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eBook: Geschäftsmodelle im Web 2.0 (Blogparade)
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Themen: web2.0 geschäftsmodell ebook Kategorie: Broschüren/Publikationen
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | Juli 2010 |
| Thema: | Magazine |
| Lizenz: | Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung |
Textauszug aus diesem Dokument
Live stream your shows. Post daily rehearsal photos on Twitter. Invest in a qualified videographer, and use the hell out of them. Build a living production document of every show online. Let your audience see how a scene is evolving from rehearsal to rehearsal with a quality video record of the evolution. Annotate each clip with a description of the directors instructions, of the actors new choices, of the salient theatrical choices that made this version of the scene different from the last version. Put them up in a timeline. Let us see the process unfold, even when we cant be in the room. Let me see how a scene is taken from a written blueprint to a live performance. Edit out the boring stuff. An dieser Stelle kehren wir wieder zurück zum Web 2.0 und der Frage nach dem Geschäftsmodell. Es gibt für Theater, Museen etc. kein Geschäftsmodell im Web 2.0. Aber es gibt Geschäftsmodelle, für die das Web 2.0 eine hilfreiche Ergänzung ist. All die Vorschläge von Chris Ashworth machen ohne das Web 2.0 keinen Sinn. Teilen, bewerten, einbetten, das sind die Merkmale des Web 2.0. Auf diesem Weg kann es gelingen, eine Community aufzubauen, die viel größer ist als Sitzplätze zur Verfügung stehen. Aber es wird eben nicht mehr nur der Sitzplatz für eine einzelne Vorstellung verkauft, sondern es wird Zeit verkauft. Zeit, in der man Teil einer Community ist, die bei der Entstehung eines Kunstwerks dabei ist bzw. vielleicht sogar mitwirkt. So ganz neu ist dieser Ansatz nicht, schließlich gibt es schon lange Fördervereine, die manchmal in die Entstehung eines Kunstwerks eingebunden werden. Aber nur für einzelne Momente, nicht in den Prozess. Den finanziellen Vorteil dieses CommunityModells bringt ein Kommentar Chris Ashworths auf den Punkt: The point here is how much money does my model generate from X hours of work, and I propose that memberships are likely to generate more money per hour than subscriptions. Für mich ist daher das CommunityModell ein interessanter Ansatz für Kultureinrichtungen, höhere Einnahmen zu generieren als bisher und sich vor allem unabhängiger von den öffentlichen Mitteln zu machen. Ein wichtiges Instrument, um Communitys zu bilden und am Leben zu erhalten, ist das Web 2.0 mit seinen diversen Kommunikationskanälen. Es erfordert, ich gebe es zu, ein Umdenken im Umgang mit dem Publikum und auch das Selbstverständnis der meisten Kultureinrichtungen wird davon berührt werden. Aber ich sehe angesichts der leeren öffentlichen Kassen keine Alternative. Aus diesem Grund macht es Sinn, auf das Web 2.0 zu setzen. Christian HennerFehr lebt und arbeitet als Kulturmanager, berater und Trainer in Wien, ist seit 15 Jahren selbständig und beschäftigt sich neben dem Web 2.0 noch mit den Themen Kulturfinanzierung und Projektmanagement. Christian HennerFehr ist Mitorganisator der stARTconference. Blog: http://kulturmanagement.wordpress.com Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_HennerFehr Facebook: http://www.facebook.com/hennerfehr Twitter: http://twitter.com/kulturmanager 5 Kommentare Nikolas Eder Hallo, Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob nicht die scheinbare oder ständig problematisierte Inkompatibilität von Theater,Oper u.ä. mit dem viel beschworenen Web 2.0 einfach darauf zurück zu führen ist, dass diese Kunstformen einem längst überholten Kunst und Kulturbegriff folgen. Und der Verdacht drängt sich auf, dass Sie und Ihresgleichen , nämlich die von Ihnen permanent Zitierten, dies ebenso tun. Viele und fast alle meiner Bekannten und Freunde waren nämlich glaubhaft ebenso lange nicht im Theater , wie in der Kirche. und die ein zwei Theaterabonnenten, die ich kenne, erzählen glaubhaft von einem Durchschnittsalter der Besucher von jenseits der 60.
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