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Die schriftliche Form wissenschaftlicher Arbeiten
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Themen: uni Kategorie: Skripte/Materialien
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| Autor: | |
| Universität: | Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main |
| Thema: | Germanistik |
| Lizenz: | Namensnennung, KeineBearbeitung |
Textauszug aus diesem Dokument
Die Arbeit an den Formalien eines Textes hat das Ziel, ihn in eine für den Leser klare und durchschaubare Form zu bringen. Dem Leser soll durch präzise Angaben auch das Auffinden von Quellen und das Weiterarbeiten am selben Thema ermöglicht werden. Dafür ist es sinnvoll, die Formalien bereits während der Verfertigung des Textes nicht aus den Augen zu verlieren, Quellenbelege sofort genau zu notieren, frühzeitig das Literatur verzeichnis zu erstellen und Anmerkungen auszuformulieren. Die Arbeit an den Formalien wird umso unangenehmer und zeitraubender, je später man beginnt, die Zitate oder Literaturangaben zu präzisieren.
Als Leser wissenschaftlicher Texte ist man auf deren bibliographische Transparenz angewiesen. Außerdem gilt: Ein guter Gedanke verliert immer in einer unklaren Form. [...]
D Eine Literaturkartei: Erfassung aller für die Arbeit benutzten bzw. gelesenen Titel mit genauen bibliographischen Angaben, dazu ggf. einige Stichpunkte als Erinnerungsstützen über wesentliche Thesen des betreffenden Buches oder kurze eigene Stellungnahmen. Sinnvoll kann auch die Signatur der entsprechenden Bibliothek bzw. die Angabe eines anderen Standortes sein.
E Eine Sachkartei: Stichwortsystematik mit den für die eigene Arbeit zentralen Stichworten, Definitionen, Exzerpten, möglichen Zitaten u.v.m. [...]
Auf dem Gliederungsentwurf basierend wird während der Arbeit eine endgültige Gliederung erstellt, die am Ende das Inhaltsverzeichnis wird. Die Anordnung: [...]
D Text, in Kapitel und Unterkapitel gegliedert, z.B. Kapitel: I., II., III., IV., Unterkapitel: 1., 2., 3., Abschnitte: a, b, c; bei der Gliederung ist zu beachten, dass Abschnitte jeweils mit einer Leerzeile voneinander getrennt werden, Unterkapitel mit jew. z wei Leerzeilen und Kapitel entsprechend mit drei Leerzeilen. Sinnvoll ist es, wenn Sie auf die Formatvorlagen Ihrer Textverarbeitung zurückgreifen und Kaptitelüberschriften als Überschrift 1, Unterkapitel als Überschrift 2 etc. auszeichnen. Welche Gli ederungsart auch immer gewählt wird, sie muss die gesamte Arbeit hindurch beibehalten werden. [...]
G Indizes NamensIndex, StellenIndex, SachIndex usw.. Indizes sind bei längeren Arbeiten Magisterarbeiten usw. ein zusätzliches Angebot für den Leser. [...]
Der Umfang einer Hausarbeit bzw. schriftlichen Ausarbeitung eines im Seminar gehalte nen Referates sollte bei Proseminaren ca. 1015 Seiten Text, bei Hauptseminaren min destens 15 Seiten betragen.
Bei einer mit Textverarbeitung verfassten Arbeit ist eine Zeichengröße von 12 Punkt sinnvoll. Zur besseren Lesbarkeit und Übersichtlichkeit soll der 1,5fache Zeilenabstand gewählt und der Text linksbündig formatiert werden. Ansprechend ist auch eine Forma tierung im Blocksatz, hierbei ist jedoch eine manuelle Silbentrennung sinnvoll. Der Seitenrand sollte ausreichend Platz für handschriftliche Anmerkungen und Korrekturen haben und gewährleisten, dass auch eine am linken Rand geheftete Arbeit ohne Probleme lesbar ist; dafür ist ein Seitenrand von ca. 4 cm links ausreichend, rechts sollte ein Rand von ca. 3 cm frei bleiben. Die oberen und unteren Seitenränder sollten 2,5 cm betragen.
Seitenzahlen sind notwendig, vor allem bei kürzeren, ungehefteten Texten, und sollten unten zentriert bzw. rechts stehen.
Textverarbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, den Text auf Rechtschreibfehler zu untersuchen. Diese Möglichkeit sollte man nutzen, sich aber nicht darauf verlassen. Es ist sehr wichtig, den Text vor Abgabe Korrektur lesen zu lassen, z.B. von einer Kommilitonin oder einem Kommilitonen, um Flüchtigkeitsfehler, Zeichensetzung, Rechtschreibung, Gliederung usw. kontrollieren zu lassen. Der Computer erleichtert eine Vielzahl von Aufgaben, insbesondere bei der formalen Ge staltung, Änderungen und Überarbeitungen. Allerdings verleitet die Textarbeit mit dem Computer auch dazu, Textblöcke hin und her zu schieben oder Textpassagen aus unter schiedlichen Arbeitsphasen nebeneinander stehen zu lassen. Um die Arbeit auch auf Les barkeit, Klarheit und Konsistenz hin zu überprüfen, ist eine sorgfältige Schlusslektüre [...]
