstattung zur Tagung freuen wir uns und laden Sie gern zur Tagung ein. Das Tagungsprogramm finden Sie auf Seite 2 dieser Medieninformation.
    Fachtagung der LJS am 28. Juni 2011 in der Akademie des Sports, FerdinandWilhelmFrickeWeg 10, 30169 Hannover, 10.00 16.30 Uhr.
    Pressekontakt: Andrea Urban/Eva Hanel, Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Leisewitzstraße 26, 30175 Hannover, Tel. 0511 85 87 88, [EMail Adresse entfernt]

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