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    Textauszug aus diesem Dokument

    Von meinem Onkel Otto Mühlbauer aus Zenching Bayerischer Wald sind 245 Briefe und Ansichtskarten erhalten, die in den Jahren 1941 und 1942 von und an ihn geschrieben wurden.Diese beiden Jahre verbrachte der 18jährige Otto als Arbeitsmann beim Reichsarbeitsdienst und als Soldat beim Militär. Am 6. Dezember erlag Otto im Kessel von Stalingrad einem Bauchschuss.Die Feldpost war für Otto, seine Familie sowie für seine Freunde und Bekannten ein wichtiges Mittel, sich auszutauschen1. In einigen der Feldpostbriefe sind Gedichte und sonstige Reime enthalten. Diese Gedichte stelle ich nachfolgend dar. Neben der Transkription gebe ich jeweils die Kopie eines Briefausschnittes wieder. Mehr zu den Feldpostbriefen finden Sie in den Beiträgen zur Geschichte im Landkreis Cham, Band 27 Jahr 2010, ISSN 09316310, herausgegeben vom Arbeitskreis Heimatforschung im Kulturverein Bayerischer Wald e. V.; dort ist ein Beitrag von mir erschienen: Daheim ist es auch nicht mehr schön die Lage in der Heimat aus den Feldpostbriefen von und an Otto Mühlbauer aus der Nähe von Zenching
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