Wissenschaftliches Arbeiten erfordert die Kennzeichnung und den bibliographischen Nachweis aller fremden Gedanken und Textstellen, die in den eigenen Text aufgenom men werden. Dazu dienen Zitate, die kenntlich zu machen und mit einem Hinweis auf ihre Fundstelle zu versehen sind. Zitate dienen nicht als Ersatz der eigenen Darstellung, son dern sie werden zur Bekräftigung des eigenen Gedankengangs angeführt und bedürfen daher in aller Regel der Kommentierung. [...]
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Als Leser wissenschaftlicher Texte ist man auf deren bibliographische Transparenz angewiesen. Außerdem gilt: Ein guter Gedanke verliert immer in einer unklaren Form. [...]
D Eine Literaturkartei: Erfassung aller für die Arbeit benutzten bzw. gelesenen Titel mit genauen bibliographischen Angaben, dazu ggf. einige Stichpunkte als Erinnerungsstützen über wesentliche Thesen des betreffenden Buches oder kurze eigene Stellungnahmen. Sinnvoll kann auch die Signatur der entsprechenden Bibliothek bzw. die Angabe eines anderen Standortes sein.
E Eine Sachkartei: Stichwortsystematik mit den für die eigene Arbeit zentralen Stichworten, Definitionen, Exzerpten, möglichen Zitaten u.v.m. [...]
Auf dem Gliederungsentwurf basierend wird während der Arbeit eine endgültige Gliederung erstellt, die am Ende das Inhaltsverzeichnis wird. Die Anordnung: [...]
D Text, in Kapitel und Unterkapitel gegliedert, z.B. Kapitel: I., II., III., IV., Unterkapitel: 1., 2., 3., Abschnitte: a, b, c; bei der Gliederung ist zu beachten, dass Abschnitte jeweils mit einer Leerzeile voneinander getrennt werden, Unterkapitel mit jew. z wei Leerzeilen und Kapitel entsprechend mit drei Leerzeilen. Sinnvoll ist es, wenn Sie auf die Formatvorlagen Ihrer Textverarbeitung zurückgreifen und Kaptitelüberschriften als Überschrift 1, Unterkapitel als Überschrift 2 etc. auszeichnen. Welche Gli ederungsart auch immer gewählt wird, sie muss die gesamte Arbeit hindurch beibehalten werden. [...]
G Indizes NamensIndex, StellenIndex, SachIndex usw.. Indizes sind bei längeren Arbeiten Magisterarbeiten usw. ein zusätzliches Angebot für den Leser. [...]
Der Umfang einer Hausarbeit bzw. schriftlichen Ausarbeitung eines im Seminar gehalte nen Referates sollte bei Proseminaren ca. 1015 Seiten Text, bei Hauptseminaren min destens 15 Seiten betragen.
Bei einer mit Textverarbeitung verfassten Arbeit ist eine Zeichengröße von 12 Punkt sinnvoll. Zur besseren Lesbarkeit und Übersichtlichkeit soll der 1,5fache Zeilenabstand gewählt und der Text linksbündig formatiert werden. Ansprechend ist auch eine Forma tierung im Blocksatz, hierbei ist jedoch eine manuelle Silbentrennung sinnvoll. Der Seitenrand sollte ausreichend Platz für handschriftliche Anmerkungen und Korrekturen haben und gewährleisten, dass auch eine am linken Rand geheftete Arbeit ohne Probleme lesbar ist; dafür ist ein Seitenrand von ca. 4 cm links ausreichend, rechts sollte ein Rand von ca. 3 cm frei bleiben. Die oberen und unteren Seitenränder sollten 2,5 cm betragen.
Seitenzahlen sind notwendig, vor allem bei kürzeren, ungehefteten Texten, und sollten unten zentriert bzw. rechts stehen.
Textverarbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, den Text auf Rechtschreibfehler zu untersuchen. Diese Möglichkeit sollte man nutzen, sich aber nicht darauf verlassen. Es ist sehr wichtig, den Text vor Abgabe Korrektur lesen zu lassen, z.B. von einer Kommilitonin oder einem Kommilitonen, um Flüchtigkeitsfehler, Zeichensetzung, Rechtschreibung, Gliederung usw. kontrollieren zu lassen. Der Computer erleichtert eine Vielzahl von Aufgaben, insbesondere bei der formalen Ge staltung, Änderungen und Überarbeitungen. Allerdings verleitet die Textarbeit mit dem Computer auch dazu, Textblöcke hin und her zu schieben oder Textpassagen aus unter schiedlichen Arbeitsphasen nebeneinander stehen zu lassen. Um die Arbeit auch auf Les barkeit, Klarheit und Konsistenz hin zu überprüfen, ist eine sorgfältige Schlusslektüre [...]
Wissenschaftliches Arbeiten erfordert die Kennzeichnung und den bibliographischen Nachweis aller fremden Gedanken und Textstellen, die in den eigenen Text aufgenom men werden. Dazu dienen Zitate, die kenntlich zu machen und mit einem Hinweis auf ihre Fundstelle zu versehen sind. Zitate dienen nicht als Ersatz der eigenen Darstellung, son dern sie werden zur Bekräftigung des eigenen Gedankengangs angeführt und bedürfen daher in aller Regel der Kommentierung. [...]
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