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Bechtel_Pressearbeit

PDF Dokument, ca. 2.672 Wörter

Themen: kommunikation medienarbeit pressearbeit Kategorie: Sonstiges/Anleitungen

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Veröffentlicht:September 2011
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  • Veröffentlicht in: "Kommunikation im Mittelstand: Unternehmerische Herausforderungen erfolgreich meistern", DIHT, bestellservice@verlag.dihk.de

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    Textauszug aus diesem Dokument

    Unternehmerische Herausforderungen erfolgreich meistern 3.3.1 Professionelle Medienarbeit stützt den Vertrieb von Michael Bechtel Klassische Werbung ist teuer, Medienarbeit dagegen vergleichsweise kostengünstig. Ersetzen kann sie Werbung nicht. Richtig angepackt und strategisch geplant ist sie gleichwohl wertvoll im Kampf um Kunden und Absatzzahlen. Dafür sind wir doch zu klein Die interessieren sich doch nicht für uns. Wir haben gar keine Themen für so etwas\" So klingt es oft, wenn ein mittelständischer Unter nehmer auf seine Medienarbeit angesprochen ist. Wo man sich an die Materie herantraut, passieren zu viele Fehler: Werbung, Pressearbeit und Public Relations werden durcheinander gebracht oder gleichgesetzt. Man belagert die falschen An sprechpartner, bietet die falschen Themen an, liefert untaugliches Pressematerial. Kommt einmal ein Journalist ins Haus, begegnen ihm Misstrauen, Informationsver weigerung oder der Wunsch nach Vorabeinsicht in den Artikel. Der Hauptgrund: In vielen kleineren, aber auch größeren Unternehmen fehlt das Wissen darüber, wie Medien funktionieren und was Journalisten interessiert. Oder das Wissen ist hoffnungslos veraltet. Die Medienwelt des Jahres 2011 ist mit der vor zehn oder gar zwanzig Jahren kaum noch zu vergleichen. Das Internet hat die Medienkonkurrenz verschärft, die Arbeitsweisen der Redaktionen verändert und neue Informationswege eröffnet. Keine kostenlose Werbung Wer nicht wirbt, stirbt heißt es. Klassische Werbung aber ist teuer, der Etat dafür begrenzt. Wer allerdings per Pressemitteilungen unbezahlte Werbebotschaften aus senden will, muss sich nicht wundern, wenn Redaktionen ihn auf die Anzeigenabtei lung verweisen. Immerhin sind Medien Wirtschaftsunternehmen und brauchen Profit. Den erwirtschaften sie meist zum kleineren Teil durch Verkauf ihres Produkts, überwiegend durch Werbeeinnahmen. Die Redaktion sorgt für interessante Inhalte, schafft die nötigen Reichweiten und ein attraktives Umfeld für Werbung. Deshalb muss sie unsittliche Anträge auf Schleichwerbung ablehnen. Tut sie es nicht, was immer häufiger vorkommt, leidet die Qualität des Mediums und damit früher oder später auch seine Attraktivität für Publikum und Werbung. 59
    Kommunikation im Mittelstand Medienarbeit muss mit interessanten Inhalten überzeugen. Richtig angepackt und strategisch geplant, ist sie ein wertvolles Instrument im Kampf um Kunden und Ab satzzahlen. Direkte und indirekte Vertriebsvorteile lassen sich erzielen, wenn statt werblicher Botschaften ausführliche und glaubwürdige Informationen bei ausrei chend großen Gruppen der Leser, Hörer oder Zuschauer Interesse erwecken. Produkt informationen, Informationen über Dienstleistungen und Kundennähe sind damit nicht ausgeschlossen. Schon seit Jahren haben sich die Medien dem Servicegedan ken geöffnet. Nur müssen solche absatzfördernden Informationen richtig dosiert und verpackt sein, ohne rechten Anlass, ohne aktuellen Aufhänger und eine große Portion Nutzwert für die Leser geht es nicht. So ist die Zusammenarbeit mit Medienredaktionen ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Es geht um die klassische WinWinSituation: Sie geben der Redaktion etwas, auf das sie angewiesen ist, um ihre Kundschaft sprich; die Leser zufriedenzustellen; nützliche, interessante, vielleicht sogar unterhaltsame Information. Und Sie bekom men durch die Veröffentlichung etwas zurück, das auf dem Weg des geschäftlichen Erfolges weiterhilft: Publizität. Die UnternehmensStory spannend erzählen Themen dafür finden sich bei kreativem Herangehen genug. Kaum ein Unternehmen ist zu klein oder unbedeutend, um nicht Stoff für Nachrichten und Geschichten her zugeben. Und Medien, die danach gieren, gibt es mehr, als man sich klar macht und ihre Zahl wächst. Schon im lokalen oder regionalen Umfeld bietet nicht bloß die lokale Tageszeitung eine Plattform. Anzeigenblätter sind nicht unwichtig, lokale Wochenzeitungen, Monatsmagazine, lokale Hörfunksender zunehmend wichtig: etwa lokale und sublokale InternetMagazine, Weblogs und FacebookSeiten. Über das unmittelbare Umfeld hinaus helfen die vielfältigen Fachmedien, Kunden und Geschäftspartner anzusprechen. Es gibt also eine Vielzahl an Kanälen, um ein positives Bild Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit aufzubauen und Vertrauen zu schaffen. Die Formel dafür ist ein fach: Es gilt, eine interessante UnternehmensStory zu erzählen. Daran stricken auch die Werbeprospekte mit, die ImageBroschüre, Ihre Mitarbeiter durch alles, was sie draußen erzählen. Aber die Medien haben besonders großen Anteil, denn Menschen schenken dem, was sie aus Zeitung, Radio oder dem Fernsehen erfahren, großen Glauben. Ein Unternehmen, über das häufig und vorwiegend positiv berichtet wird, gilt als sehös und erfolgreich.
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