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Die Kunst der Präsentation
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Kategorie: Präsentationen
1841Views
137Downloads
| Autor: | |
| Veröffentlicht: | März 2011 |
| Thema: | Marketing/Wirtschaft/Konsum |
| Lizenz: | Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung |
| Impressum |
Textauszug aus diesem Dokument
Die Kunst der Präsentation
Wer sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung, einem Haus oder einer Gewerbeimmobilie begibt, der geht auf eine Abenteuerreise. Zunächst beginnt es mit der Auswahl der 2 Märkte, wo überhaupt gesucht wird: in der Zeitung mit 4-Zeilern ohne Bebilderung, oder im Netz in den Immobilien-Portalen. Sollte die zweite Variante gewählt werden, kann sofort ein Eindruck gewonnen werden anhand der Beschreibung und der Fotos, ob das Objekt infrage kommen könnte. Jetzt beginnt die Welt der Fantasie(losigkeit) der Anbieter und das Vorstellungsvermögen der Suchenden.
Bei Immobilienmaklern sollte man meinen, dass Profis ihr Handwerk verstehen und textlich wie fotografisch die von ihnen betreuten Objekte professionell darstellen können. Das ist jedoch oft eine trügerische Annahme, denn der Blickwinkel vieler Vermittler ist schlicht auf die Provision ausgerichtet. Da werden schon mal sämtliche Fotos mit der Farbe und dem Namen des eigenen Logos umrandet, damit auch ja das Wesentliche erkannt wird. Dass damit von dem Objekt abgelenkt wird, egal. Auch in den Texten wird weniger auf eine ausführliche und bebilderte Beschreibung der Räumlichkeiten und des Umfeldes geachtet, als auf die ausführliche Erklärung, wann und wie die Provision zu zahlen ist.
Eine völlig andere Hemisphäre wird betreten, wenn die Inhaber selbst inserieren. Hierbei gibt es noch deutliche Unterschiede, ob eine Frau oder ein Mann dahinter steckt. Geschlechter übergreifend wird sehr gerne darüber berichtet, was besonders schön oder wertvoll ist – allerdings aus der Perspektive des Anbieters. Da können schon mal sämtliche Fotos mit verschiedenen Perspektiven von der ganz tollen Küche und den neuen Fliesen des Bades berichten, mit einem Schwenk zu den wunderschönen Blumen im Garten. Wenn anstelle dessen auf den ausgebauten Hobbykeller mit selbst gebauter Bar hingewiesen wird, auf die Durchschnittstemperatur der beheizbaren Geragen Wert gelegt wird, dann wird schnell klar, wer was geschrieben hat. Dass solche Beschreibungen nicht auf die Wahrnehmung von Suchenden eingehen, merken die Anbieter wohl nicht mal.
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Wer sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung, einem Haus oder einer Gewerbeimmobilie begibt, der geht auf eine Abenteuerreise. Zunächst beginnt es mit der Auswahl der 2 Märkte, wo überhaupt gesucht wird: in der Zeitung mit 4-Zeilern ohne Bebilderung, oder im Netz in den Immobilien-Portalen. Sollte die zweite Variante gewählt werden, kann sofort ein Eindruck gewonnen werden anhand der Beschreibung und der Fotos, ob das Objekt infrage kommen könnte. Jetzt beginnt die Welt der Fantasie(losigkeit) der Anbieter und das Vorstellungsvermögen der Suchenden.
Bei Immobilienmaklern sollte man meinen, dass Profis ihr Handwerk verstehen und textlich wie fotografisch die von ihnen betreuten Objekte professionell darstellen können. Das ist jedoch oft eine trügerische Annahme, denn der Blickwinkel vieler Vermittler ist schlicht auf die Provision ausgerichtet. Da werden schon mal sämtliche Fotos mit der Farbe und dem Namen des eigenen Logos umrandet, damit auch ja das Wesentliche erkannt wird. Dass damit von dem Objekt abgelenkt wird, egal. Auch in den Texten wird weniger auf eine ausführliche und bebilderte Beschreibung der Räumlichkeiten und des Umfeldes geachtet, als auf die ausführliche Erklärung, wann und wie die Provision zu zahlen ist.
Eine völlig andere Hemisphäre wird betreten, wenn die Inhaber selbst inserieren. Hierbei gibt es noch deutliche Unterschiede, ob eine Frau oder ein Mann dahinter steckt. Geschlechter übergreifend wird sehr gerne darüber berichtet, was besonders schön oder wertvoll ist – allerdings aus der Perspektive des Anbieters. Da können schon mal sämtliche Fotos mit verschiedenen Perspektiven von der ganz tollen Küche und den neuen Fliesen des Bades berichten, mit einem Schwenk zu den wunderschönen Blumen im Garten. Wenn anstelle dessen auf den ausgebauten Hobbykeller mit selbst gebauter Bar hingewiesen wird, auf die Durchschnittstemperatur der beheizbaren Geragen Wert gelegt wird, dann wird schnell klar, wer was geschrieben hat. Dass solche Beschreibungen nicht auf die Wahrnehmung von Suchenden eingehen, merken die Anbieter wohl nicht mal.
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