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Forschungproblematik der Konvergenz-Divergenz-Theorien.Am Beispiel dreier Ländermodelle
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Themen: politikwissenschaft new public managment Kategorie: Hausarbeiten
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | Februar 2007 |
| Universität: | Universität Potsdam |
| Note: | 1,3 |
| Thema: | Politik |
| Lizenz: | Public Domain (nicht urheberrechtlich geschützt) |
Textauszug aus diesem Dokument
1. Einleitung
Um sich dem Reformenbündel New Public Management, das seit Beginn der 1980er Jahre international Fuß gefasst hat, umfassend zu nähern, soll in der vorliegenden Arbeit der Fokus auf die Auswirkungen einer weitreichenden, Länder übergreifenden Ausrichtung nach NPM-Kriterien gelegt werden. Seitdem unter dem Einfluss von New Public Management das Aufgabenspektrum staatlicher Institutionen zur Disposition steht, stellt sich die Frage, welche Folgen die Neuorientierung der staatlichen Verwaltungen an NPM-Ideen auf die globale verwaltungspolitische Arena hat. Insbesondere die Entwicklungen im internationalen bzw. europäischen Kontext stehen hier im Mittelpunkt des Interesses.
Gibt es Gründe für die Annahme, dass Staaten durch ähnliche allgemeine Reformvorstellungen, auch auf verwaltungspolitischer Ebene näher aneinander rücken? Oder kann ganz im Gegenteil davon ausgegangen werden, dass die historischen Hintergründe das Reformprofil der einzelnen Länder bestimmen? Es fragt sich, ob die Pfadabhängigkeit oder aber aktuelle politische Regierungsentscheidungen mehr ins Gewicht fallen.
Nachdem im Folgenden zunächst mehrere Ansätze zur Einteilung in Ländergruppen vorgestellt werden, sollen im Anschluss daran Staaten und deren Reformentwicklungen unter dem Aspekt der Divergenz/Konvergenz-Debatte näher beleuchtet werden. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu überschreiten, wird der Frage nach Konvergenz lediglich an drei Ländern – wobei jeweils ein Regimetypus (angelsächsisch, skandinavisch, kontinental-europäisch) repräsentiert wird – nachgegangen.
2. Konvergenz / Divergenz: eine terminologische Abgrenzung
Obgleich die Bewertung von New Public Management sehr unterschiedlich ausfällt, können die verschiedenen Ansätze in zwei auf den ersten Blick gegensätzliche Hauptargumente gegliedert werden.
Unter dem Begriff Konvergenz versteht man eine Annäherung, ein Aufeinanderzugehen oder eine Übereinstimmung in Meinungen und Zielen. Darunter werden Ansichten zusammengefasst, die davon ausgehen, dass im Zuge der Europäisierung bzw. Globalisierung der Welt auch eine zunehmende verwaltungspolitische Angleichung vermutet werden kann. Bei dem Reformschub im Gefolge von New Public Management-Konzepten handelt es sich um eine internationale Entwicklung, deren Vorbild die angelsächsischen Staaten – insbesondere Großbritannien und Neuseeland – darstellen.
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Um sich dem Reformenbündel New Public Management, das seit Beginn der 1980er Jahre international Fuß gefasst hat, umfassend zu nähern, soll in der vorliegenden Arbeit der Fokus auf die Auswirkungen einer weitreichenden, Länder übergreifenden Ausrichtung nach NPM-Kriterien gelegt werden. Seitdem unter dem Einfluss von New Public Management das Aufgabenspektrum staatlicher Institutionen zur Disposition steht, stellt sich die Frage, welche Folgen die Neuorientierung der staatlichen Verwaltungen an NPM-Ideen auf die globale verwaltungspolitische Arena hat. Insbesondere die Entwicklungen im internationalen bzw. europäischen Kontext stehen hier im Mittelpunkt des Interesses.
Gibt es Gründe für die Annahme, dass Staaten durch ähnliche allgemeine Reformvorstellungen, auch auf verwaltungspolitischer Ebene näher aneinander rücken? Oder kann ganz im Gegenteil davon ausgegangen werden, dass die historischen Hintergründe das Reformprofil der einzelnen Länder bestimmen? Es fragt sich, ob die Pfadabhängigkeit oder aber aktuelle politische Regierungsentscheidungen mehr ins Gewicht fallen.
Nachdem im Folgenden zunächst mehrere Ansätze zur Einteilung in Ländergruppen vorgestellt werden, sollen im Anschluss daran Staaten und deren Reformentwicklungen unter dem Aspekt der Divergenz/Konvergenz-Debatte näher beleuchtet werden. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu überschreiten, wird der Frage nach Konvergenz lediglich an drei Ländern – wobei jeweils ein Regimetypus (angelsächsisch, skandinavisch, kontinental-europäisch) repräsentiert wird – nachgegangen.
2. Konvergenz / Divergenz: eine terminologische Abgrenzung
Obgleich die Bewertung von New Public Management sehr unterschiedlich ausfällt, können die verschiedenen Ansätze in zwei auf den ersten Blick gegensätzliche Hauptargumente gegliedert werden.
Unter dem Begriff Konvergenz versteht man eine Annäherung, ein Aufeinanderzugehen oder eine Übereinstimmung in Meinungen und Zielen. Darunter werden Ansichten zusammengefasst, die davon ausgehen, dass im Zuge der Europäisierung bzw. Globalisierung der Welt auch eine zunehmende verwaltungspolitische Angleichung vermutet werden kann. Bei dem Reformschub im Gefolge von New Public Management-Konzepten handelt es sich um eine internationale Entwicklung, deren Vorbild die angelsächsischen Staaten – insbesondere Großbritannien und Neuseeland – darstellen.
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