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Das Schreiben einer Kündigung - Der Weg nach draußen
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Themen: kündigung vertrag Kategorie: Sonstiges/Anleitungen
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | August 2010 |
| Lizenz: | Public Domain (nicht urheberrechtlich geschützt) |
Textauszug aus diesem Dokument
Das Schreiben einer Kündigung Der Weg nach draußen Stellen wir uns folgende Situation vor: Manfred hat vor 5 Jahren einen Telefonvertrag abgeschlossen, mit dem er lange Zeit sehr zufrieden war. Zumindest so lange bis ihm ein Freund eines Tages gesagt hat, dass der Vertrag völlig unzeitgemäß sei und Manfred für weniger Geld einen Telefonanschluss mit Flatrate, DSL und allgemein besseren Konditionen haben könnte. Manfred beschloss, Nägel mit Köpfen zu machen und seinen bisherigen Vertrag zu kündigen. Dabei hat er leider ein Problem: Er hat noch nie eine Kündigung geschrieben. Kein Grund zum Verzweifeln. Eine Kündigung zu schreiben ist absolut nicht die Mammutaufgabe, für die man sie halten mag. Die meisten Kündigungen, sei es nun für den Telefonvertrag, ein ZeitschriftenAbo oder die Mitgliedschaft beim ADAC, lassen sich in der Regel relativ problemlos bewerkstelligen, solange man ein paar Grundkriterien im Auge behält. Briefkopf Ordnung muss sein. Nicht vergessen: An den Kopf eines Briefes gehört der Absender, gefolgt vom Empfänger. Darunter sollte man noch Ort und Datum einfügen. Falls vorhanden, sollte auch die Vertragsnummer in einer eigenen Zeile erwähnt werden. Einleitungssatz Immer höflich und unverbindlich. \\\"Sehr geehrte Damen und Herren,\\\" ist der beliebteste und m.E. Angemessenste Einleitungsssatz für eine Kündigung. Sollte man einen konkreten Ansprechpartner haben, empfiehlt sich allerdings die Verwendung folgendes Satzes: \\\"Sehr geehrte/r Herr/Frau Nachname,\\\" Hauptteil Es geht ans Eingemachte. \\\"hiermit kündige ich meinen Mobilfunkvertrag zum nächstmöglichen Kündigungstermin.\\\" Klar, darauf will man hinaus. Daher ist ein möglichst unmissverständlicher Satz zur Kündigung empfehlenswert. Vorsicht: Nach dem Einleitungssatz mit Kleinschreibung anfangen, da dieser nur ein Teilsatz ist. Es gibt noch eine handvoll Spezialfälle. Die Kündigung eines Mietvertrags oder eines Bankkontos verlangt noch einen Zusatz, der wie folgt aussehen könnte: \\\"hiermit kündige ich den Mietvertrag für die Wohnung Straße, Hausnummer, Etage, Wohnungsnummer zum Datum.\\\" bzw. im Falle eines Bankkontos Kontodaten vor dem Einleitungssatz \\\"hiermit kündige ich meine oben angegebene Kontoverbindung zum nächstmöglichen Kündigungstermin. Bitte überweisen Sie den Restbetrag auf folgendes Konto: Andere Kontodaten\\\"
Zusätze und Schluss Das Leben könnte so einfach sein. Bei manchen Kündigungen sind noch Zusatzinformationen zu beachten, die man im Auge behalten sollte. Bei der Kündigung eines Mietvertrags ist es etwa angebracht, vorsorglich einen Termin für die Wohnungsübergabe vorzuschlagen. Bei der Auflösung eines Kontos sollte daran denken, etwaige Freistellungsaufträge für beendet zu erklären. Ganz wichtig: \\\"Ich bitte freundlich um eine Bestätigung der Kündigung.\\\" Abgeschlossen wird das Werk durch die wiederum unverbindliche Floskel \\\"Mit freundlichen Grüßen Unterschrift\\\" Ich habe auf der nächsten Seite eine Musterkündigung für einen Handyvertrag erstellt, die vielleicht als Hilfe bei der Erstellung der eigenen Kündigung von Nutzen sein könnte. [...]
Das Kündigen von Verträgen ist oft eine hochoffizielle Angelegenheit, weshalb man sich vor dem Verfassen einer Kündigung gut informieren sollte. In manchen Fällen ist auch eine Rechtsberatung angebracht. So kann es ja zum Beispiel sein, dass man eine fristlose Kündigung erwirken will, wozu man in der Regel einen plausiblen Grund benötigt und einige weitere Zusatzkriterien beachten muss. Es ist fraglich, inwieweit eine Kündigungsvorlage aus dem Internet etwa bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses hilfreich ist. Darum bleibt als Fazit zu sagen: Kündigungsvorlagen sind als erste Hilfestellung beim Verfassen einer Kündigung anzusehen. Auch für die hier gemachten Vorschläge trage ich keine Gewähr. Informieren Sie sich gut und nehmen Sie eine Kündigung nicht allzu sehr auf die leichte Schulter.
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Zusätze und Schluss Das Leben könnte so einfach sein. Bei manchen Kündigungen sind noch Zusatzinformationen zu beachten, die man im Auge behalten sollte. Bei der Kündigung eines Mietvertrags ist es etwa angebracht, vorsorglich einen Termin für die Wohnungsübergabe vorzuschlagen. Bei der Auflösung eines Kontos sollte daran denken, etwaige Freistellungsaufträge für beendet zu erklären. Ganz wichtig: \\\"Ich bitte freundlich um eine Bestätigung der Kündigung.\\\" Abgeschlossen wird das Werk durch die wiederum unverbindliche Floskel \\\"Mit freundlichen Grüßen Unterschrift\\\" Ich habe auf der nächsten Seite eine Musterkündigung für einen Handyvertrag erstellt, die vielleicht als Hilfe bei der Erstellung der eigenen Kündigung von Nutzen sein könnte. [...]
Das Kündigen von Verträgen ist oft eine hochoffizielle Angelegenheit, weshalb man sich vor dem Verfassen einer Kündigung gut informieren sollte. In manchen Fällen ist auch eine Rechtsberatung angebracht. So kann es ja zum Beispiel sein, dass man eine fristlose Kündigung erwirken will, wozu man in der Regel einen plausiblen Grund benötigt und einige weitere Zusatzkriterien beachten muss. Es ist fraglich, inwieweit eine Kündigungsvorlage aus dem Internet etwa bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses hilfreich ist. Darum bleibt als Fazit zu sagen: Kündigungsvorlagen sind als erste Hilfestellung beim Verfassen einer Kündigung anzusehen. Auch für die hier gemachten Vorschläge trage ich keine Gewähr. Informieren Sie sich gut und nehmen Sie eine Kündigung nicht allzu sehr auf die leichte Schulter.
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