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Die Häufigkeit von Vornamen und Nachnamen in Deutschland
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Themen: genealogie Kategorie: Sonstiges/Anleitungen
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| Veröffentlicht: | September 2010 |
| Lizenz: | Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Textauszug aus diesem Dokument
Genealogie, Onomastik und Konsorten Genealogie, Ahnenforschung, ist ein faszinierendes Steckenpferd. Sei es nun eine Sinnkrise, Langeweile oder der Wunsch, mehr über die eigene Herkunft zu erfahren: Die Erstellung eines Stammbaums ist eine spaßige, weil fordernde Angelegenheit. Oftmals ist Detektivarbeit angesagt und Quantensprünge verschaffen ein Gefühl der Befriedigung. Außerdem ist es nett, die eigene Familiengeschichte weit zurückverfolgen zu können. Der erste Schritt in die Welt der Genealogie beginnt für viele mit der Namensforschung. Wo kommt mein Nachname/Vorname her, was bedeutet er und gibt es viele Menschen mit meinem Namen? Vielleicht stellt sich ja sogar eine Verbindung zu den Hugenotten heraus? Das wäre doch spannend. Sicher, die Statisktiken sprechen eine klare Sprache: Aus der Zeit der Namenbildung im Mittelalter stammen die häufigsten deutschen Nachnamen. Müller, Meier, Schmidt sind nicht nur Namen, sie sind auch eine Versinnbildlichung des Durchschnittsbürgers. Verständlich, bekleiden sie doch Spitzenpositionen in der Liste der häufigsten Nachnamen Deutschlands. Die drei genannten Namen entstanden aus Berufsbezeichnungen. Auch Anlehnungen an die, zur Zeit der Namenbildung aktuelle Wohnstätte, Charaktereigenschaften und äußerliche Merkmale finden sich in vielen Familennamen. Man denke nur an Namen wie Schwarz, Klein, Berg oder Fuchs. Doch interessieren soll uns nun die Häufigkeit von Namen. Man kann sich da entweder auf Listen oder Statistiken verlassen, die aber häufig nur eine kleine Anzahl von Namen abdecken, oder Dienste in Anspruch nehmen, die mit Daten aus Telefonbüchern arbeiten. Einer der Vorteile der letzteren Methode ist auch die Möglichkeit, direkt geografische Daten mit den jeweiligen Namen zu verknüpfen. Ein besonders beeindruckendes Projekt ist Genevolu1. Dort kann man sowohl die Verbreitung von Nach als auch von Vornahmen anhand der Daten des Telefonsbuchs von 1998 abfragen. Die Suche lässt sich auch mit den Daten des Reichstelefonsbuchs von 1942 durchführen. Besonders chick ist dabei die grafische Darstellung via Google Maps. Für aktuellere Daten empfiehlt sich, zumindest im Teilbereich Vornamen, ein Abstecher zu der Seite beliebteVornamen.de2. Dort finden sich Statistiken zu den derzeit beliebtesten Vornamen für Neugeborene. Auch ältere Statistiken finden sich auf der Seite, so etwa Listen zu den beliebtesten deutschen Vornamen im Spätmittelalter. Wo Sie jetzt wissen, wie Sie die Häufigkeit bestimmter Namen selbst heraus bekommen können: Die Liste der 100 häufigsten Nachnamen in Deutschland3. Müller, Berufsbezeichnung Schmidt, Berufsbezeichnung Schneider, Berufsbezeichnung Fischer, Berufsbezeichnung Weber, Berufsbezeichnung Meyer, Berufsbezeichnung Wagner, Berufsbezeichnung Becker, Berufsbezeichnung, Wohnstättenname 1 http://www.genevolu.de/ 2 http://www.beliebtevornamen.de/ 3 http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_häufigsten_Familiennamen_in_Deutschland
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