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Analyse Solvejgs Lied (Edvard Grieg)
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Themen: musik analyse Kategorie: Hausarbeiten
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| Autor: | |
| Veröffentlicht: | Juni 2008 |
| Thema: | Musik |
| Lizenz: | Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Textauszug aus diesem Dokument
Solvejgs Lied ist das letzte Stück aus Edvard Griegs Peer Gynt Suiten No.2 op.55. Es entstand im ausgehenden 19. Jahrhundert in der musikalischen Epoche der Romantik. Das Werk ist orchestriert für 1. und 2. Geigen, Bratschen, Celli und Bässe, sowie zwei Flöten, zwei Klarinetten in A, zwei Hörner in E und eine Harfe. Die Geigen und Brat schen werden durch das ganze Stück mit Dämpfern gespielt con sordini. Dadurch erhält das Stück einen sehr lyrischen Charakter. Zur Form: Das Stück lässt sich grob in drei Teile untergliedern, welche sich sehr deutlich voneinander abgrenzen. Zu Beginn steht Teil A, die Einleitung des Stückes Takt 17, dann folgt Teil B Takt 824, keine Vorzeichen, 4/4 Takt, gefolgt von Teil C Takt 2538, drei Kreuze, 3/4 Takt. Im Gesamtbild zeigt sich dann folgende grobe Form: A / B / C / B / C / A Die Wiederholungen der einzelnen Teile unterscheiden sich untereinander durch ihre Or chestrierung bzw. Harmonisierung, worauf im Folgenden näher eingegangen wird. Dem Stück lässt sich keine globale Tonart zuordnen, es besitzt modalen Charakter. Zudem sind keine globalen Vorzeichen notiert zumindest in Teil A und B. Im wesentlichen bezieht das Stück seine Kraft dennoch aus dem dominanten Spannungsverhältnis von AMoll bzw. ADur in Teil C zu EDur. Verbindungen, die immer wieder in der Komposition auf tauchen.
Takt 17 Einleitung Teil A: In den ersten vier Takten spielen die 1. und 2. Geigen, sowie die Bratschen die einleitende Melodie im unisono. In Takt vier endet diese mit einer aufsteigenden Quarte, gespielt mit Glissando. Dieses Intervall wird von den Bratschen und Celli unisono eine Oktave tiefer wiederholt Takt 5 um dann wiederum eine Oktave tiefer von den Celli und Bässen unisono noch mals wiederholt zu werden Takt 6. Somit wandert diese aufsteigende Quart von oben nach unten durch folgende 3 Oktaven: erste Durchführung h1 auf e2, zweite Durchführung h auf e1 und dritte Durchführung H auf e s. Abb.2. Sie steuert somit den Grundton des E Dur Akkordes an, der die Einleitung abschließt. Unter tonalen Gesichtspunkten liese sich der EDur Akkord als Dominante zum AMoll Akkord deuten, welcher Teil B eröffnen wird. Auf jeden Fall baut der Abschluss der Einleitung dominantische Spannung auf, welche mit dem AMoll Akkord des nächsten Abschnitts aufgelöst wird.
Der abschließende EDur Akkord ist wieder wie Takt 14 orchestriert, mit den 1. und 2. Geigen sowie den Bratschen. Alle drei Instrumentengruppen sind für diesen Akkord divisi genommen und die Töne verteilen sich folgendermaßen: 1. Geigen: gis2 und e3 2. Geigen: e2 und h2 Bratschen: e1 und h1 Somit sind die beiden Geigengruppen beim Aufbau der Oberstruktur des Akkord voicings ineinander verzahnt. Die Bratschen liefern die zu Grunde liegende Quinte des Akkords. Außer den Streichern schweigen alle weiteren Instrumente während der Einleitung. Takt 8 bis 24 Teil B: Teil B erstreckt sich von Takt 8 bis Takt 24 und lässt sich wiederum in vier Abschnitte un tergliedern: Thema I erste Durchführung: Takt 913 Thema I zweite Durchführung: Takt 1317 abweichende Harmonisierung Thema II erste Durchführung: Takt 1720 Thema II zweite Durchführung: Takt 2024 Der Formteil beginnt in Takt 8 mit einem AMoll Akkord über zwei Takte, gespielt von der Harfe und unterstützt durch Hornquinten A und e, welche die Basstöne der Harfe uniso no doppeln s. Abb.3. Die Hörner liefern ein gewisses Funda ment und ergänzen so den filigranen Klang der Harfe, bevor in Takt 10 Auftakt in 9 das erste Thema beginnt.
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Analyse der Form, Orchestration und Harmonie von "Solvejgs Lied" aus den Peer Gynt Suiten von Edvard Grieg”
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