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    Textauszug aus diesem Dokument

    Pressemitteilung zum Abschluss der 29. Bayerischen Theatertage Am 11. Juni 2011 gingen mit der feierlichen Preisverleihung die 29. Bayerischen Theatertage am E.T.A.HoffmannTheater Bamberg zu Ende. Nach 18 Tagen geballter Bühnenschau mit insgesamt 44 Inszenierungen, die den Zuschauern einen Querschnitt durch das gesamte bayerische Theaterschaffen ermöglichte, bot die Preisverleihung mit musikalischer, tänzerischer und spielerischer Untermalung noch einmal einen letzten Blick auf vielfältiges Bühnenwerk, das die Zuschauer in den Tagen zuvor begeisterte, anregte und teilweise auch schockte. Die siebenköpfige Fachjury konnte sich wie jedes Jahr selbst entscheiden, in welchen Kategorien sie Preise vergibt: Der mit 2.500 dotierte Preis für die beste Regie ging an Till Wyler von Ballmoos für die Inszenierung DER TOD UND DAS MÄDCHEN der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München. Den auch mit 2.500 dotierten Preis für herausragende schauspielerische Leistung nahm Julia Bartolome vom Staatstheater Nürnberg entgegen, die in RICHARD III. die Titelfigur in einer Hosenrolle überzeugend verkörperte. Den ebenfalls mit 2.500 dotierten Preis für die beste künstlerische Gesamtleistung erhielt das Metropoltheater München für seine Produktion WOYZECK. Alle Schauspieler der Produktion sind Schüler der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Der mit 1.500 dotierte Kindertheaterpreis wurde dem Theater Pfütze für seine Produktion DAS KIND DER SEEHUNDFRAU überreicht. Gleichfalls mit 1.500 dotiert war der Jugendtheaterpreis, der an das Mainfranken Theater Würzburg für sein Stück ERSTE STUNDE ging. Zwei weitere, außergewöhnlichere Preise wurden verliehen: Das Mainfranken Theater Würzburg, das sich nicht scheute, bei den Theatertagen mit durchaus unbequemeren Thematiken anzureisen und diese auch in seinem Spielplan verankert hat, wurde mit einem Preis für couragierte Theaterarbeit ausgezeichnet, der mit 3.000 dotiert war. Und schließlich wurde das AuGuSTheater NeuUlm mit einem mit 1.500 dotierten Sonderpreis für sein Stück HELDEN AUF DEM ABSTELLGLEIS FARCE geehrt, das in einem Möbelhaus aufgeführt wurde und eindrücklich demonstrierte, wie Theater neue Wege beschreiten und neuen Raum nutzen kann. Die FachjuryPreise in der Höhe von insgesamt 15.000 wurden von der LfA Förderbank Bayern gestiftet. Die Jugendjury zeichnete insgesamt drei Produktionen aus. Als beste Produktion im Großen Haus stach WOYZECK vom Metropoltheater München hervor. Im Kleinen Haus also alle anderen, kleineren Spielstätten konnte BASH STÜCKE DER LETZTEN TAGE vom E.T.A.HoffmannTheater überzeugen. Darüber hinaus wurde DAS KIND DER SEEHUNDFRAU vom Theater Pfütze aus Nürnberg mit dem Preis für das beste Kinder und Jugendstück ausgezeichnet. Die JugendjuryPreise in Höhe von insgesamt 500 wurden vom Fränkischen Tag gestiftet. Der Publikumspreis, der durch die Unterstützung des Theatervereins ermittelt wurde und an dem sich jeder Besucher mit einer Bewertung einbringen konnte, ging an die Produktion des

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