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Broschüre zur K2-Tagung Krisenkommunikation
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Themen: krisenkommunikation krisen-pr unternehmenskommunikation tagung kongress social_media Kategorie: Broschüren/Publikationen
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | Juli 2011 |
| Thema: | Produktvorstellungen |
| Lizenz: | Namensnennung, KeineBearbeitung |
| Impressum |
Textauszug aus diesem Dokument
Gibt es eigentlich noch den Spezialfall
Krisenkommunikation? Oder ist
die Krise nicht inzwischen der Normalzustand
für Kommunikateure?
Die Stimmen der PR-Chefs werden zahlreicher,
die auf Grund des beschleunigten Mediensystems
ihren Job vor allen Dingen darin
sehen, ein Feuerchen nach dem anderen
auszutreten, bevor es sich zu einem Großbrand
entwickeln und die eigene Organisation
zu verzehren droht.
Der Trend zur Skandalisierung in den Massenmedien
ist auf Grund des verschärften
Wettbewerbs ungebrochen. Hinzu
kommt eine Vielzahl neuer digitaler Kanäle,
die schneller als etablierte Medien arbeiten
und eine enorme Reichweite entfalten können.
Foren, Blogs, twitter, soziale Netzwerke
– das Web 2.0 erhöht
die Krisenanfälligkeit, die
nächste facebook-Welle
ist nur ein paar Klicks entfernt.
Bislang galt die Maßgabe,
dass erst der Sprung
in die etablierten Medien
tatsächlich den Ausbruch einer Krise bedeutet.
Die Greenpeace-Kampagne gegen die
Verwendung von Palmöl in Schokoriegeln
des Herstellers Nestlé ist jedoch eine Zäsur,
da hier erstmals ein Unternehmen mittels
einer orchestrierten Online-Kampagne zu
einer Verhaltensänderung gezwungen wurde
– auch weil es die Kontrolle über seine eigene
Internetseite bei facebook verlor.
Ähnliche Fälle zeigen, dass Unternehmen
und Institutionen oft noch nicht wirklich dialogbereit
mit breiten Bevölkerungsschichten
sind. Das Anspruchsdenken von Kunden,
Konsumenten, Anwohnern und Bürgern
allgemein hat sich durch das Netz aber
deutlich gewandelt. Der Forderung nach authentischer
Kommunikation rund um die Uhr
lässt sich nur durch immense Anstrengungen
sicherstellen. Zunehmend entdecken Nichtregierungsorganisationen
diese Schwäche
von Unternehmen und bauen darauf ihre
Kampagnen auf.
Keine Krise ist wie die andere. Führt man
sich die großen und kleinen Katastrophen
vor Augen, die in den vergangenen Monaten
Unternehmen und Organisationen erfasst
haben, scheint es kaum Gemeinsamkeiten
zu geben: Finanzmarktkrise, „Drückerkönig“,
Wikileaks, „Wutbürger“, EHEC, „Goldener
Windbeutel“, feindliche
Übernahmen, Sexparties,
mögliche Atomunfälle, Teldafax.
Die Fälle zeigen aber
eins: Es gibt kein Unternehmen
und keine Organisation,
die nicht von einer
Krise erwischt werden könnte. Es sind eben
nicht nur Konzerne in den sogenannten „High
Risk“-Bereichen, etwa der Öl-, Chemieoder
Stromindustrie, die sich entsprechend
vorbereiten müssen.
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Krisenkommunikation? Oder ist
die Krise nicht inzwischen der Normalzustand
für Kommunikateure?
Die Stimmen der PR-Chefs werden zahlreicher,
die auf Grund des beschleunigten Mediensystems
ihren Job vor allen Dingen darin
sehen, ein Feuerchen nach dem anderen
auszutreten, bevor es sich zu einem Großbrand
entwickeln und die eigene Organisation
zu verzehren droht.
Der Trend zur Skandalisierung in den Massenmedien
ist auf Grund des verschärften
Wettbewerbs ungebrochen. Hinzu
kommt eine Vielzahl neuer digitaler Kanäle,
die schneller als etablierte Medien arbeiten
und eine enorme Reichweite entfalten können.
Foren, Blogs, twitter, soziale Netzwerke
– das Web 2.0 erhöht
die Krisenanfälligkeit, die
nächste facebook-Welle
ist nur ein paar Klicks entfernt.
Bislang galt die Maßgabe,
dass erst der Sprung
in die etablierten Medien
tatsächlich den Ausbruch einer Krise bedeutet.
Die Greenpeace-Kampagne gegen die
Verwendung von Palmöl in Schokoriegeln
des Herstellers Nestlé ist jedoch eine Zäsur,
da hier erstmals ein Unternehmen mittels
einer orchestrierten Online-Kampagne zu
einer Verhaltensänderung gezwungen wurde
– auch weil es die Kontrolle über seine eigene
Internetseite bei facebook verlor.
Ähnliche Fälle zeigen, dass Unternehmen
und Institutionen oft noch nicht wirklich dialogbereit
mit breiten Bevölkerungsschichten
sind. Das Anspruchsdenken von Kunden,
Konsumenten, Anwohnern und Bürgern
allgemein hat sich durch das Netz aber
deutlich gewandelt. Der Forderung nach authentischer
Kommunikation rund um die Uhr
lässt sich nur durch immense Anstrengungen
sicherstellen. Zunehmend entdecken Nichtregierungsorganisationen
diese Schwäche
von Unternehmen und bauen darauf ihre
Kampagnen auf.
Keine Krise ist wie die andere. Führt man
sich die großen und kleinen Katastrophen
vor Augen, die in den vergangenen Monaten
Unternehmen und Organisationen erfasst
haben, scheint es kaum Gemeinsamkeiten
zu geben: Finanzmarktkrise, „Drückerkönig“,
Wikileaks, „Wutbürger“, EHEC, „Goldener
Windbeutel“, feindliche
Übernahmen, Sexparties,
mögliche Atomunfälle, Teldafax.
Die Fälle zeigen aber
eins: Es gibt kein Unternehmen
und keine Organisation,
die nicht von einer
Krise erwischt werden könnte. Es sind eben
nicht nur Konzerne in den sogenannten „High
Risk“-Bereichen, etwa der Öl-, Chemieoder
Stromindustrie, die sich entsprechend
vorbereiten müssen.
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Alle Informationen zu den Referenten und dem Tagungsprogramm sowie den vertiefenden scm-Workshops am Folgetag finden Sie in der aktuellen Tagungsbroschüre, die hier heruntergeladen werden kann.”
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